Wochenlesung “Balak” – 4. Mose 22,2 – 25,9

von Sondra BarasChristian Friends of Israelis Communities - Israel Office

Die Geschichte Bileams und sein Verlangen die Kinder Israels zu verfluchen ist eine großartige Geschichte. Auf die Anfrage von Balak, dem König con Moab, versuchte er Israel zu verfluchen, aber bei jeder Gelegenheit verhinderte ihn der Ewige das zu tun. Schlussendlich, ohne eine andere Wahl, segnete er die Nation Israel mit einigen der allerschönsten Verse der Bibel.

„Und Bileam hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen. Und der Geist GOTTES kam auf ihn……….: wie fein sind deine Zelte, Jakob, und deine Wohnungen Israel!“

Das 4. Buch Mose beginnt mit der nationalen Volkszählung und die Kinder Israels werden basierend auf ihren Familien, dem „Haus ihrer Väter“ gezählt. Das spiegelt eine wichtige Entwicklung in der Nation, bezüglich der Familie der Kinder, die zur Nation Israel wird wieder, denn die maßgebliche Einheit der Zusammengehörigkeit ist die Familie.

Und tatsächlich, es ist eine Familiäre Einheit, die ihren Bestand gemäß ihrer Stämme und inmitten ihrer Zelte hat, die Bileam für sich einnimmt.
Unsere Geschichte vermerkt, dass das, was Bileam aktuell innerhalb des Lagers Israel  sah, einer unglaublichen Wahrnehmung von Sittsamkeit und Respekt vor der Privatsphäre eines jeden Anderen entsprach.

Die Zelteingänge waren in der Art angelegt, dass sie nicht den Eingängen der Zelte der Nachbarn gegenüberlagen, und erlaubten so jeder Familie ein Minimum der Ungestörtheit. Und jedes Zelt gehörte zu einer Familie, um der Heiligkeit der familiären Einheit willen. Es konnte für Millionen von Menschen nicht leicht sein, in solch geschlossenen Unterkünften, in provisorischen Wohnstätten, für so viele Jahre zu leben.

Obwohl im 4. Buch Mose zahlreiche  Infragestellungen der Leute, bezüglich ihres Mangels an Dankbarkeit für die Wunder in ihrem Leben zu finden sind, gibt es nicht einen einzigen Bericht von Auseinandersetzungen innerhalb der Familien oder Streitigkeiten zwischen Nachbarn. Und weil wir annehmen können, dass dort ein hoher Grad an Einstimmigkeit war, waren Steritigkeiten offensichtlich nicht bedeutsam oder nicht erwähnenswert. Stattdessen haben wir Bileams Bericht über die Tugenden in den Zelten der Israeliten.
Als ein Außenseiter fühlte sich  Bileam angezogen von dieser Idee harmonischen Familienlebens innerhalb des Zusammenhalts mit der nationalen Einheit. Das war ein Gedanke, der war den kanaanitischen Nationen fremd zu dieser Zeit, eine Kultur, die durchdrungen war mit heidnischen Werten und Kinderopfern.

Interessanter Weise, gibt es keinen Hinweis, dass die Kinder Israels von Bileams Bestreben war, die Nation zu verfluchen und seiner darauf folgenden Segen für sie, denn es gab keine Kommunikation zwischen Bileam und den Kindern Israels – an keiner Stelle der Erzählung.
Bileam stand auf dem Berg von Moab und sah die neue Nation von weitem ohne ihre Kenntnis.  Und was er sah war Segen!

Die Juden sind nicht selten beunruhigt darüber, wie sie von der Welt betrachtet werden. Unsere Traditionen und unser Glaube ist unterschiedlich zu anderen und wir neigen dazu, das Schlimmste zu befürchten von denen, die uns aus der Ferne betrachten. Aber Bilaem lehrte uns eine wichtige Lektion – wenn wir wahrhaft zu den Werten stehen, die wir von unseren Vorvätern geerbt haben, werden wir immer gesegnet sein.

Für alle die uns fluchen möchten haben wir keine Entscheidung dazu, dass sie uns segnen.  Und Bileam wiederholt die Verheißung des Ewigen an Abraham in 24, 9:
„Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht sei, wer dich verflucht!”      – Englische Version hier: Paraschat Balak

Noch eine Anmerkung von AhuvaIsrael: in der dritten Weissagung Bileams, inzwischen hatte er die Wirkungslosigkeit der Weissagerei gegenüber GOTTES Segen erkannt, schaut er nun nur allein zum Lager Israel und der Geist  des Ewigen überwand  (dadurch wurde er aber nicht zugleich der wahre Prophet).

  • Bileam bezeugt, dass ihm Ohren und Augen für die Wahrheit des Ewigen geöffnet wurden. Danach weissagt er über Israel als ein schönes Tal mit fruchtbaren Oasen, dass Israel Wasser im Überfluss haben werde – eine symbolische Bedeutung für Fruchtbarkeit und Reichtum des Landes.
  • Israel würde ein mächtiges Königreich werden und
  • in 24, 8 und 9 gibt er Auskunft über das Heilshandeln  des Ewigen an Israel und weist noch einmal darauf hin, dass Israel wie ein  Löwe sein wird und kommt zu dem Schluss, dass man sich besser nicht mit ihm anlegt, ihn nicht seiner Ruhe beraubt:

„GOTT, der ihn (Jakob) aus Ägypten geführt hat, ist für ihn wie ein Horn des Wildstiers………….Er hat sich hingestreckt und niedergelegt wie ein Löwe und wie ein junger Löwe – wer will ihn aufstören? Gesegnet sei……“

In „Zeitlos-aktuell“ – einem weiteren Schatzkästlein von Zwi Braun lesen wir dazu:  „Der Mensch stärke sich wie ein Löwe am Morgen für den Dienst vor seinem Schöpfer…“! – so beginnt der Schulchan Aruch (jüdisches Regelwerk religiöser Vorschriften hebr. Halacha). Rabbiner S.R. Hirsch kommentiert dazu: „Kühn wie der Leopard gegen jede Ablockung vom Guten und Verlockung zum Bösen. Leicht wie der Adler zum Aufschwung zu GOTT über alle Widerwärtigkeiten. Rasch wie der Hirsch, kein Zaudern und kein Bedenken kenne, wo es gilt die Pflicht zu erfüllen. Stark wie der Löwe zur Überwindung aller äußeren und inneren Hindernisse.“Löwen von Gush Katif

Das Bild brachte ich 2003 aus Gush Katif mit – und freue mich sehr, es zu haben :-) !

