Anmerkungen zur Wochenlesung „Wa’etchanan“ – „und ich flehte…“– 5.Mose 3,23 -7,11 am 27/28.Juli
„Mesusa“ = sie ist ein Ritualgegenstand am Türpfosten, der biblische Texte enthält und der als Schutzsymbol gilt. Über das Gebot der „Mesusa“: „Und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore“ Kap 6,9
Das „Schma Jisrael“ – „Höre Israel“ (5. Mose 6, 4-9) und „Wehaja im shamoa“ – „es wird sein, wenn ihr auf meine Gebote hört“ (5. Mose 11, 13-21) sind die beiden Abschnitte, in denen von der „Mesusa“ die Rede ist. Daher sind in ihr selbst auch diese beiden genannten Texte, auf Pergament geschrieben und als kleine Rolle in ein kleines Gehäuse verbracht, enthalten.
Auf der Pergamentrolle, wie auch aussen auf der Mesusa finden wir den GOTTES-Namen „Shaddai“ (der Allmächtige), bestehend aus den Buchstaben „shin“, „dalet“ und „jud“. Diese Buchstaben gelten auch als Abkürzung für „S“chomer „D“aletot „J“israel“ – „Hüter der Tore Israels“ (Sefer Kol Bo).
Liest man das Wort „Mesusot“ (plural) im Text von Vers 9 unpunktiert, so kann es auch als „ Sas Mawet“ – „Tod, sprich Verderben, weiche”! (Mincha Belula) gelesen werden.
Die Bedeutung der Mesusa besteht darin, dass beim Eingang ins Tor oder Haus der Pflichten, die in dieser Schrift auferlegt worden, sind in Erinnerung gedacht und nachgekommen werden soll. Es ist üblich vor Betreten des Hauses die Finger an den Mund zulegen und so die Mesusa mit den Fingern berührend „zu küssen“.
Zwi Braun schriebt abschließend zu diesem Vers in seinem Buch „Zeitlos aktuell“: „Der Schabbat beschützt und bewahrt die Familie in der zeitlichen, die Mesusa in der räumlichen Dimension.“
An der
Haustür von AhuvaIsrael (Klicken zur Vergrößerung)
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