„Er (Gilad) lebt“ – ein Video, das Israel erschüttert

(Den nachfolgenden Bericht habe ich für die Israelseite des November-Gemeindebrief meiner Gemeinde geschrieben. Das Bild ist eine Collage – ich habe die Aufnahmen von meinem TV-Bildschirm abfotografiert)

Am Vormittag des Vorabends zum Laubhüttenfest (Freitag, 2. Oktober 2009), erhält die Regierung Israels von der Hamas ein Video des entführten Gilad Shalit. Völlig unerwartet für die israelische Bevölkerung flimmert über alle Kanäle des nationalen Fernsehens die Videoaufzeichnung , in dem der seit drei Jahren entführte und in den Händen der Hamas als Geisel festgehaltene junge israelische Soldat Gilad Shalit eine Stellungnahme abgibt.  Völlig abgemagert, mit auffallend tiefen Schatten unter den Augen – körperliche Verletzungen sind Gilad-Videoihm nicht anzusehen – Gesicht und Haare erscheinen „gepflegt – wird er von der Hamas in Szene gesetzt. irgendwie sieht, man ihm sein Martyrium an – er lächelt als er den Text vorliest, die Augen sind daran jedoch nicht beteiligt. Am Vorabend zum Laubhüttenfest ist Gilad seit 1200 Tagen in Geiselhaft der Hamas, und die möchte nun endlich einen politischen Handel perfekt machen und zwar schnell.

Die Video-Aufzeichnung von Gilad kostet Israel vorab mal gleich die Freilassung von 20 palästinensischen Frauen aus israelischen Gefängnissen – ihre Ankunft in Gaza ruft riesige Siegesfeiern hervor. Über die Freilassung von 450 und 1000 weiteren inhaftierten Palästinensern, die zum großen Teil viel israelisches Blut an den Händen haben, wird verhandelt. Zurück zum Video: „Ich lese Zeitungen, um etwas über mich darin zu lesen. Ich hoffe, Informationen zu finden, die darauf schließen lassen, dass meine Freilassung und meine Rückkehr nach Hause bald bevorstehen. Ich warte und hoffe schon so lange auf den Tag, an dem ich freikommen werde.“

Gilad wurde am 25. Juni 2009 auf israelischem Staatsgebiet von Angehörigen der Terrororganisation  Hamas durch einen Tunnel unter der Grenze entführt und in den Gazastreifen verschlappt. Die jetzige Video-Aufzeichnung kam durch deutsche Vermittlung mit entsprechender Freilassung s.o.) zustande. Die Hamas hat sich mit dem „Lebens“-Video von Gilad Shalt insofern selbst übertroffen, in dem sie Gilad selbst hat sprechen und herumgehen lassen. Zu dem war die Aufzeichnung mit der Dauer von 2:40Minuten länger als angekündigt.

Die Familie Shalit lebt seit mehr als drei Jahren in einem unvorstellbaren Martyrium. So bleibt auch jetzt der Vater Gilad’s, Noam Shalit, eher pessimistisch was eine schnelle Freilassung seines Sohnes betrifft. Und dennoch: „Ich hoffe, dass die derzeitige Regierung, die von Benjamin Netanjahu geführt wird, diese Gelegenheit, einen Handel zu erreichen, nicht verstreichen lässt. Und dass als Ergebnis mein Traum Wirklichkeit werden wird – und ich freigelassen werde – mit diesen Worten Gilad’s endet sein Lebenszeichen an die Welt.

Unser Dank gilt dem Ewigen für Seine Treue zu Seinem Bundesvolk, unsere Fürbitte und Segen gilt Israel und der Familie Shalit und ihrem Sohn Gilad -  im Namen Jeschuas. (Ende)

Heute, am 07.November 2009, ist Gilad seit 1231 Tagen in den Händen seiner Entführer, der Terrororganisation Hamas

Sukkot – Chag Sameach/Laubhüttenfest – ein fröhliches Fest

Dwarim 8,8Heute Abend – am 14. des Montat Tischri (Freitag, 02.Oktober 2009) trifft der Erew Schabbat  wieder nach langer Zeit mit dem Erew Sukkot zusammen. Mehr über das Laubhüttenfest ist unter „AhuvaIsrael-Photoblog“ im Set „Laubhüttenfest“ zu finden (viele Bilder und eine Textdatei).

