von Sondra Baras – Christian Friends of Israelis Communities - Israel Office
Die Geschichte Bileams und sein Verlangen die Kinder Israels zu verfluchen ist eine großartige Geschichte. Auf die Anfrage von Balak, dem König con Moab, versuchte er Israel zu verfluchen, aber bei jeder Gelegenheit verhinderte ihn der Ewige das zu tun. Schlussendlich, ohne eine andere Wahl, segnete er die Nation Israel mit einigen der allerschönsten Verse der Bibel.
„Und Bileam hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen. Und der Geist GOTTES kam auf ihn……….: wie fein sind deine Zelte, Jakob, und deine Wohnungen Israel!“
Das 4. Buch Mose beginnt mit der nationalen Volkszählung und die Kinder Israels werden basierend auf ihren Familien, dem „Haus ihrer Väter“ gezählt. Das spiegelt eine wichtige Entwicklung in der Nation, bezüglich der Familie der Kinder, die zur Nation Israel wird wieder, denn die maßgebliche Einheit der Zusammengehörigkeit ist die Familie.
Und tatsächlich, es ist eine Familiäre Einheit, die ihren Bestand gemäß ihrer Stämme und inmitten ihrer Zelte hat, die Bileam für sich einnimmt.
Unsere Geschichte vermerkt, dass das, was Bileam aktuell innerhalb des Lagers Israel sah, einer unglaublichen Wahrnehmung von Sittsamkeit und Respekt vor der Privatsphäre eines jeden Anderen entsprach.
Die Zelteingänge waren in der Art angelegt, dass sie nicht den Eingängen der Zelte der Nachbarn gegenüberlagen, und erlaubten so jeder Familie ein Minimum der Ungestörtheit. Und jedes Zelt gehörte zu einer Familie, um der Heiligkeit der familiären Einheit willen. Es konnte für Millionen von Menschen nicht leicht sein, in solch geschlossenen Unterkünften, in provisorischen Wohnstätten, für so viele Jahre zu leben.
Obwohl im 4. Buch Mose zahlreiche Infragestellungen der Leute, bezüglich ihres Mangels an Dankbarkeit für die Wunder in ihrem Leben zu finden sind, gibt es nicht einen einzigen Bericht von Auseinandersetzungen innerhalb der Familien oder Streitigkeiten zwischen Nachbarn. Und weil wir annehmen können, dass dort ein hoher Grad an Einstimmigkeit war, waren Steritigkeiten offensichtlich nicht bedeutsam oder nicht erwähnenswert. Stattdessen haben wir Bileams Bericht über die Tugenden in den Zelten der Israeliten.
Als ein Außenseiter fühlte sich Bileam angezogen von dieser Idee harmonischen Familienlebens innerhalb des Zusammenhalts mit der nationalen Einheit. Das war ein Gedanke, der war den kanaanitischen Nationen fremd zu dieser Zeit, eine Kultur, die durchdrungen war mit heidnischen Werten und Kinderopfern.
Interessanter Weise, gibt es keinen Hinweis, dass die Kinder Israels von Bileams Bestreben war, die Nation zu verfluchen und seiner darauf folgenden Segen für sie, denn es gab keine Kommunikation zwischen Bileam und den Kindern Israels – an keiner Stelle der Erzählung.
Bileam stand auf dem Berg von Moab und sah die neue Nation von weitem ohne ihre Kenntnis. Und was er sah war Segen!
Die Juden sind nicht selten beunruhigt darüber, wie sie von der Welt betrachtet werden. Unsere Traditionen und unser Glaube ist unterschiedlich zu anderen und wir neigen dazu, das Schlimmste zu befürchten von denen, die uns aus der Ferne betrachten. Aber Bilaem lehrte uns eine wichtige Lektion – wenn wir wahrhaft zu den Werten stehen, die wir von unseren Vorvätern geerbt haben, werden wir immer gesegnet sein.
Für alle die uns fluchen möchten haben wir keine Entscheidung dazu, dass sie uns segnen. Und Bileam wiederholt die Verheißung des Ewigen an Abraham in 24, 9:
„Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht sei, wer dich verflucht!” – Englische Version hier: Paraschat Balak
Noch eine Anmerkung von AhuvaIsrael: in der dritten Weissagung Bileams, inzwischen hatte er die Wirkungslosigkeit der Weissagerei gegenüber GOTTES Segen erkannt, schaut er nun nur allein zum Lager Israel und der Geist des Ewigen überwand (dadurch wurde er aber nicht zugleich der wahre Prophet).
- Bileam bezeugt, dass ihm Ohren und Augen für die Wahrheit des Ewigen geöffnet wurden. Danach weissagt er über Israel als ein schönes Tal mit fruchtbaren Oasen, dass Israel Wasser im Überfluss haben werde – eine symbolische Bedeutung für Fruchtbarkeit und Reichtum des Landes.
- Israel würde ein mächtiges Königreich werden und
- in 24, 8 und 9 gibt er Auskunft über das Heilshandeln des Ewigen an Israel und weist noch einmal darauf hin, dass Israel wie ein Löwe sein wird und kommt zu dem Schluss, dass man sich besser nicht mit ihm anlegt, ihn nicht seiner Ruhe beraubt:
„GOTT, der ihn (Jakob) aus Ägypten geführt hat, ist für ihn wie ein Horn des Wildstiers………….Er hat sich hingestreckt und niedergelegt wie ein Löwe und wie ein junger Löwe – wer will ihn aufstören? Gesegnet sei……“
In „Zeitlos-aktuell“ – einem weiteren Schatzkästlein von Zwi Braun lesen wir dazu: „Der Mensch stärke sich wie ein Löwe am Morgen für den Dienst vor seinem Schöpfer…“! – so beginnt der Schulchan Aruch (jüdisches Regelwerk religiöser Vorschriften hebr. Halacha). Rabbiner S.R. Hirsch kommentiert dazu: „Kühn wie der Leopard gegen jede Ablockung vom Guten und Verlockung zum Bösen. Leicht wie der Adler zum Aufschwung zu GOTT über alle Widerwärtigkeiten. Rasch wie der Hirsch, kein Zaudern und kein Bedenken kenne, wo es gilt die Pflicht zu erfüllen. Stark wie der Löwe zur Überwindung aller äußeren und inneren Hindernisse.“
Das Bild brachte ich 2003 aus Gush Katif mit – und freue mich sehr, es zu haben
!
Allen Besuchern/Lesern dieser Seite “Schawua Tow” – ein gute Woche – Schalom – Ahuvaisrael
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