Zum diesjährigen Jerusalem Tag – Berichte

Die Zeit vergeht so deratig schnell, dass es manchmal schwer ist mit interessanten Nachrichten nachzukommen. Vielleicht jedoch kann hier das Wort geltend gemacht werden: „lieber spät als gar nicht!“ So gibt es heute einige Berichte über den am Donnerstag, 22. Mai 2009 begangenen „Jom Jerushalayim“ – Jerusalem-Tag, die lesenswert sind.

Hintergrund – Israelnetz vom  20. Mai 2009
Jom Jeruschalajim: Juden feiern Jerusalem-Tag
Am Abend des 21. Mai beginnen in Israel die Feierlichkeiten zum diesjährigen Jerusalemtag, dem „Jom Jeruschalajim“. Dieser Tag wird seit der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1967 gefeiert. Der „Jom Jeruschalajim“ beginnt mit einer Parade durch die Stadt. Am Freitag gibt es Feiern an der Klagemauer und an verschiedenen Orten in Jerusalem. Juden beten darum, dass die Stadt für immer vereinigt bleiben wird.

Der Ostteil Jerusalems gehörte bis zum Jahr 1967 zu Jordanien. Im Sechs-Tage-Krieg wurde er von Israel erobert. Die Stadt wurde nach 19-jähriger Teilung wieder vereinigt. Seitdem haben Juden wieder Zugang zur Altstadt und damit auch zur Klagemauer, dem letzten erreichbaren Rest eines der beiden biblischen Tempel. (…..) ganzer Bericht: Jerusalemtag

Wie sich die arabische Seite zum Jeerusalem-Tag äußert im Folgenden Bericht vom gleichen Tag:

Arabische Parteien: „Jerusalemtag erst nach Ende der Besatzung möglich“
JERUSALEM – Israelnetz 20. Mai 2009) – Die Abgeordneten der arabischen Parteien haben am Mittwoch die Knesset-Sitzung anlässlich des Jerusalemtages boykottiert. Nach ihrer Ansicht könne der wahre Jerusalemtag erst begangen werden, wenn Ostjerusalem die Hauptstadt eines Palästinenserstaates geworden sei.

Der Jerusalemtag (Jom Jeruschalajim) erinnert an die Wiedervereinigung der Stadt nach dem Sechstagekrieg vor 42 Jahren. Er sei ein „Tag der Prahlerei mit Worten und des gefährlichen Nationalismus, der einen Konsens ausdrückt, der zerstörerisch für jeden echten Friedensprozess ist“, hieß es aus den israelischen Parteien Balad, Ra´am-Ta´al und Hadasch. „Der Jom Jeruschalajim wurde durch Besatzung und durch Blut erkauft, als Ostjerusalem mit Militärgewalt im Jahr 1967 besetzt wurde.“

Der wahre Jerusalemtag werde der Tag sein, „an dem die Besatzung Ostjerusalems endet und es zur Hauptstadt des unabhängigen palästinensischen Staates geworden ist, der an der Seite Israels gegründet werden soll“. Sie solle aufgeschlossen sein und alle religiösen Anschauungen respektieren, so die israelisch-arabischen Abgeordneten laut dem Internetportal „Walla“.

IMG_6700"" ""Für diesmal als freundlichen Abschluß ein Bild von Jerusalem – „Wünschet Jerusalem Glück – es möge wohl gehen denen, die dich lieben!  Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen!“Psalm 122, 6,7 - Schalom AhuvaIsrael

Eine Antwort

  1. seite ist echt cool die seite

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