Über meinen persönlichen Bezug gerade zum Laubhüttenfest habe ich in einem Beitrag: „Gedanken zum Erew Sukkot am 14. Tischri – den Vorabend zum Laubhüttenfest am 13.10.2008″ -  geschrieben. Und gerade jetzt, in 2009 fällt dieses große persönliche Ereignis für mich wie vor 20 J ahren wieder auf einen Erew Schabbat, der gleichzeitig ein Erew Sukkot ist – welch ein Gechenk zu meinem 20.sten Geburtstag im Glauben an Jeschua Hamaschiach/Jesus Christus :-) – es verbindet mich um so tiefer mit dem Bundesvolk des Ewigen – mit Israel auf allen Ebenen!

Mögen es reich gesegnete und ruhige Sukkot-Tage sein für Israel – mit einem großen Abschluss am Simcha-Tora-Tag – dem Tag der Freude an der Tora – zur Ehre des Heiligen Israels! In tiefer Verbundenheit und mit großer Liebe – AhuvaIsrael

Der Jom Kippur – GOTTES großes Erbarmen

In wenigen Stunden beginnt in der jüdischen Welt der Jom Kippur. Leider kann ich in diesem Jahr zu dieser Zeit nicht in Israel sein – denn nirgend wo wie dort kann die Heiligkeit dieses Tages, der zur Umkehr aufruft, in seiner ganzen  Tiefe erfaßt werden, wie „ba Aretz“! Ich habe wieder in meinem Schatzkästlein  „Drei Minuten Ewigkeit“ von Zwi Braun nachgeschaut und gebe daraus einige Gedanken hier weiter. Sie decken sich auf erstaunliche Weise mit der Predigt zum Buch Jona, die unter der Kategorie „Heilige Schrift/Wochenlesungen“ – „Predigt zum Buch Jona Kapitel 4″ (24.09.2007) nachzulesen ist. Zwi Braun lädtt uns in zwei Aussagen zum Nachdenken ein:

1. Rabbi Joschua Ibn Schuaib (14. Jhdt., Spanien) sieht die zentrale Aussage des Buches Jona in den folgenden Versen:

„Verdrießt es dich sehr um den Kikajon (eine Schatten spendende Pflanze)? Und er sprach: Sehr verdrießt es mich, zum Sterben. Da sprach der Ewige: Dir ist es leid um den Kikajon, mit dem du keine Mühe gehabt, und den du nicht groß gezogen, der als Kind einer Nacht entstanden und als Kind einer Nacht verschwunden ist. Und Mir sollte es nicht leid tun um Niniwe, der großen Stadt, in welcher mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht zwischen ihrer Rechten und Linken unterscheiden können, dazu viel Vieh“ (Jona 4, 10-11)

Das Erbarmen Gottes mit allen Lebewesen seiner Schöpfung, stellt im Buch Jona den absoluten Mittelpunkt dar. So wird das Buch Jona auch am Jom Kippur im Mincha Mittagsgebet in den Synagogen und sicher auch Hauszirkeln gelesen. Danach finden wir im Abschlußgebet (Ne’ila)  ein Wort aus Hesekiel 18, welches die Notwendigkeit der Umkehr verstärkt:  „Habe Ich denn Wohlgefallen am Tode des Frevlers, ist der Spruch Gottes des Herrn, nicht vielmehr an seiner Umkehr von seinem Wandel, auf dass er lebe?“ (Hes 18,23).

2. Elie Wiesel hat folgende Gedanken  zum Buch Jona für unsere Zeit: „Jona ist nicht der einzige Prophet, der im Namen Gottes zu anderen Völkern spricht, andere haben das vor ihm getan. Aber Jona ist der einzige, dessen Mission ausschließlich anderen Völkern dient. ‘Geh nach Ninwe’, sagt Gott. Nur nach Ninwe, nicht nach Jerusalem, noch nicht einmal nach Jaffa; er segelt nach Tartessus – von Jaffa aus.

Jonas Aufgabe ist es, Gottes Wort den Nichtjuden zu bringen, ohne sein eigenes Volk aufzugeben, seine eigenen Erinnerungen, seinen Glauben zu verraten. Mit anderen Worten, er soll die Nichtjuden lehren und doch Jude bleiben. Mehr noch, gerade als Jude soll er die Heiden lehren. Je jüdischer der Dichter ist, desto allgemeingültiger seine Botschaft, je jüdischer seine Seele, desto menschlicher seine Prinzipien. Ein Jude, der nicht mit seinem Volke fühlt, nicht an seinen Sorgen und Freuden teil hat, kann nichts für andere Völker empfinden. Und ein Jude, der ein Herz hat für seine jüdischen Mitmenschen, hat immer auch ein Herz für das Schicksal anderer Völker.