Allen Besuchern/Lesern dieser Seite “Schawua Tow” – ein gute Woche – Schalom – Ahuvaisrael

Öffentliche Lesungen: “Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen” von Gilad Shalit

images-6Heute, am Donnerstag, den 25. Juni 2009 ist Gilad Shalit seit 3 Jahren in den Händen der Terrororganisation Hamas. Welch ein Martyrium müssen Gilad und seine Familie durchleben!!! So ist es ein bedeutendes Zeichen der Solidarität mit der Familie Shalit, dass in vielen Ländern viele Menschen auf öffentlichen Plätzen Gilads Fabel: “Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen” , lesen werden.

Gilad erzählt im Alter von 11 Jahren eine Geschichte von “Erzfeinden” (dem Hai und einem Fisch) die zu Freunden werden und künftig in Frieden mit ihren Familien miteinander leben. Es ist eine kleine Geschichte, die im Blick auf die Realität des Nahost-Konflikts und Gilads Martyrium eine ganz besondere Tiefe und erhält.

Heute veröffentlichte u.a. die “bz-Berlin” die Geschichte von Gilad unter http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/die-geschichte-von-gilad-article498741.html

Auch im hier im Link: – HaGalil gibt es Berichte

Im heutigen Newsletter der Botschaft des Staates Israel fand ich sie neben einigen Links – die kleine Filme von den Lesungen zeigen. Da ich es noch immer nicht herausgefunden habe, wie ich Links direkt hier aus dem Text “aktivieren” kann, die Adresse einfach raus kopieren und in leeres Fenster eingeben. Das klappt gut.

Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel am 24. Juni 2009
Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen

Die Geschichte „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“ schrieb Gilad Shalit, als er 11 Jahre alt war.

Anlässlich des dritten Jahrestages seiner Entführung am 25. Juni 2009 lesen Menschen weltweit diese Geschichte in ihren Sprachen, so haben dies in Berlin auch Charlyn, Leeor und Renate getan. Die drei Clips finden Sie auf unserer Facebook-Seite:
http://www.facebook.com/pages/Berlin-Germany/Botschaft-des-Staates-Israel-BERLIN/74753602376

Diese drei sowie weitere Clips aus anderen Ländern sind auch hier zu finden: http://www.youtube.com/user/3gilad

160721Die Geschichte „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“
Geschrieben von: Gilad Shalit, Klasse 5b, Ma”alei Hagalil Schule

Inmitten des Stillen Ozeans schwamm ein kleiner, zahmer Fisch. Plötzlich sah der Fisch einen Hai, der ihn verschlingen wollte. Da begann er schnell zu schwimmen, so auch der Hai.
Plötzlich hielt der Fisch an und rief dem Hai zu: „Warum willst Du mich auffressen? Wir könnten doch auch zusammen spielen!“
Da dachte der Hai nach, dachte und dachte und sagte dann: „Ok, gut, lass uns Verstecken spielen“.
Der Hai und der Fisch spielten den ganzen Tag zusammen bis die Sonne unterging. Am Abend kehrte der Hai nach Hause zurück.

Seine Mutter fragte ihn: „Wie war es heute, lieber Hai? Wie viele Tiere hast Du heute verschlungen?“
Der Hai antwortete: „Heute habe ich keine Tiere verschlungen, ich habe mit einem Tier names Fisch gespielt.“ „Fisch ist ein Tier, das wir essen. Spiel nicht mit ihm!“ sagte die Mutter zum Hai. Im Haus des Fisches passierte genau das Gleiche. „Wie geht es dir, kleiner Fisch, wie war es heute im Meer?“, fragte die Mutter den Fisch.

Der Fisch antwortete: „Heute habe ich mit einem Tier names Hai gespielt.“
„Hai ist das Tier, welches Deinen Vater und Deinen Bruder getötet hat, spiel nicht mit diesem Tier!“, antwortete die Mutter.

Am nächsten Tag waren weder der Hai noch der Fisch im Ozean. Viele Tage trafen sie sich nicht, Wochen und Monate vergingen. Dann, eines Tages, trafen sie sich wieder. Schnell flüchtete ein jeder zurück zu seiner Mutter. Und so trafen sie sich wieder tagelang nicht, Wochen und Monate vergingen.

Nach einem ganzen Jahr zog der Hai zu einem gemütlichen Bad hinaus, so auch der Fisch. Sie trafen sich zum dritten Mal und dann sagte der Hai: „Du bist mein Feind, aber vielleicht können wir Frieden schließen?“ Der Fisch sagte: „In Ordnung.“ Heimlich spielten sie tagelang, Wochen und Monate bis eines Tages der Hai und der Fisch zur Mutter des Fisches kamen und zusammen mit ihr sprachen. So taten sie es auch mit der Mutter des Hais. Und seit diesem Tag leben Haie und Fische in Frieden.

“Denn deine Söhne sollen wieder in ihre Heimat kommen” - Jeremia 31,1 7unter diesem Link hier ist viel über Gilad Shalit – den Tag seiner Entführung – und vieles andere mehr nachzulesen. Klickt man die deutsche Version an fehlen allerdings die Bilder. Es gibt auch eine Petition zur Freilassung von Gilad.

Soviel für heute – ein Text als Gebet ist der Psalm 83 – dieser Psalm Asafs ist so aktuell wie vorweit mehr als 2000 JahrenAhuvaIsrael

Gilad Shalit – zwei Beiträge aus der Jerusalem Post vom 23. Juni 2009

images-3images-4Beide Beiträge habe ich heute MOrgen übersetzt. Am 25. Juni 2009 ist Gilad seit 3 Jahren in den Händen der Terrororganisation Hamas. Die kommende Zeit soll an dieser Stelle seinem Gedenken gewidmet sein.

