Heute, am Donnerstag, den 25. Juni 2009 ist Gilad Shalit seit 3 Jahren in den Händen der Terrororganisation Hamas. Welch ein Martyrium müssen Gilad und seine Familie durchleben!!! So ist es ein bedeutendes Zeichen der Solidarität mit der Familie Shalit, dass in vielen Ländern viele Menschen auf öffentlichen Plätzen Gilads Fabel: „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“ , lesen werden.
Gilad erzählt im Alter von 11 Jahren eine Geschichte von „Erzfeinden“ (dem Hai und einem Fisch) die zu Freunden werden und künftig in Frieden mit ihren Familien miteinander leben. Es ist eine kleine Geschichte, die im Blick auf die Realität des Nahost-Konflikts und Gilads Martyrium eine ganz besondere Tiefe und erhält.
Heute veröffentlichte u.a. die „bz-Berlin“ die Geschichte von Gilad unter http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/die-geschichte-von-gilad-article498741.html
Auch im hier im Link: – HaGalil gibt es Berichte
Im heutigen Newsletter der Botschaft des Staates Israel fand ich sie neben einigen Links – die kleine Filme von den Lesungen zeigen. Da ich es noch immer nicht herausgefunden habe, wie ich Links direkt hier aus dem Text „aktivieren“ kann, die Adresse einfach raus kopieren und in leeres Fenster eingeben. Das klappt gut.
Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel am 24. Juni 2009
Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen
Die Geschichte „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“ schrieb Gilad Shalit, als er 11 Jahre alt war.
Anlässlich des dritten Jahrestages seiner Entführung am 25. Juni 2009 lesen Menschen weltweit diese Geschichte in ihren Sprachen, so haben dies in Berlin auch Charlyn, Leeor und Renate getan. Die drei Clips finden Sie auf unserer Facebook-Seite:
http://www.facebook.com/pages/Berlin-Germany/Botschaft-des-Staates-Israel-BERLIN/74753602376
Diese drei sowie weitere Clips aus anderen Ländern sind auch hier zu finden: http://www.youtube.com/user/3gilad
Die Geschichte „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“
Geschrieben von: Gilad Shalit, Klasse 5b, Ma“alei Hagalil Schule
Inmitten des Stillen Ozeans schwamm ein kleiner, zahmer Fisch. Plötzlich sah der Fisch einen Hai, der ihn verschlingen wollte. Da begann er schnell zu schwimmen, so auch der Hai.
Plötzlich hielt der Fisch an und rief dem Hai zu: „Warum willst Du mich auffressen? Wir könnten doch auch zusammen spielen!“
Da dachte der Hai nach, dachte und dachte und sagte dann: „Ok, gut, lass uns Verstecken spielen“.
Der Hai und der Fisch spielten den ganzen Tag zusammen bis die Sonne unterging. Am Abend kehrte der Hai nach Hause zurück.
Seine Mutter fragte ihn: „Wie war es heute, lieber Hai? Wie viele Tiere hast Du heute verschlungen?“
Der Hai antwortete: „Heute habe ich keine Tiere verschlungen, ich habe mit einem Tier names Fisch gespielt.“ „Fisch ist ein Tier, das wir essen. Spiel nicht mit ihm!“ sagte die Mutter zum Hai. Im Haus des Fisches passierte genau das Gleiche. „Wie geht es dir, kleiner Fisch, wie war es heute im Meer?“, fragte die Mutter den Fisch.
Der Fisch antwortete: „Heute habe ich mit einem Tier names Hai gespielt.“
„Hai ist das Tier, welches Deinen Vater und Deinen Bruder getötet hat, spiel nicht mit diesem Tier!“, antwortete die Mutter.
Am nächsten Tag waren weder der Hai noch der Fisch im Ozean. Viele Tage trafen sie sich nicht, Wochen und Monate vergingen. Dann, eines Tages, trafen sie sich wieder. Schnell flüchtete ein jeder zurück zu seiner Mutter. Und so trafen sie sich wieder tagelang nicht, Wochen und Monate vergingen.
Nach einem ganzen Jahr zog der Hai zu einem gemütlichen Bad hinaus, so auch der Fisch. Sie trafen sich zum dritten Mal und dann sagte der Hai: „Du bist mein Feind, aber vielleicht können wir Frieden schließen?“ Der Fisch sagte: „In Ordnung.“ Heimlich spielten sie tagelang, Wochen und Monate bis eines Tages der Hai und der Fisch zur Mutter des Fisches kamen und zusammen mit ihr sprachen. So taten sie es auch mit der Mutter des Hais. Und seit diesem Tag leben Haie und Fische in Frieden.
„Denn deine Söhne sollen wieder in ihre Heimat kommen“ - Jeremia 31,1 7 – unter diesem Link hier ist viel über Gilad Shalit – den Tag seiner Entführung – und vieles andere mehr nachzulesen. Klickt man die deutsche Version an fehlen allerdings die Bilder. Es gibt auch eine Petition zur Freilassung von Gilad.
Soviel für heute – ein Text als Gebet ist der Psalm 83 – dieser Psalm Asafs ist so aktuell wie vorweit mehr als 2000 Jahren – AhuvaIsrael
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