Wir verstehen Jona auch in unserer Zeit. Er weiß, die Menschen sind böse, er weiß, sie verdienen Strafe, er weiß auch, dass Gott strafen kann. Ninwe hat Israel viel Unglück zugefügt, Jona, der Jude, hätte vielleicht gerne Rache und Vergeltung verkündet. Aber paradoxerweise ist es Jona, der Jude, der Ninwe schließlich rettet, genau wie unsere Generation vielleicht aufgerufen ist, eine Welt voller Schuld zu retten. Nur wenn die Welt daran erinnert wird, was sie dem jüdischen Volk angetan hat, kann diese Welt davor bewahrt werden, die Katastrophe selbst auf sich herabzuziehen. Jona erscheint. also als beispielhafter Humanist und Pazifist. Vom Leben gebeutelt, von Gott erniedrigt, denkt dieser Anti-Held auch dann, wenn er sich und andere der Verzweiflung anheim gibt, zunächst an andere und erst dann an sich. Er wählt das Leben, sei es auch voller Ängste, um andere vor dem Sterben zu bewahren“ (Jona oder die Chance des Menschen, in „Von Gott gepackt“, Herder 1983).

Zwi Braun: Wenn wir das Leben wählen, ein Leben im Sinne der Tora, so haben wir Hoffnung, dass Gott uns an Jom Kippur in das Buch des Lebens einschreibe und besiegle.

Jom Kippur I←Hier zum nachlesen über den „Jom Kippur“ – weiter geht’s im AhuvaIsrael-Photoblog – Album „Jom Kippur“

Segen über das Bundesvolk des Ewigen in Israel und in der Diaspora und Dank an IHN, den Heiligen GOTT Israels, dass die Gläubigen aus den Nationen, dass AhuvaIsrael persönlich, diesen hohen jüdischen Feiertag als Mahnung und Erinnerung zur Umkehr von so mancherlei Mängeln in der Treue zu GOTT mit gehen dürfen durch unseren Erretter Jeschua HaMaschiach/Jesus Christus! – Gelobt sei GOTT!


Schabbat Schalom und Shana Tova 5770

Rosch HaSchana-5770Für  das Volk des ewigen Bundes – Israel // Le Col HaAm Israel

„Fürchte dich nicht, du würmlein Jakov, du armer Haufe Israel. Ich helfe die, spricht der Ewige, und dein Erlöser ist der Heilige Israels.“ Jesaja 41,14

Die hinzugefügte wunderschöne ppt. sandte mir heute eine liebe Freundin aus Israel: Shana Tova 2008

Viel Freude beim Anschauen wünscht AhuavIsrael

Tödlich verunglückt: Assaf Ramon, der älteste Sohn von Ilan Ramon

FILES-US-SPACE-ISRAEL-AIR-ACCIDENTIn diesen Minuten, da ich hier die Zeilen schreibe, wird Assaf Ramon, der bei dem Absturz seines „Jet“ in den südlichen Bergen Hebrons am Sonntag nachmittag (13.09.09) ums Leben kam, auf dem „Nahalal“-Friedhof (Kibbuz Nahalal westlich von Nazareth) neben dem Grab seines Vaters, Ilan Ramon, beigesetzt. Ilan Ramon verstarb mit 6 weiteren Astronauten am 01. Februar 2003. Die Raumfähre verglühte damals beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre (Bild: Assaf neben dem Bild seines Vaters Ilan Ramon).

Mehr Info darüber, wenn ich den Bericht von „Arutz 7″ übersetzt habe. Jetzt ist es Zeit inne zu halten über dieser Tragödie für die Familie Ramon – der Ewige segne die Abschied-Zeremonie – Er segne die Ramon-Familie mit Seiner liebenden Umarmung.

KerzeFür Assaf Ramon sel. A,

Übersetzungen der Berichte von „Arutz 7″0:20h

1. Assaf Ramon, Sohn von Ilan Ramon, bei Flugzeugabsturz getötet – von Gil Ronen

IAF F-16 Pilot, Captain Assaf Ramon, Sohn des verstorbenen Ilan Ramon, starb am Sonntag, als sein Jet während eines Trainingsfluges südlich von Hebron abstürzte. Es ist nicht bekannt, ob der Absturz durch einen technischen Fehler oder durch einen menschlichen Irrtum geschah. Assaf Ramon hatte an einem räumlich vorgetäuschten Luftkampf teilgenommen, und war in großer Höhe, als der Absturz geschah.