Forderung nach besseren Bedingungen für Shalit, Demonstranten blockierten Gaza-Übergänge by JPOST.COM STAFF 23. Juni 2009 9:43

Dutzende von Aktivisten der Bewegung Freiheit für Gilad Shalit und der Kibbutz-Bewegung blockierten am Dienstagmorgen die Kreuzungen zum  Gaza-Streifen und forderten die Freilassung des entführten Soldaten, der seit den vergangenen drei Jahren von der Hamas festgehalten wird.

Die Aktivisten, bekleidet mit T-shirts auf den zu lesen war:  „Ich melde mich freiwillig für Gilad“, blockierten den Transport von Waren  durch die Lagerhalle und  ein Traktor  verhinderte so den Lastwagen die Durchfahrt.

Die Demonstranten verlangen, dass Hamas Shalits Bedingungen erleichtert und dem Roten Kreuz erlaubt, ihn zu besuchen. Sie drohten den Zutritt zu Hamas-Gefangenen in israelischen Gefängnissen zu verweigern, wenn ihren Forderungen nicht nachgekommen wird.

Die israelische Behörde für  Straßengüterverkehr bat die Fahrunternehmen am Dienstag jegliche Auslieferung in den Gaza-Streifen unterlassen um Solidarität mit der Kampagne „Freiheit für Shalit“ zu zeigen.

Report: Ägyptischer General in Israel, die Freilassung Shalits zu diskutieren.
By JPOST.COM STAFF – Jun 23, 2009 14:11

Ein dienstälterer ägyptischer General ist unerwartet in Tel Aviv eingetroffen im Auftrag, eine Reihe von Themen, einschließlich der Verhandlungen über die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit,  entsprechend palästinensischer Quellen, zu diskutieren. Eie palästinensische Web-Seite meldete, dass auch General Muhammad Ibrahim erwartet würde über die Gaza-Blockade und die Übergänge zum Gaza-Streifen zu beraten.

Laut palästinensischen Quellen überbrachte Israel eine Nachricht an die Hamas durch den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter, in welcher Jerusalem den Willen ausdrückt, die meisten der Gefangenen freizulassen, deren Freilassung die Hamas im Austausch für Shalit fordert.

„Israel ist in Erwartung einer Antwort von Gilad Shalit auf den an ihn übergebenen Brief von seinen Eltern Noam und Aviva mit dem Auftrag zu bestätigen, dass er noch am Leben ist“, sagten palästinensische Quellen.  „Danach wir Israel einverstanden sein, die Verhandlungen  zur Freilassung Shalits voranzubringen und die Angelegenheit zu beenden.

Die Quellen behaupteten, dass die israelische Regierung ungeduldig auf die Rückkehr Shalits wartet und daher einverstanden wäre, viele der Gefangenen auf der Liste, einschließlich  ranghoher Hamas-Mitglieder, frei zu lassen.

Schüler bekunden Solidarität mit Schalit – am 17. Juni 2009 = 1088 Tage !

1088 TageMITZPEH HILAIsraelnetz 17. Juni 2009 – Zahlreiche Schüler haben am Dienstag an den vor knapp drei Jahren entführten Soldaten Gilad Schalit erinnert. Die Kundgebung fand im Wohnort der Familie Schalit, Mitzpeh Hila, statt.

Viele Teilnehmer besuchen die Oberschule, an der einst auch der verschleppte Israeli gelernt hat. Der Elftklässler Carmel Schaked brachte den Demonstranten in Erinnerung, dass die Schule kürzlich einen Tag der Menschenrechte begangen hatte: “Das Thema war Gefangenschaft und die Auslösung von Geiseln. Die Veranstaltung weckte in uns Fragen nach den Erwägungen Israels bezüglich der Befreiung von Geiseln.”

An der Kundgebung nahmen auch die Mutter Aviva Schalit und Aktivisten der Gruppe “Freunde von Gilad Schalit” teil. Sie endete mit einer Menschenkette als Zeichen der Solidarität mit dem Entführten, wie die Tageszeitung “Ha´aretz” berichtet.

Schalit war am 25. Juni 2006 bei einem palästinensischen Überfall auf einen Militärposten verschleppt worden. Damals war der Soldat 19 Jahre alt.

Nachtrag AhuvaIsrael: Jimmy Carter, früherer US-Präsident und Friedensnobelpreis-Träger über gab am vergangenen Dienstag bei einem Treffen mit hochrangigen Hamas-Vertretern im Gazastreifen einen Brief für Gilad Shalit von dessen Eltern. Bei einem späteren Treffen mit Galids Vater, Noam Shalit, war Carter jedoch nicht sicher, ob der Brief seinen Adressaten erreichen würde. Über den Zustand Gilad Shalits sei ihm nichts bekannt –  allerdings habe er “den Eindruck, dass Gilad Schalit am Leben ist und es ihm gut geht”(siehe unten Kommentar).        Foto oben: AhuvaIsrael: April 2009

Wie „Israelnetz“ auch noch berichtet, sei Carter tief bewegt gewesen und den Tränen nahe über die Zerstörung einer US-amerikanischen Schule dort und:  “Tragischerweise ignoriert die internationale Gemeinschaft weitestgehend die Hilferufe, während die Einwohner von Gaza eher wie Tiere und nicht wie Menschen behandelt werden, so Carter laut der Tageszeitung “Ha´aretz”.

Kommentar AhuvaIsrael: für einen Mann, wie Mister Jimmy Carter, der für seine Arbeit als Menschrechtler 2002 den Friedensnobelpreis erhielt, sind die Aussagen Noam Shalit gegenüber, der mit seinem Sohn und der gesamten Familie heute, am 17. Juni 2009, seit  1088 Tagen durch ein Martyrium geht,, ist mehr als nur ein großes Armutszeugnis! ! !

Zum Thema ein pdf. Beitrag den ich soeben per Newsletter von Arutz Sheva erhielt, hier: Carter in Gaza Leider ist es mir aus Zeitgründen nicht möglich ihn gleich in Deutsche zu übersetzten , will es aber so bald als möglich nachholen – einfach nächste Woche noch einmal auf diesen Eintrag schauen.

