Eine Stiftshütte im Biblischen Garten in Ariel und die Wochenlesung „Teruma“

Die Parascha des vergangenen Wochenendes „Teruma“ – Spende – 2. Mose 25,1-27,19 birgt eine deartige Fülle von interessanten Informationen, wenn wir sie denn unter dem Gesichtspunkt jüdischer Auslesung lesen, dass ich wenigstens zwei Aspekte hier wiedergeben möchte.

1. Über die Kunst des Spendens“ Sprich zu den Bne Jisrael, dass sie für mich eine Spende nehmen. Von jedermann, den sein Herz zur freiwilligen Spende bewegt, sollt ihr meine Spende in Empfang nehmen.“2. Mose 25,2. Natürlich habe ich wiederum mein Schatzkästlein „Drei Minuten Ewigkeit“ von Zwi Braun geöffnet und folgendes erfahren: wir lesen in dem o.g. Vers von „Spende nehmen“ – anstelle von „Spende geben“. Dazu hat der Sfat Emet (wichtigste Arbeit des chassidischen Rabbis Yehudah Aryeh Leib Alter – 1847-1905) eine mögliche Antwort: geben wir für eine gute Sache ein Spende werden wir auf erstaunliche Weise meistens selbst beschenkt. In diesem Fall bedeudet es: der Ewige benötigt keine Stiftshütte – eine solche ist ganz und gar allein  Seinem Bundesvolk zugedacht. Und im Talmud schreibt Rabbi Jizchak: „Wer einem Armen ein Münze gibt, wird mit sechs Segnungen bedacht, und wer ihn mit Worten tröstet (weil er selber kein Geld hat), wird mit elf Segnungen bedacht“ (Bawa Batra 9b)

Das Ziel dieser Spendenaktion lesen wir in 25,8: „Sie sollen mir ein Heiligtum schaffen, so dass ich unter 9ihenen wohnen werd.“ Dazu der Rabbi Menachem Mendel von Kozk: „unter ihnen“ meint, dass der Ewige in ihren Herzen wohnen will. Die herzenshaltung der „Spender“ ist dem Ewigen wichtig – wird mit dem Herzen gegeben, um das Heiligtum zu erreichten – wirde der Platz des Ewigen in jedem einzelen Herzen sein. Als Rabbi Kozk einmal gefragt wurde „wo wohnt GOTT?“ awar seine Antwort: „dort wo man Ihn einlässt“.

Ja, und was hat das alles nun mit einer Stiftshütte im „Biblischen Garten“ des Hotels Eschel Haschomron“ in Ariel zu tun? Nun, der Aubau einer Stiftshütte in Originalgröße ist für den „Biblischen Garten“ geplant und dazu benötigt es natürlich Spenden, die von ganzem Herzen kommen. Vor etwa drei Wochen habe ich ein Schreiben für Tuvia Gelbard, 1. Vorsitzender der  „Roots of Ephraim-Foundation“ für die deutsche Webseite des Biblischen Gartens übersetzt. Es ging dabei um ein Dankesschreiben an Spender, die es nun ermöglichten, das Modell der Bundeslade, der Menorah, des Schaubrote-Tisches und das kupferne Becken, alles  in Originalgröße anfertigen zu lassen. Darin ist auch die Vision bezüglich der  Einrichtung des „Biblischen Garten“ beschrieben. Er kann hier nachgelesen werden: fertigstellung-der-stiftshuette

Alle Geber für dieses Projekt werden einen großen Segen vom Ewigen erfahren – AhuvaIsrael spricht dabei aus ganz konkreter Erfahrung!

aronhakodesh2-copyparaschat-truma-1Hier das Modell der Bundeslade, die nun bereits fertiggestellt ist -  und dazu noch einige Gedanken aus „“3 Minuten Ewigkeit“ von Zwi Braun.




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