Es gab keine Verständigung von seinem Jet von dem Moment, als dieser gegen den Boden zu stürzen begann bis er zerbarst. Ein  ehemaliger IAF pilpt, Col. (res) Zeev Raz, ein Freund der Familie sagte auf CHannel 2. dass er vermutet, dass der am meisten wahrscheinliche Grund für den Absturz ein Blackout des Piloten und anschließender Verlust des Bewußtseins während eines scharfen Manövers gewesen sei.

Assaf’s Lehrgangsleiter und weitere Vorgesetzte der IAF begaben sich zum Haus von Assaf’s Mutter, um ihr die tragische Nachricht zu zustellen. Laut Nachrichten-Aussage ahnte Rona Ramon etwas von einer Tragödie bevor die IDF-Repräsentanten sie verständigten, weil sie Journalisten um ihr Haus herum  schwärmten und ahnte, dass etwas geschehen sein müsste.

Assafs Vater, Ilan Ramon, war ein Jagdflieger der IAF, und war der jüngste Pilot der an der Bombardierung des „Osirak“- Atomreaktors im Irak 1981 beteiligt war. Später wurde er der erste israelische Astronaut. Er wurde an Bord des Space-Shuttels Columbia getötet, als dieses beim Eintritt in die Erdatmosphäre zerbrach (Februar 2003).

IDF-Quellen sagen aus, dass Assaf Ramon seinen Piloten-Lehrgang mit Auszeichnung vor 10 Wochen abgeschlossen hat. ER war am Sonntag von zu Hause gekommen und voller Wachsamkeit als er zu seinem Routine-Trainingsflug aufbrach.

Maj.-Gen. Nechushtan gab am Sonntag Abend bekannt, dass eine Untersuchungs-Komitee, angeführt con einem Oberst angeordnete hat, den Absturz am Sonntag Nachmittag gründlich zu untersuchen. Auch die Air Force kündigte an, dass es für alle Trainingsflüge mit der F-16A bis auf weitres Startverbot gebe. Assaf Ramon war als exzellenter Pilot bekannt. Assaf war der Älteste von Ilan und Rona Ramons Kindern. Er hinterlässt zwei Brüder und eine Schwester.

2. Eine verstörte Nation trägt Assaf Ramon neben seinem Vater zu Grabe    – von Tzvi Ben Gedalyahu

Assaf Ramon, dessen Vater Ilan in der Clolumbia Space-Shuttle-Tragödie vor 6 Jahren ums Leben kam wurde am Montag Nachmittag neben ihm beerdigt, einen Tag nachdem sein F-16A Trainingsflugzeug abstürzte.

„Sagt mir nicht, dass ich stark sein muss, sagte Assafs Mutter. „Ich bin bereits stark,“ Bezug nehmend zum Verlust ihres Ehemannes Ilan.

Assaf, zitiert als ein exzellenter Pilot, sagte, dass er wie sein ein Astronaut werden wolle, weil „ich glaube es wird mir das Gefühl geben näher bei ihm zu sein.“ Auf dem tragischsten alle Wege wird sein Wunsch war, er ist neben seinem Vater beerdigt um 4:00h auf dem Nahalal-Friedhof. Die ganze Nation trauert um den 21jährigen Assaf, wie sie um seinen Vater getrauert hat und der Präsident, Minister Präsident alte und junge Offizier der IDF und Mitglieder der Regierung drückten der Ramon-Familie in ihrem Zuhause in Ramat Gan ihre Anteilnahme aus.

US-Nahost-Vermittler George Mitchell, der gerade die Region besucht sagte: „Ich sende mein Anteilnahme der Ramon Familie. Es ist immer sehr schwer einen Geliebten zu verlieren“ und fügte hinzu besonders, wenn es ein junger Mann ist, der angefüllt war mit Hoffnungen und Verheißungen und dessen Leben und Zukunft vor ihm lag.“ Präsident Shimon Peres sagte am Montagmorgen: „Assaf bleibt Vorbild für jeden Israeli.

Mit der Untersuchung Beauftragte glauben, dass der Grund für den Absturz möglicherweise eine menschliche Ursache hat – ein plötzlicher Verlust des Bewusstseins – und nicht durch einen technischen Fehler. Jedoch sagte eine Augenzeugin sagte, dass sie eine Explosion hörte, bevor der Jet in der Bergregion abstürzte. Offizielle warnten die Öffentlichkeit davor Schlussfolgerungen zu ziehen, bevor die Untersuchungen vollkommen abgeschlossen sind.