Israelis gegen Baustopp und Räumung von Siedlungen

JERUSALEMIsraelnetz 12. Juni 2009 – Die Mehrheit der Israelis lehnt einen kompletten Baustopp in den Siedlungen ab. Das geht aus einer Umfrage hervor, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden.

Von den Teilnehmern sagten 56 Prozent, Regierungschef Benjamin Netanjahu solle der amerikanischen Forderung nach einem kompletten Ende des Siedlungsbaus nicht nachgeben. Die gegenteilige Meinung vertraten 37 Prozent.

In einer weiteren Erhebung gaben 36 Prozent der Befragten an, sie seien grundsätzlich gegen die Auflösung von Siedlungen im Rahmen eines endgültigen Friedensabkommens. Weitere 30 Prozent meinten, nur eine kleine Zahl von israelischen Ortschaften im Westjordanland solle geräumt werden.

Beide Umfragen hat das Meinungsforschungsinstitut “Ma´agar Mohot” durchgeführt. Jeweils 503 Israelis wurden befragt.

Anmerkung AhuvaIsrael: dazu passt ein Bericht im Regenbogen I, den soeben dort reingestellt habe: Morgenandacht gerät zu einem Eklat gegen die Israelische Regierung

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“Unsere Antwort an Obama” – 04. Juni 2009

Sondra Baras 2001Nachfolgenden Bericht erhielt ich am Donnerstag, 04.06. um 19:30h von Sondra Oster Baras – Gründerin der CFOIC – (Christliche Freunde Israelischer Gemeinden). Ich lernte Sondra im Oktober 2001 in Israel kennen – das Foto habe ich während eines Ausflugs in die Judäische Wüste bei Jerusalem aufgenommen. Der Inhalt von “Unsere Antwort an Obama” schien mir wichtig genug, ihn ins Deutsche zu übersetzen.

Unsere Antwort an Obama
Präsident Obama hat sich von Kairo aus an die Welt gewandt – seine Botschaft ist beunruhigend und rundweg erschreckend.

1. Israel hieß seine arabischen Nachbarn in Frieden willkommen von Anbeginn, eine grundsätzliche Richtlinie in Israels Gründungsdokument, unserer Unabhängigkeitserklärung. Israel hat niemals zur Zerstörung oder Ausrottung seiner arabischen Nachbarn aufgerufen. Jeder arabische Staat um Israel herum rief, irgendwann, zur Zerstörung Israels auf, die Palästinenser tun es noch immer.

2. Obama schreibt  die negative Haltungen hinsichtlich zum Islam einer  vorwiegend in Amerika schablonenhaften und verzerrten Vorstellung des Islam zu. Obwohl der Islam einen großen Einfluss von Modernität und positiven Leitungen während des Mittelalters hervor brachte, ist die einzige Religion die den Heiligen Krieg als  grundlegend/wesentlicher Bestandteil von Beginn an aufgenommen hat, und es wurde, in noch nicht lange zurückliegenden Jahrzehnten, ein Glaube, dessen religiöse Leiter Gewalt und Intoleranz als eine reguläre Grundlage vorantrieben.
Das ist kein Klischee – das ist eine Tatsache.

3. Obama erinnert uns an den Horror des Holocaust durch europäische Christen, aber nirgendwo erwähnt er die Mitschuld arabischer Führer wie dem Mufti von Jerusalem an Hitlers Verbrechen. Er berichtet von Antisemitismus Aussagen unter Arabern, aber nirgendwo ruft  er sein Gastgeberland, die ägyptische Regierung, dazu ihre  Pflicht in Anspruch zu nehmen gegenüber solch gängigen Aussagen in der von ihr kontrollierten Presse. Obamas Ansprache hat in der arabischen Welt  die weit verbreitete Vorstellung bestärkt – dass allein die Christen die Verursacher von Antisemitismus durch Jahrhunderte hindurch sind und die Muslime allein den Preis zahlen.

4. Obama beschließt, dass beide, Israel und Palästina legitimierte Staaten sind, aber er verfehlt zu verdeutlichen die Grundlage für diese Bestimmung. Woher kommt die Erwähnung historischer Rechte des jüdischen Volkes auf das Land Israel? Andererseits, setzt er das Recht der Eigenstaatlichkeit eines Volks voraus, welches zum Leben kam allein mit der List , die Zulässigkeit jüdischen Rechts auf einen Staat zu zerstören. Wie sonst kann jemand die plötzliche „Geburt“ eines palästinensischen Volks, nachdem der Staat Israel gegründet war, erklären?

5. Obama betreitet die Zulässigkeit der sogennanten Siedlungen, genau genommen Städte, Großstädte und Dörfer im Zentrum des Biblischen Israel gelegen, und nennt sie als ein Hindernis für Frieden in der Region, während er nicht über die Gewalt und Ataacken durch die Araber gegen Israel nach  jüngster freiwilliger Zerstörung von 22 solcher „Siedlungen“. Weiterhin tadelt Obama für die humanitäre Krise in Gaza und ruft Israel auf „sicherzustellen, dass Palästinenser leben, arbeiten und ihre Gesellschaft weiter entwickeln können.“ Zwischen August 2005 und Dezember 2008 war der einzige Jude in Gaza Gilad Shalit, welcher dort seit 2006 gefangen gehalten wird. Es ist die Hamas, welche die friedvolle, ökonomische Entwicklung in Gaza verhindert – nicht Israel!

6. Obama berichtet über Unterstützung, der sich die Hamas unter einigen Palästinensern erfreut. Die Hamas wurde gewählt von einer überwältigenden Mehrheit der Palästinenser innerhalb einer Wahl, die der ehemalige Präsident Carter als eine freie und demokratische Wahl beteuerte. Vielleicht ist es notwendig, dass Obama zuhört, was Palästinenser wirklich hinter verschlossenen Türen reden und nicht als gegeben annimmt, dass sie sagen was er ihnen wünscht zu sagen.

