Heute Abend ist der Eingang in das Jüdische Neujahrsfest und da dürfen natürlich die Grüße nicht fehlen – alle Bilder 2x anklicken – dann gut lesbar.
Soeben las ich im Israelnetz, dass am Vorabend zum Neujahrsfest von insgesamt 13,2 Millionen Juden weltweit in Israel mehr Juden leben – 5,5 Millionen - als in den USA mit 5,3 Millionen. In Frankreich sind es 490.000, in Kanada 375.000, in Großbritannien 295.000 und in Deutschland 120.000. Die kleinste jüdische Gemeinde gäbe es in Afgahnistan mit nur einem Juden. Große Gefahr sieht die Jewish Agency, von der auch dieser Report stammt darin, dass sich die Juden in der Diaspora assimilieren. Das sei eine „klare Bedrohung für das jüdische Volk“, warnte der Vorsitzende der Jewish Agency, Se´ev Bielski.
So ist es auch immer wieder gut zu hören, dass Juden aus der Diaspora den Weg zurück nach Eretz Israel finden – mögen es viele sein, die im neuen Jahr 5769 dem Land ihrer jüdischen Wurzeln wieder den Vorrang geben und die Rückkehr in ihr Lebensprogramm aufnehmen.


Über das jüdische Neujahrsfest – AhuvaIsrael – Anklicken zum Vergrößern
An dieser Stelle darf auch Gedenken an Gilad Shalit nicht fehlen, dessen Eltern verzweifelt: „Wir haben nur eine Hoffnung und einen Wunsch für das neue Jahr: das nächste Rosh Hashana bei uns zu Hause, mit Gilad, mit ganz Israel feiern zu können, und nicht vor dem Haus irgendeines Ministerpräsidenten“, sagte Noam Shalit, Gilads Vater. Eine Solidaritätsgruppe veranstaltet am heutigen Abend ein Feiertagsmahl vor dem Haus des Ministerpräsidenten, um an Gilads Abwesenheit zu erinnern. „Das Essen wird versuchen, die Mahlzeit zu simulieren, die Gilad an seinem dritten Feiertag dort in Gefangenschaft essen wird, und nur trockene und elementare Speisen beinhalten und nicht ein anständiges Feiertagsmahl“, sagte einer der Organisatoren. Diese meldung ist von der Botschaft des Staates Israel vom heutigen Tag und stammt aus: (Yedioth Ahronot, 29.09.08)
NAI – Nachrichten aus Jerusalem hatte heute auch noch eine besondere Meldung zum Thema, die ich hier komplett hineingebe:Gedenken an Gilad Shalit zu Rosch Haschana
Die jüdische Gemeinde in London hat den entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit nicht vergessen. Sie sammelte in den letzten Wochen mehr als 2000 Grußkarten zum Neuen Jahr sowie Päckchen für den Soldaten, die dem Roten Kreuz übergeben werden, in der Hoffnung, dass sie Shalit erreichen. Die Zionistische Föderation initiierte diese Sammelaktion in England gemeinsam mit der jüdischen Zeitung Jewish News. Die israelische Botschaft in London bestätigte, mehr als 2000 Karten erhalten zu haben, die nach Israel weitergeleitet wurden. Letzte Woche fand in London auch ein Marsch und eine Kundgebung statt mit dem Thema „Lauf für Gilad, Lauf für Frieden“. Der britische Botschafter in Israel, Tom Phillips, wird die Karten und die Pakete an die Rote Kreuz Delegation in Tel Aviv übergeben und deren Hilfe erbeten, diese wirklich an den Soldaten zu bringen.
Anmerkung AhuvaIsrel: Bleibt zu hoffen, dass die Rosh Hashana-Grüße Gilad auch erreichen werden und ihm ein Zeichen der Hoffnung werden und sein Vertrauen in die Befreiung aus den Händen der Terrororganisation Hamas stärken. Gilad ist seit 827 Tagen im Gaza-Streifen in Geiselhaft.
Auch ich werde heute abend in Honig getauchte Apfelschnitze essen und dabei an das Bundesvolk des Ewigen, an meine vielen jüdischen Freunde und an Gilad und „sein Haus“ denken – Shalom und Shana tova we metuka – möge es ein gutes und süßes neues Jahr werden - AhuvaIsrael
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Diese sind nicht überraschende meine mehr, aber Dank.