„Ich sah einen Feurball und danach schwarzen Rauch“, sagte Michael Weiss, ein Einwohner der Pene Hever Gemeinde.

Ramon war mit einer Trainings-Übung beschäftigt mit einem anderen Flugzeug, dessen Pilot den Augenkontakt zu Ramons Flugzeug gegen 1:30 p.m. verlor, eine halbe Stunde nachdem sie vom Negev-Flugplatz gestartet waren. Kurz danach berichteten Bewohner in cen südlichen Bergen von Hebron über eine Explosion kurz nchdem sie ein Flugzeug über der Schnellstraße 60, welche Hebron Kiriat Arba mit Be’er Sheva verbindet, gesehen hatten.

Die Nachrichten des Absturzes wurden für etwa drei Stunden zurück gehalten, bis das zerschmetterte Flugzeug gefunden wurde und die Familie über die tragische Nachricht informiert war.

Der jüdisch-amerikanische Astronaut Garrett Reisman, ein enger Freund der Familie Ramon, reiste Sonntagnacht von den USA ab, um der Beisetzung beizuwohnen. Seit der Explosion des Columbia Space-Shuttles, in welchen Assafs Vater Ilan umkam unterhält Reisman eine enge Verbindung zur Witwe Ilans und ihren Kindern. Laut einigen Erzählungen unterrichtet Reisman Assaf im Fliegen als er 17 war. Dr. Reisman, 41 Jahre alt, arbeitete 2003 bei der NASA, als Ilan Ramon an dem schicksalhaften Flug teilnahm, der ich das Leben kostete. Seit diesem Jahr besuchte Reisman die Familie Ramon in Houston und viele Male in Israel. Dr. Reisman wurde das erste jüdische Crewmitglied, das auf der internationalen Raumstation diente und von der Raumstation Grüße an das Jüdische Volk in Israel zum 60.sten Unabhängigkeittag Israels im Mai 2008 sandte.

Mehr zum Thema Amalek – 80. Jahrestag des Hebron – Pogroms!

Zunächst ein kleiner Bericht über einen Besuch eines Tora-Schreibers auf dem Berg „Har Bracha“ im Sommer 2001. Unsere Gruppe (aus Deutschland, Holland, Schweiz und Österreich waren zu einer Solidaritäts-Reise für das Hotel Eschel Haschomron in Ariel zu einem Sommer-Seminar angereist) sahen  in einer Art Anschauungs-Unterricht, wie die Feder zum Schreiben einer Tora-Rolle angefertigt wird. Har Bracha-1Har Bracha -2Har Bracha -3

Nach Fertigstellung muss dann der Tora-Schreiber natürlich die Feder testen auf gute Schreibfähigkeit – Benjamin sagte uns: es muss ein Name aus der Tora sein, der nach der Probe durchgestrichen werden darf. Gibt es das überhaupt – darf man je ein aufgeschriebenes Wort aus der Tora wieder durchstreichen? Das war ein recht schwieriges Rätsel für uns und es dauerte eine ganze Weile bis ein es gelöst wurde! Ja, es gibt ein Wort in der Tora, mit dem so verfahren werden darf – ein einziges Wort nur – und das ist Amalek! Das war eine gute und hoch interessante Lehrstunde für uns!

In dem Beitrag zur Paraschat „Ki Teze“ haben wir von dem deutschen  „Amalek“ des 20. Jahrhunderts gelesen. DAs war ein deutscher4 Amalek, in Österreich geboren. Da gab es aber auch schon vorher arabische Amaleks die Hülle und Fülle. Beispielhaft denke ich dabei – leider eine Woche zu spätan den 90. Jahrestag des Pogroms von Hebrondas am Freitag Nachmittag, des 23. August 1929 begann und sich am Schabbat des 24. August zu einem . „Das Gesetz Mohammeds wird mit dem Schwert durchgesetzt „ oder auch „Palästina ist unser Land, und die Juden sind unsere Hunde“ – war ein Schlachtruf des arabischen Mobs beim Massaker an diesem Wochenende in Hebron.

Beit Josef -2Hebron-Pogrom-englisch1929Links eine Übersetzung aus dem Englischen  von einer Dokumentation im Beit Josef in Hebron – in dem die Geschichte des Massakers von Hebron 1929 dokumentiert ist.

