Netanyah – Jerusalem wird niemals geteilt

Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel vom 22. Mai 2009

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag auf der offiziellen Zeremonie zum Yom Yerushalayim (Jerusalem-Tag) gesprochen. Dabei unterstrich er die die jahrtausendlange Verbindung des jüdischen Volks zur Hauptstadt des Staates Israel und ihre Unteilbarkeit.

„Das vereinigte Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Jerusalem hat immer uns gehört und wird immer uns gehören. Es wird nie wieder geteilt oder halbiert werden. Jerusalem wird allein unter israelischer Oberhoheit bleiben. Im vereinigten Jerusalem werden die Religionsfreiheit und der freie Zugang zu den heiligen Stätten für alle drei Religionen garantiert, und es ist der einzige Weg sicherzustellen, dass die Mitglieder aller Glaubensrichtungen, Minderheiten und Konfessionen hier weiter sicher leben können.“

„19 Jahre lang war Jerusalem eine verwundete Stadt; eine Stadt, in deren Herzen sich Stacheldraht und Minenfelder, Gefechtsposten und Sperrbezirke befanden; eine Stadt, deren Hauptstraßen mit Verteidigungswällen gegen Scharfschützen bedeckt waren; eine Stadt, deren Bewohner sich nicht frei von Ort zu Ort bewegen konnten. Im Juni 1967 hat sich die Situation für immer verändert.“

„Unsere Verbindung zu Jerusalem ist Jahrtausende alt. Als Volk haben wir niemals unseren ‚Augapfel’ aufgegeben, das Ziel unserer Gebete, die Hauptstadt unserer Nation, Jerusalem. Heute, als Staat, erfüllen wir diese uralte Sehnsucht, diesen antiken Wunsch.

Die größten Mühsale, Exile und Schwierigkeiten der Geschichte konnten uns nie davon abbringen, nach der Verwirklichung des Traums des jüdischen Volkes seit Generationen zu streben – der Gründung eines Staates im Land Israel, mit Jerusalem als seiner Hauptstadt.  Dies war der Wunsch eines jeden Juden im Exil, in jeder Gemeinde und in jedem Gebet: „Nächstes Jahr im erbauten Jerusalem“. Ich glaube, dass es uns nur die Wiedervereinigung Jerusalems unter israelischer Oberhoheit ermöglichen kann, schnell den zweiten Teil von Jesajas Prophezeiung zu erfüllen: ‚Sie pflegen ihre Schwerter dann zu Pflügen… nicht hebt ein Volk wider Volk ein Schwert, sie lernen nicht mehr Krieg.’ Dies ist unser Gebet, und dies ist unsere Hoffnung hier in Jerusalem.“

Die vollständige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Address_PM_Netanyahu_Jerusalem_Day_21-May-2009.htm

IMG_6514 Hurva60 Jahre nach der Zerstörung geht der Wiederaufbau der „Hurva“-Synagoge, zumindest äußerlich, ihrer Vollendung entgegen. Wunderschön sieht sie aus. „Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir (Jerusalem „ungeteilten“) Frieden wünschen.“ Psalm 122,8

Aufnahme vom April 2009 – Schalom – AhuvaIsrael



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