Schüler bekunden Solidarität mit Schalit – am 17. Juni 2009 = 1088 Tage !

1088 TageMITZPEH HILAIsraelnetz 17. Juni 2009 – Zahlreiche Schüler haben am Dienstag an den vor knapp drei Jahren entführten Soldaten Gilad Schalit erinnert. Die Kundgebung fand im Wohnort der Familie Schalit, Mitzpeh Hila, statt.

Viele Teilnehmer besuchen die Oberschule, an der einst auch der verschleppte Israeli gelernt hat. Der Elftklässler Carmel Schaked brachte den Demonstranten in Erinnerung, dass die Schule kürzlich einen Tag der Menschenrechte begangen hatte: „Das Thema war Gefangenschaft und die Auslösung von Geiseln. Die Veranstaltung weckte in uns Fragen nach den Erwägungen Israels bezüglich der Befreiung von Geiseln.“

An der Kundgebung nahmen auch die Mutter Aviva Schalit und Aktivisten der Gruppe „Freunde von Gilad Schalit“ teil. Sie endete mit einer Menschenkette als Zeichen der Solidarität mit dem Entführten, wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet.

Schalit war am 25. Juni 2006 bei einem palästinensischen Überfall auf einen Militärposten verschleppt worden. Damals war der Soldat 19 Jahre alt.

Nachtrag AhuvaIsrael: Jimmy Carter, früherer US-Präsident und Friedensnobelpreis-Träger über gab am vergangenen Dienstag bei einem Treffen mit hochrangigen Hamas-Vertretern im Gazastreifen einen Brief für Gilad Shalit von dessen Eltern. Bei einem späteren Treffen mit Galids Vater, Noam Shalit, war Carter jedoch nicht sicher, ob der Brief seinen Adressaten erreichen würde. Über den Zustand Gilad Shalits sei ihm nichts bekannt –  allerdings habe er „den Eindruck, dass Gilad Schalit am Leben ist und es ihm gut geht“(siehe unten Kommentar).        Foto oben: AhuvaIsrael: April 2009

Wie „Israelnetz“ auch noch berichtet, sei Carter tief bewegt gewesen und den Tränen nahe über die Zerstörung einer US-amerikanischen Schule dort und:  „Tragischerweise ignoriert die internationale Gemeinschaft weitestgehend die Hilferufe, während die Einwohner von Gaza eher wie Tiere und nicht wie Menschen behandelt werden, so Carter laut der Tageszeitung „Ha´aretz“.

Kommentar AhuvaIsrael: für einen Mann, wie Mister Jimmy Carter, der für seine Arbeit als Menschrechtler 2002 den Friedensnobelpreis erhielt, sind die Aussagen Noam Shalit gegenüber, der mit seinem Sohn und der gesamten Familie heute, am 17. Juni 2009, seit  1088 Tagen durch ein Martyrium geht,, ist mehr als nur ein großes Armutszeugnis! ! !

Zum Thema ein pdf. Beitrag den ich soeben per Newsletter von Arutz Sheva erhielt, hier: Carter in Gaza Leider ist es mir aus Zeitgründen nicht möglich ihn gleich in Deutsche zu übersetzten , will es aber so bald als möglich nachholen – einfach nächste Woche noch einmal auf diesen Eintrag schauen.


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