Gilad Shalit / Israel und Georgien / Einwanderung und Tourismus / Israels Wasser-Not

GILAD SHALIT- ein Nachtrag zum 22. Juli – an diesem Tag wäre Gilad, der heute (17. August) seit 781 Tagen in den Händen der radikal-islamischen Terrororganisation Hamas ist aus seinem dreijährigen Militärdienst entlassen worden. Eine Gedenkveranstaltung wurde für ihn aus diesem Anlaß an diesem in Tel Aviv organisiert. Kameraden seiner Einheit nahmen an der Veranstaltung teil, nach dem sie sich sofort nach ihrer Entlassung zu Fuß den Weg nach Tel Aviv ins Verteidigungsministerium begaben, um Verteidigungsminister Ehud Barak zu bitten sich für die Freilassung ihres Kameraden einzusetzen. Israelnetz 23. August: Während der Gedenkfeier auf dem Rabin-Platz sprach unter anderen der Vater des Verschleppten. Er dankte den sieben Soldaten, dass sie sich am Tag ihrer Entlassung für ihren Kameraden einsetzten, anstatt direkt ins Ausland zu fahren, wie die meisten Armeeangehörigen, die ihren Dienst beenden.Sie haben ihre Freundschaft mit ihm nicht vergessen, auch nicht an einem Tag, der eigentlich ein Tag zum Feiern für sie sein sollte“, so Noam Schalit

ISRAEL UND GEORGIEN - Laut Ha’aretz vom 12. August leben In Georgien derzeit etwa 12.000 Juden und die „Jewish Agency“, vertreten durch ihren Vorsitzenden Zeev Bielski hat Beratungen mit dem Einwanderungsminister aufgenommen mit dem Ziel allen georgischen Juden, die nach Israel einwandern möchten Unterstützung zu gewährleisten. Der größte Teil der georgischen Juden lebt in Tiflis und Regionen, die von den Kämpfen nicht in Mitleidenschaft gezogen waren. Von 200 Juden, welche die Jewish Agency in den Kampfgebieten lokalisiert hat, haben 50 Personen einen Wunsch nach Einwanderung nach Israel signalisiert.

14. August: Internationale Christliche Botschaft Jerusalem - Dienstagabend (12. Aug.) sind drei Rettungsflüge aus Georgien in Tel-Aviv gelandet. An Bord befanden sich insgesamt 600 israelische Bürger und einwanderungswillige georgische Juden, die den Kämpfen zwischen Russland und Georgien zu entfliehen suchten. Der israelische Tourist Jossi Manesharu aus Aschdod berichtete: „Wir waren im Marriot Hotel und dann brach der Krieg aus. Die Lage war sehr schlecht, obwohl wir sehr nette Leute getroffen haben. Wir meldeten uns bei der israelischen Botschaft und erhielten die Nachricht, dass das Verteidigungsministerium uns anweisen würde, das Land zu verlassen. Es war ein totales Chaos an der Botschaft – 600 Leute versuchten, 4 Busse zu besteigen und nach Hause zu fliegen. Eine letzte Gruppe von Israelis, die Georgien nicht per Flugzeug verlassen konnte, soll mit Bussen nach Baku über die Grenze nach Aserbeidschan gebracht und von dort nach Israel geflogen werden.
Unterdessen hat ein israelischer Journalist, der bei russischen Luftangriffen nahe Gori schwer verletzt und nach Israel geflogen worden war, im Hadassah Krankenhaus in Jerusalem das Bewusstsein wieder erlangt.

Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht – ILI-News: 16. August – Zweieinhalb Tonnen medizinischer Hilfsgüter wurden von Israel nach Georgien gesendet. Die georgische Außenministerin Jekaterina Tkeschelaschwili bat in einem Telefonat mit ihrer israelischen Amtskollegin Zipi Livni um Unterstützung.

EINWANDERUNG und TOURISMUS NAI – Nachrichte aus Israel – Jerusalem am 13. August: 235 neue jüdische Einwanderer aus den USA und Kanada sind mit einer besonderen Zeremonie auf dem Ben-Gurion Flughafen empfangen worden. Außenministerin Zippi Livni hieß die Immigranten, von denen der Älteste 96 Jahre und der Jüngste 5 Monate alt ist, willkommen. Bis zum Ende des Sommers werden mit der Nefesh B’Nefesh Organisation aus Nordamerika und Großbritannien 2000 Einwanderer nach Israel gekommen sein.

TOURISMUSILI-News am 16. August – Rekordverdächtig: 2007 besuchten 2,7 Mio. Touristen Israel. In diesem Jahr werden es noch mehr. Alleine im Juli kamen 260.000 Besucher. Bild links ILI-News: Bild der Woche zum Bericht /// In Ergänzung aus dem Israelnetz vom 14. August: 1,7 Millionen ausländische Besucher waren es in den ersten 7 Monaten dieses Jahres – im Juli 22.% mehr als im Juli 2007 und 75% mehr als im Juli 2006!

Der nächste Eintrag berichtet über die dramatischen „Wassernotstand“ in Israel – AhuvaIsrael


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