7. Ja, es ist eine Tatsache, das Muslimische Terroristen 3000 Amerikaner ermordeten in 9/11. Aber es ist nicht weniger eine Tatsache, dass muslimische Terroristen mehr als 1.000 unschuldige Israelis, Männer, Frauen und Kinder in Cafe’s und Bussen ermordeten, nachdem Israel wesentliche Gebiete an die Palästinenser übergeben haben.

8. Und, schlussendlich, laut  Obama, „der Koran lehrt, dass, wer immer einen Unschuldigen tötet wie einer ist, der die ganze Menschheit getötet hat; und wer immer eine Person rettet, ist wie einer, der die ganze Menschheit rettet.“ Ich bin nicht eine Expertin des Koran und ich habe keine Idee ob diese Aussage tatsächlich in diesem Buch erscheint. Aber ich bin sachkundig in den jüdischen Traditionen und ich kann Ihnen erzählen, dass das eine Aussage der Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 4a ist, ein Buch dass im 3. Jahrhundert  beendet wurde. Es zitiert Rabbiner, die einige Jahrhundert voraus waren. Diese Aussage wurde zu erst von Juden gefertigt, Jahrhunderte bevor der Islam war -  jemals erdacht war. Und, offen gesagt, es ist eine Aussage, welche Juden durch Jahrhunderte geehrt und eingehalten haben. Für Muslime kann ich nicht selbiges sagen.

Der volle Text der Rede Obamas in Kairo (englisch):
www.jpost.com/servlet/Satellite?apage=2&cid=1244034998314&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

Anmerkung AhuvaIsrael: mir ist bewußt, dass diese “Antwort” vielleicht so manchem Leser  nicht gefallen wird – dazu sei gesagt: die Antworten entsprechen jedoch der Realität, bzw. der Wahrheit. Es ist unabdingbar, sich mit der Geschichte Israels und der Jüdischen Geschichte generell und nicht zu vergessen im Hinblick auf die Bibel zu beschäftigen, mehr als nur mal eben “ein wenig”,  als allein den diversen “Medienströmungen” und Aussagen weltlicher Leiter zu folgen. Ganz erstaunlicher Weise bekommt da plötzlich auch der Artikel: “Die Jüdische Nakba” von Ben Dror Yemini (Eintrag vom 26. Mai 2009, Kategorie “Aktuelles/Israel-Nationen”) einen sehr aktuellen Bezug zur Rede Obamas in Kairo und zu vorliegender “Antwort”.

Einen riesigen “faux pas” hat sich Obama in der Tat in seiner Aussage in der Antwort Nummer “8″ geleistet, siehe “lila Kursivschrift-Text”. Diese Aussage dem Koran zu zuordnen und die jüdische Grundlage dazu ganz einfach auszublenden ist ehrlich gesagt unfassbar und macht mich zutiefst traurig! Und plötzlich erhält für mich bei gründlicher Betrachtung die allerseits hochgelobte Ansprache Obamas doch so mancherlei  suspekten Anstrich! Baruch HaShem - gelobt sei der Ewige, der über Seinem Bundesvolk als der Hüter Israels wacht – und sich nicht von noch so hochgelobten weltlichen Reden beeindrucken läßt!

Die Abschnitte in Fettdruck habe ich so vom Original übernommen, die Farbe (blau/lila) wurde von mir hinzu getan. “Our reponse to Obama” im Original (englisch) hier klicken: Our Response to Obama

Mit besten Grüßen – Schalom – AhuvaIsrael


Schawuot – Wochenfest 2009 – ein Nachtrag

SCHAWUOT – am 6. des Monat Siwan (29./30. Mai 2009)

SchawuotAm 50.sten Tag nach Pessach beginnt das zweite der 3 großen Wallfahrtsfeste (Pessach, Schawuot, Sukkot).
Zwischen dem  Chag (Fest) Ha  Pessach und dem „Chag Ha Schawuot“ („Fest der Wochen“) liegen wie vorher beschrieben 7 Wochen. Es wird auch „Chag Ha Bikkurim“- „Fest der Erstreife“ benannt.

In der Bibel lesen wir in 3. Mose 23, 16ff – 22:
Bis zu dem Tag nach dem siebenten Schabbat, nämlich fünfzig Tage, sollt ihr zählen und dann ein neues Speisopfer dem HERRN opfern.

Das Fest der Ernte, der Erstlinge der Früchte, die auf dem Feld gesät wurden, soll gefeiert werden. Siehe dazu auch:
2. Mose 34 ,22 hier ist vom Wochenfest die Rede
4. Mose 28, 26 Wochenfest – Fest der Erstlinge. Ernte des ersten neuen Getreides und das Speisopfer darauf wurde dem HERRN als Speisopfer dargebracht.
5. Mose 16, 8-12 Erwähnung von Pessach, sieben Wochen, Wochenfest und V 12: „Denke daran, dass du Knecht in Ägypten warst, und beachte und halte diese Gebote

Eine Verbindung zwischen Schawuot und der Offenbarung des Ewigen auf dem Berg Sinai ist biblisch nicht zu begründen. Allerdings hatten Gelehrte auf Grund einer Nachrechnung des biblischen Berichtes  einen zeitlichen Zusammenhang festgestellt. Im 3.Jahrhundert u.Z. sagte Rabbi Eleasar, stellvertretend für alle damaligen jüdischen Autoritäten, daß Schawuot Grund dafür sei, sich an guten Speisen und Wein zu erfreuen, da Israel an diesem Tag die Tora erhalten habe.
Im Lauf der Zeit, nachdem die eher bäuerliche Form des Festes seine Bedeutung verloren, begann man damit, das Wochenfest mit einem historischen Ereignis großer Außerordentlichkeit zu verbinden – der Offenbarung des Ewigen auf dem Sinai