Zerstörte Tora-Rollen-1Zerstörte Tora-Rollen 1029. Amalek, hinter dieser Ausgeburt des Bösen verbirgt sich allerdings nicht nur die physische Gewalt, sondern auch eine geistige Gewalt – die Macht der Lüge! Und darin kennen sich sich „Honoritäten“ des Iran, der Hamas wie auch der Fatach (in der Nachfolge des Juden-Hassers und Hitler-Freundes, des SS Muftis und Großmuftis von Jerusalem, Hadji Mohammed Amin el Hussein) besonders gut aus, wie die nebenstehende Meldung vom 27.08.09 zeigt! Nachrichten 27.08.2009

Die „geistigen“ Amaleks sind jedoch auch unter dem Begriff „christliche Kirche“ noch immer zu finden – auch der „Weltkirchenrat“ mit Sitz in Genf kann durchaus dazu gerechnet werden – und die UNO sowieso! Wir sehen, Amalek lebt noch immer und treibt in höchst unterschiedlicher Art und Weise sein perfides Werk gegen die Juden – die Israeliten! – und dabei hat Israel noch zusätzlich Leute aus seinen eigenen Reihen, die so in mannigfaltiger Weise tätig sind – jüngster Fall das Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer!

Aber das ist Israels Trost: Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung,“ – Jeremia 29, 11

Gelobt sei der Ewige, der Heilige Israels – be shem Jeschua HaMaschiachAhuvaIsrael

Wochenlesung „Ki Teze“ – zum Thema Amalek

Die Wochenlesung des vergangenen „Ki Teze – wenn du ausziehst“ -  hat mich in vielfacher Weise sehr beschäftigt – und zwar zum Thema: „Amalek“. Bevor ich jedoch einige **eigene Anmerkungen dazu machen werde, möchte ich zunächst erst wieder eines meiner beiden  Schatzkästlein - „Zeitlos Aktuell“ – von  Zwi Braun öffnen,  und berichten, was er zu diesem Thema schreibt:

“ Gedenke dessen, was dir Amalek getan, auf der Wanderung, als ihr aus Ägypten auszoget. Wie der dich anfiel auf der Wanderung und deine Nachhut abschlachtete, alle die Schwachen hinter dir, während du müde und matt warst, und er GOTT nicht fürchtete. 5. Mose 25, 17-18

Hier werden keine Erinnerungen geknüpft an die kriegersischen Auseinandersetzungen mit dem König der Edomiter, Sichon der dem König von Baschan, Og, auf dem Weg der Israeliten ins verheißene Land. Keine jüdische Generation soll jedoch den Kampf mit Amalek vergessen. Der russische orthodoxe Rabbiner und Bibel – Kommentator Malbim (Meir Leibisch Ben Jechiel Michael, 1809-1879) zählt dafür 5 Gründe auf, die einen Krieg zwishcne Völkern oder Staaten provozieren können. Jedoch lag keiner dieser Gründe für den Angriff Amalaks auf die Israeliten vor!

  • Es galt kein Territorium zu erobern oder zu besetzen, den Am (das Volk) Israel war unterwegs
  • Ein Präventivschlag von Seiten Amaleks war nicht gerechtfertigt.
  • Es war kein sich abzeichnender Zusammenstoß zweier Völker, denn Am Israel wanderte durch die Wüste, durch unbewohntes Land.
  • Es handelte sich nicht um eine Demonstration militärischer Stärke, denn Amalek überfiel gerade die Schwächsten und Wehrlosesten des Volkes.
  • Es war auch kein Religionskrieg, denn die Tora betont gerade die fehlende Gottesfurcht Amaleks.

Amalek verkörperte und verkörpert aber bis heute das grundlos Böse, das Schlechte an sich. Dies gilt es zu allen Zeiten zu bekämpfen.

Raw Mosche Awigdor Amiel bezieht sich in seinem Werk „Draschot el Ami“ in Vers 17 auf den Sattzteil: „auf der Wanderung“. Zwi Braun wörtlich: Immer wenn das Volk a8uf der Wanderschaft war, im Galut (Diaspora), war es wehrlos den Attacken seiner oft so feindseligen Umgebung ausgesetzt. Kreuzzüge, Inquisition, Kosakenpogrome. eine Kette von blutigen Verfolgungen begleiteten Am Israel auf seinen Wegen. Erst seit Errichjtuing eines eigenen Staates ist da jüdische Volk in der Lage, sich erfolgreich zu Wehr zusetzen. Nicht, dass die Feindseligkeiten aufgehört hätten, doch wird jüdisches Blut nicht mehr straflos und ungesühnt vergossen! Der Midrasch (**Anmerkung: legt religiöse Texte aus im rabbinischen Judentum) wird das Wort „Am“ (Volk) und „Lak“ zusammengesetzt – es entsteht „Melakek“ – das entspricht dem deutsche Lecken. Amalek ist ein Volk, welches „Blut leckt“, einen grausamen Charakter aufweist. (….)