& SchawuotIn den Synagogen und wird das Buch Ruth laut gelesen – als Moabiterin hat sie sich vollkommen mit den Israeliten identifiziert. Ruth wird als erste, echteste und ehrlichste Proselytin geehrt. Ruth, die bis zu diesem Zeitpunkt als Nichtjüdin allein den sieben „noachidischen Geboten“ (kein Götzendienst treiben, Gott nicht fluchen, nicht morden, nicht stehlen, keine Unzucht treiben, kein Fleisch von noch lebenden Tieren essen, um die Einrichtung von Gerichtshöfen besorgt sein) verpflichtet war, übernahm mit ihrem Übertritt zu Judentum und der Heirat mit Boas auch die 606 weiteren „mitzwot“ – Gebote. Erstaunlicher Weise entspricht der Zahlenwert des Namen Ruth genau diesen 606 zusätzlichen Geboten, die Ruth nun auf sich nahm (resch (r) = 200, waw (u) = 6, taw (t) = 300). Über die Ahnenreihe von Boas – lesen wir in Matthäus 1, 3 – 6 (Stammbaum von Jeshuas/Jesus Christus), und so wurde Ruth zu einer weiteren großen Frauengestalt des Alten Bundes

Christen nennen das Schawuot-Fest „Pfingsten“. Das Wort „Pfingsten“ kommt aus dem griechischen „pentekosta“ – „fünfzig“ – „Fest des fünfzigsten Tages“ – nach Pessach. Die Ausgießung des Heiligen Geistes zum Schawuot-Fest lesen wir in der Apostelgeschichte, Kapitel 2

Beide Fotos stammen vom Schawuot-Fest 2000 auf den Feldern zwischen Nahariya und Shavei Zion – mit herzlichem Schalom für heute  – AhuvaIsrael

Die Jüdische Nakba

Gestern erhielt ich von einem jüdischen Freund aus Berlin einen ausgezeichneten Artikel mit dem Titel “Die Jüdische Nakba”

Den Besuchern meiner Seite ist sicher bekannt, dass die Palästinenser jedes Jahr zum Jom HaAtzmaut, dem Jahrestag der Proklamation des Staates Israel am 14. Mai 1948, einen Tag später den Tag “der Katastrophe” – Nakba ausrufen. Bis auf den heutigen Tag haben sie, die Palästinenser, die es übrigens 1948 so noch gar nicht gab! – wie auch die Weltgemeinschaft völlig verdrängt oder niemand von ihnen will es wirklich nicht mehr wissen, dass einen Tag nach der Proklamation des Staates Israel fünf arabische Staaten den jungen Staat mit Krieg überrannten – nachdem der UN-Teilungsplan vom 29. November 1947 von der arabischen Liga abgelehnt worden war. Seit 61 Jahren könnten auch die “heutigen Palästinenser” längst ihren Staat haben – aber nein – sie ergehen sich in ihrer selbstzugefügten Nakba und sind weiterhin dem Gedanken der Vernichtung des Staates Israel völlig ergeben. Siehe dazu einen Artikel von Shlomo Avneri, den ich dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel, Berlin vom 26./27. April 2008 entnommen habe. Erstaunlicher Weise habe ich ihn gerade jetzt gefunden – er war mir “verschütt” gegangen, der Titel: “Die wahre Nakba” hier, bitte anklicken – Die wahre Nakba

Der Artikel von Ben-Dror Yemini vom 16. Mai 2009 im Ma’ariv – “Die Jüdische Nakba” wurde in der vergangenen Nacht von mir aus dem Englischen übersetzt und ist hier in seiner vollen Länge nachzulesen. Im Folgenden hier der Beginn – der Länge wegen werde ich ihn als pdf.Datei zum downladen hinzufügen – ebenso die englische Version.

Die Jüdischen Nakba
Vertreibung, Massaker und Zwangsmissionierung
von Ben-Dror Yemini*
veröffentlicht in Hebräisch im Ma’ariv am 16. Mai 2009*

In jedem Jahr begehen die Palästinenser den „Nakba Day“ – die Katastrophe die sei überfiel am Tag der Ausrufung des Staates Israel. Aber die Juden erlitten ebenfalls Katastrophen in arabischen Ländern und es war zu vielen Zeiten schlimmer.

Sie sagen, sie war atemberaubend schön. Sol (Suleika) Hatuel
<http://www.solomonia.com/blog/archives/009518.shtml>. Sie war 17 Jahre alt, als sie enthauptet wurde. Ein Muslimischer Freund hatte gefordert, dass sie sich für eine Konversion entscheiden sollte. Als Sol diese Forderung verweigerte wurde sie angeklagt den Islam zu verleugnen und zum Tod verurteilt. Ihr Fall kam vor den Sultan.

Im Auftrag, ihren Tod zu verhindern, versuchten die Gemeinde-Ältesten sie zu überzeugen, als Muslimin zu leben. Sie lehnte das ab und sagte: „Ich bin als Jüdin geboren und will al Jüdin sterben.“  Ihr Schicksal war besiegelt. Es geschah 1834. Sie war von Tanger und wurde hingerichtet in Fez. Viele machen Pilgerfahrten zu ihrem Grab. Ungeachtet der Tatsache, Umstands, Realität, dass das Ereignis in einem Augenzeugen-Bericht verewigt wurde, wie auch in einem berühmten Gemälde und in einem Spiel, wurde ihre Geschichte vergessen.
Der folgende Artikel ist ihr und allen jüdischen Opfern der Jüdischen Nakba gewidmet.

Jedes Jahr, am 15. Mai „zelebrieren“ die Palästinenser – und viele andere weltweit mit ihnen den Nakba Tag. Für sie ist das der Tag der für sie die große Katastrophe markiert, dessen Resultat die Gründung des Jüdischen Staates Israel. Hunderte und Tausende von Arabern wurden Flüchtlinge. Einige flohen, einige wurden deportiert. Die Nakba wuchs sich zu derartigen Ausmaßen aus, dass dieser Debatte eine Aufklärung folgen muss.

Erinnern wir uns, dass in den 1940 Jahren Bevölkerungsaustausch und Ausweisungen mit der Zielsetzung nationale Staaten zu bilden eine akzeptierte Norm waren. Zehntausende Millionen vorn Menschen erfuhren das <http://www.solomonia.com/blog/archives/009518.shtml>, nur die Palästinenser (und sie sind damit nicht allein) haben den Mythos der Nakba aufgebläht,

Wie auch immer, da gibt es eine andere Nakba: die Jüdische Nakba. Während diesen gleichen Jahren gab es eine lange Reihe von Metzeleien, Pogromen, Enteignung von Besitz (*Anmerkung: Eigentum, Grund und Boden, Haus usw!) und Deportationen – gegen Juden in islamischen Ländern. Dieses Kapitel der Geschichte ist verloren gegangen im Schatten. Die jüdische Nakba war schlimmer als die palästinensische Nakba. Der einzige Unterschied ist, dass die Juden sich in ihrer gegründeten Wertevorstellung nicht zu  dieser, ihrer, Nakba zurückkehren. Im Gegenteil.

Wie Zehntausende von Millionen von Flüchtlingen weltweit, bevorzugen sie es, ihre Wunden zu heilen. Nicht an der Wunde zu kratzen oder sie zu öffnen, um sie noch mehr bluten zu lassen. Im Gegensatz dazu bevorzugen die Palästinenser blutende Wiederherstellung. Und nun haben sie ihren Preis zu zahlen.

Die Lügenindustrie hat den Mythos der Nakba intensiviert und in die äußerste Form von Kriminalität umgedreht.

Die Nakba hat unzählbare Publikationen und Konferenzen hervorgebracht bis zum Punkt der kompletten Verdrehung des aktuellen historischen Prozesses. Das Deir Yassin Massaker wurde zu einem Meilenstein der palästinensischen Nakba. Es ist nicht nötig zu verheimlichen was sich da zugetragen hat (obgleich die Frage des Massakers in der Debatte ist). Unschuldige Menschen wurden getötet. Dort war eine Menge  anderen Umständen von Handlungsweisen, die offen gelegt und verurteilt werden sollten.

Vernichtungskrieg gegen die Juden

Eine lange Reihe von Massakern wurden gegen die Juden in arabischen Ländern verübt. Sie erklärten keinen Krieg in den Ländern, in denen sie lebten. Sie waren loyale Bürger. Aber das half ihnen nicht. Ihr Leiden wurde ausgelöscht. Ihre Geschichte wurde niemals erzählt. Die palästinensische Schilderung hat die Geschichte übernommen. Dort ist keine Notwendigkeit für eine palästinensische Geschichte gegenüber eine solchen der Zionisten. Wir müssen jedoch die Erzählungen erschüttern zu Gunsten der Wahrheit. Und die Wahrheit ist, dass die Zahle der ermordeten Juden höher ist, ihre Aberkennung (Enteignung, Zwangsräumung) ist größer and ihr Leiden ist schwerer.

Ein überwältigendes Zeugnis über diese Jahre, welches aktuell von der arabischen Seite kommt, bringt Licht in diese Angelegenheit. 1936 sandten aliwitische Prominente einen Brief an den französischen Außenminister in welchem sie ihre Anliegen über die Zukunft in der Region äußerten. Sie wiesen auch auf die „Jüdische Frage“ hin:
„Die Juden brachten Zivilisation und Frieden zu den arabischen Muslimen, und sie verbreiteten Gold und Wohlstand über Palästina ohne irgendjemanden zu schaden oder irgendetwas gewaltsam zu nehmen. In Anbetracht dessen: die Muslime verkündeten heiligen Krieg gegen sie und zögerten nicht ihre KInder und Frauen zu massakrieren. Solches, ein dunkles Schicksal, erwartet die Juden im Fall des Widerrufs der Mandate und das muslimische Syrien mit dem muslimischen Palästina vereinigt wird.“
Das Interessante ist, dass eine dieser Brief-Unterschriften niemand anderes gehörte als dem Großvater von Bashar Al Assad, dem Präsidenten von Syrien.

Wir müssen uns daran erinnern, dass der Nakba-Tag das Datum der Erklärung zur Unabhängigkeit Israels ist, der 15. Mai. Wir müssen uns daran erinnern, was gerade wenige Stunden vor der Deklaration geschah. Der Sekretär der Arabischen Liga, Abdul Rahmann Hassan Azzam, verkündete die Kriegserklärung <http://en.wikipedia.org/wiki/Abdul_Rahman_Hassan_Azzam> gegen Israel: „Dieser Krieg wird ein Krieg der Vernichtung und der Geschichte sein, gleich dem Gemetzel wie es die Feldzüge der Mongolen und Kreuzfahrer erzählen.

Der Mufti, Haj Amin Al Husseini <http://www.tellthechildrenthetruth.com/amin_en.html>, der während des 2. Weltkrieges eng verbunden mit Hitler war, fügte seine eigene Bohrspitze hinzu: „ Ich erkläre einen heiligen Krieg, meine Muslim-Brüder! Vernichtet die Juden! Tötet sie alle!“ Der Mini-Holocaust der Juden in arabischen Ländern.

Mannigfaltige Dokumente, einige von ihnen erst in den letzten Jahren entdeckt, zeigen, dass die Kriegserklärung deutlich war. Sie war aktuell eine Kriegserklärung gegen die Juden.

Die Bekanntgabe war tatsächlich der Hintergrund für die Sanktionen gegen die Juden in arabischen Ländern – manchmal auf dem Weg von Gesetzen, wie geschehen im Irak und später in Ägypten, und manchmal durch solche Maßnahmen, ohne notwenige Gesetze. Je nach Lügenindustrie lebten die Juden friedvoll in arabischen Ländern in ihrer Umgebung, unter dem Schutz der Regierung und es war nur infolge der Zionistischem Bewegung und dem Schaden für die Araber in Palästina, dass die Juden zu leiden begannen.

Diese Lüge wurde unzählige Male  wiederholt. Die meisten der Juden in arabischen Ländern machten nicht den Horror des Holocaust durch. Aber, noch vor dem Beginn des Zionismus, war ihre Situation nicht besser. Da gab es Zeiten in welchen die Juden sich relativen Friedens unter den Muslimen erfreuten, aber solche Perioden waren die Ausnahme. Durch die jüdische Geschichte in muslimischen Ländern hindurch gab es Erniedrigungen, Vertreibungen, Pogrome und eine systematische Aberkennung ihrer Rechte.