Amalek hat den Zahlenwert 240 – der entspricht auch dem Wort „ram“ = hoch, überheblich. Zwi Braun: Amalek fürchtet GOTT nicht, erkennen keine in begrenzenden ethischen und moralischen Prinzipien. Ertönte nicht ihn der Nationalhymne des „Dritten Reiches“, des Amalek des letzten Jahrhunderts, das „Deutschland, Deutschland ü b e r  alles“? „Erstes der Völker ist Amalek und sein Ende – bis es verloren wird“ - 4. Mose 24,20 (**Anmerkung – „ede’i obed“ = zerstört werden/untergehen! Bileam war es, der diesen Spruch über Amalek im Auftrag des GOTTES Israels aussprach! – Nun. zumindest ist das „Dritte Reich“ untergegangen – zerstört worden!) Und weiter Zwi Braun: Auch Amalek und seine Geisteshaltung werden eines Tages endgültig verschwinden. Doch bis dahin gilt es wachsam zu sein, nicht zu vergessen, und dem Bösen stets aktiv entgegenzutreten.

** Anmerkung AhuvaIsrael: weiter geht es mit „Mehr zum Thema Amalek“

Niv Jacobi (ehemals Duvdevan-Unit) – seligen Angedenkens

IMG_Niv 26.08Heute Abend geht meine liebe Familie Jacobi in Tel Aviv in den 9. Todestag ihres Sohns Niv. 1998 im Alter von 18 Jahren entschied sich Niv mit einem Freund ihren Militärdienst in der „Duvdewan-Einheit“ zu absolvieren. Bei einem Einsatz in der Nähe von Nablus kam seine Gruppe zu Einsatz und wurde mit einem Kameraden auf dem Dach eines Hauses durch „Friendly-Fire“ erschossen. Nivs Vater hat mir die ganze Geschichte erzählt, sie soll hier jedoch nicht eingebracht werden. Wie ich Die Familie Jacobi kennen lernte habe ich in deutscher Fassung bereits am 11. Januar 2007 unter der Kategorie „Freunde/Begegnungen“ für die „Chadschot Israel“ – Israel Nachrichten, die einzige deutschsprachige Zeitung in Israel, Tel Aviv, aufgeschrieben. Unter der o.a. Adresse kann sie nachgelesen werden. Eiine englische Fassung kann hier aufgerufen werden:  The story of a nondaily relationship

KIF_5599 Nivs GRabMein Herz ist bei Adi und Gideon, den Eltern wie auch bei Ran und Tal den Brüdern von Niv. Der reiche Segen des Trostes des Ewigen möge über Euch, aber auch über allen die an diesem Tag vor Ort mit Euch die Last tragen, ausgeschüttet sein. In aller Trauer um alle verlorenen Söhne und Töchter möge der Shalom des Ewigen in Euren Herzen einen Platz finden.

FUND IN MEMORIAL OF STAFF SERGEANT NIV JACOBI – WARRIOR IN „DUVDEVAN“-UNIT eingerichtet – www.nivjacobi.co.il – Ran Jacobi – siehe Link: – Niv Jacobi

Shalom – In Liebe Eure AhuvaIsrael

Gilad ShalitAn dieser Stell soll auch wieder an Gilad Shalit erinnert werden, der heute am 25. August 2009 seit 1156 Tagen als Geisel in den Händen der Terrororganisation Hamas ist.

Die Montefiori-Mühle geht wieder in Betrieb

1- Montefiori-MühleWer schon in Jerusalem war, kennt auch die „Montefiori-Mühle“ – unübersehbar, wenn man vom Jaffa-Tor  entlang der Altstadtmauer in Richtung Zions-Berg – oder umgekehrt geht. Sir Moses Montefiori hatte sie und das Viertel Yemin Moshe 1- Montefiaori-Viertel1857 bauen lassen, um die ersten jüdischen Bewohner außerhalb der Altstadt mit Mehl beliefern zu können.