Serie von Pogromen
Wir können, natürlich, mit dem Konflikt zwischen Mohammed und den Juden starten. Mohammed unternahm soziale Reformen, um die Araber aus der Jahaliya Periode zu bringen und entlehnte das Konzept des Monotheismus – zu erst, vielleicht, von den Juden. Viele Motive der jüdischen Religion erscheinen im Koran, zum Beispiel, die Beschneidung und das Verbot, Schweinfleisch zu essen. Aber Mohammed wünschte die Konversion der Juden, diese verweigerten das, natürlich. Das Resultat war die Konfrontation die in der Ausweisung und Metzeleien endete.

Die Juden, als das „Volk des Buches“ wurde das Recht gegeben unter der Protektion des Islam zu leben und ihre Religion auszuüben. Von Zeit zu Zeit, von Generation zu Generation, wechselten die Bedingungen. In vielen Fällen lebten die Juden unter dem Bund von Khalif Omar <http://en.wikipedia.org/wiki/Pact_of_Omar> .

Dieser Bund erlaubte ihnen als beschützte Leute zu leben wenn auch mit minderwertigem Status („Dhimmis“).

Die goldenen Jahre: Einer der Beweise von Koexistenz zwischen Juden und Muslimen ist jüdischer Wohlstand unter muslimischer Herrschaft in Spanien und dem „Goldenen Zeitalter“. Die Realität war jedoch abweichend.

Es umfasst eine Serie von Gewalt <http://www.tnr.com/booksarts/story.html?id=701916b5-4f75-4a2b-8fa2-535badfb4ffe> gegen die Juden. 1011 in Cordaba, Spanien, unter  Muslimischer Herrschaft.  Es gab Pogrome in welchen, laut verschiedenen Schätzungen, Hunderte bis Tausende ermordet wurden. Zum Weiterlesen bitte hier anklickenDie juedische Nakba – von Ben-Dror Yemini

Englische Version hierThe Jewish Nakba – von Ben-Dror Yemini

IMG_6708"" ""Ich schließe mich den Inhalten beider Berichte in Absolutheit an und verabschiede mich für heute mit einem weiteren Bild von Jerusalem - auf bald wieder -Schalom AhuvaIsrael

Zum Jerusalem Tag: “Alles über Jerusalem”

Die folgende Nachricht erreichte mich mit dem “I Like Israel” ILI-Newsletter gestern, Mo 25. Mai 2009 (kleines Bild von ILI)

JerusalemtagPünktlich zum diesjährigen Jerusalem-Tag startet eine neue Website mit umfangreichen Informationen über die Stadt in Text, Bild und Ton in höchster Qualität – siehe Link: All About Jerusalem

Es lohnt sich sehr, diese Adresse aufzurufen, findet AhuvaIsrael

Und noch ein Bild von der “David-City” im Israel-Muesum vom April 2009IMG_6913

Netanyah – Jerusalem wird niemals geteilt

Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel vom 22. Mai 2009

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag auf der offiziellen Zeremonie zum Yom Yerushalayim (Jerusalem-Tag) gesprochen. Dabei unterstrich er die die jahrtausendlange Verbindung des jüdischen Volks zur Hauptstadt des Staates Israel und ihre Unteilbarkeit.

„Das vereinigte Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Jerusalem hat immer uns gehört und wird immer uns gehören. Es wird nie wieder geteilt oder halbiert werden. Jerusalem wird allein unter israelischer Oberhoheit bleiben. Im vereinigten Jerusalem werden die Religionsfreiheit und der freie Zugang zu den heiligen Stätten für alle drei Religionen garantiert, und es ist der einzige Weg sicherzustellen, dass die Mitglieder aller Glaubensrichtungen, Minderheiten und Konfessionen hier weiter sicher leben können.“

„19 Jahre lang war Jerusalem eine verwundete Stadt; eine Stadt, in deren Herzen sich Stacheldraht und Minenfelder, Gefechtsposten und Sperrbezirke befanden; eine Stadt, deren Hauptstraßen mit Verteidigungswällen gegen Scharfschützen bedeckt waren; eine Stadt, deren Bewohner sich nicht frei von Ort zu Ort bewegen konnten. Im Juni 1967 hat sich die Situation für immer verändert.“

„Unsere Verbindung zu Jerusalem ist Jahrtausende alt. Als Volk haben wir niemals unseren ‚Augapfel’ aufgegeben, das Ziel unserer Gebete, die Hauptstadt unserer Nation, Jerusalem. Heute, als Staat, erfüllen wir diese uralte Sehnsucht, diesen antiken Wunsch.

Die größten Mühsale, Exile und Schwierigkeiten der Geschichte konnten uns nie davon abbringen, nach der Verwirklichung des Traums des jüdischen Volkes seit Generationen zu streben – der Gründung eines Staates im Land Israel, mit Jerusalem als seiner Hauptstadt.  Dies war der Wunsch eines jeden Juden im Exil, in jeder Gemeinde und in jedem Gebet: „Nächstes Jahr im erbauten Jerusalem“. Ich glaube, dass es uns nur die Wiedervereinigung Jerusalems unter israelischer Oberhoheit ermöglichen kann, schnell den zweiten Teil von Jesajas Prophezeiung zu erfüllen: ‚Sie pflegen ihre Schwerter dann zu Pflügen… nicht hebt ein Volk wider Volk ein Schwert, sie lernen nicht mehr Krieg.’ Dies ist unser Gebet, und dies ist unsere Hoffnung hier in Jerusalem.“

Die vollständige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Address_PM_Netanyahu_Jerusalem_Day_21-May-2009.htm

IMG_6514 Hurva60 Jahre nach der Zerstörung geht der Wiederaufbau der “Hurva”-Synagoge, zumindest äußerlich, ihrer Vollendung entgegen. Wunderschön sieht sie aus. “Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir (Jerusalem “ungeteilten”) Frieden wünschen.” Psalm 122,8

Aufnahme vom April 2009 – Schalom – AhuvaIsrael