Mühlenspezialisten aus London wurden ins Land geholt – der Betrieb der Mühle wurde jedoch eingestellt, als die dampfgetriebene Mühlen die Arbeit übernahmen. Nun hat die Jerusalem Stadtverwaltung beschlossen, die Mühle wieder für touristische Zwecke zu aktivieren – allerdings wegen in der Regel mangelnden Windes soll auch Elektrizität helfen die Mühlenräder in  Rotation zu versetzen. Die Spende von einer halben Million Dollar eines amerikanischen Juden macht die Reaktivierung möglich.

Quelle: Zeitschrift: Israel aktuell.de – vorher: Israel Heute-Israel aktuell (Israel Heute-Christen an der Seite Israels). Der neue Name des Organisation ist: „Christen an der Seite Israels e.V.“

Anmerkung / Fotos: AhuvaIsrael freut sich schon jetzt auf den nächsten Besuch in Jerusalem um diese alt-neue Attraktion bestaunen zu können:-)

Gilad Shalit an seinem 23. Geburtstag (13.08.2009) seit 1145 Tagen als Geisel in den Händen der Terrororganisation Hamas

Gilad_Shalit2PALESTINIANS-ISRAEL/Bilder gegoogelt am 23.08.2009

Schalit: Vierter Geburtstag in Geiselhaft
Von: E. Hausen
JERUSALEM – Israelnetz, 13. August 2009 - Mehrere Hundert Israelis haben am Mittwochabend an der Klagemauer den 23. Geburtstag des entführten Soldaten Gilad Schalit begangen. Die Jugendbewegung „Habonim Dror“ forderte Juden in aller Welt auf, für die Geisel zu beten.

Wie die „Jerusalem Post“ berichtet, las der Tel Aviver Rabbi Israel Meir Lau vor der Westmauer des antiken jüdischen Tempels in Jerusalem Psalmen für Schalit. Er sprach auch ein besonderes Gebet, in dem es unter anderem heißt: „Möge derjenige, der unsere Vorfahren, Abraham, Isaak und Jakob, Josef, Mose und Aaron, David und Salomo gesegnet hat, Gilad, den Sohn von Aviva und Noam Schalit, segnen und beschützen.“ Gott wurde auch gebeten, den Soldaten „aus seiner Gefangenschaft zu befreien und ihn in der unmittelbaren Zukunft zurückzubringen“.

Die Jugendbewegung schloss sich der Zeremonie an der Klagemauer an: „Wir rufen alle Juden auf – ein Volk, ein Herz -, für das Wohlbefinden und die sichere Rückkehr unseres Bruders Gilad zu beten.“

Kommandeur: „Gebete werden beantwortet“
Der jetzige Kommandeur von Schalits Panzereinheit, Idan Hamo, nahm mit seinen Untergebenen an der Gedenkstunde teil: „Es bedeutet viel für mich und meine Soldaten, dass so eine Veranstaltung hier abgehalten wird.“ Auf die Frage, ob die Gebete seiner Meinung nach helfen würden, Schalit zu befreien, antwortete der 26-Jährige: „Gebete werden immer beantwortet, vor allem hier.“

Es war der vierte Geburtstag, den der Soldat seit seiner Entführung am 25. Juni 2006 in Gefangenschaft verbrachte. Er wurde nach dem jüdischen Kalender begangen.

„Amnesty International“ fordert Besuchserlaubnis
Anlässlich des Geburtstages forderte „Amnesty International“ die Hamas im Gazastreifen auf, Vertretern des Roten Kreuzes und Angehörigen einen Besuch bei Schalit zu erlauben. „Ich bin hoffnungsvoll, dass Schalit seinen Geburtstag zum letzten Mal in Gefangenschaft feiert“, sagte der Generaldirektor der Menschenrechtsorganisation in Israel, Itay Epstein, laut der Zeitung „Jediot Aharonot“. „Bis zu seiner Freilassung ersuche ich die Hamas, Schalit auf humanitäre Weise zu behandeln und ihm den Zugang zu den Rechten zu gewähren, die ihm zustehen.“

Vor zwei Monaten hatte das Komitee des Internationalen Roten Kreuzes die Hamas aufgerufen, Schalit regelmäßigen Kontakt mit seiner Familie zu ermöglichen. Das Komitee habe mehrmals darum gebeten, den Israeli besuchen zu können, um sich von den Bedingungen seiner Gefangenschaft ein Bild machen zu können. Alle Anfragen seien jedoch zurückgewiesen worden, hieß es. Die einzigen Lebenszeichen bislang waren zwei Briefe von Gilad an seine Familie und eine am ersten Jahrestag der Entführung veröffentlichte Tonaufnahme.