Außenministerium des Staates Israel, 15.03.10
Die Einweihung der Hurva-Synagoge ist ein Ereignis von großer historischer Bedeutung für das Judentum, das in keiner Weise andere Religionen mit einer Beziehung zu Jerusalem berührt oder gar beeinträchtigt. Die erstmals um das Jahr 1700 errichtete Synagoge wurde zweimal zerstört, zuletzt 1948 durch die Jordanische Legion.
Das neue Gebäude gleicht in Größe und Umfang genau der früheren Synagoge. Es wurde auf einem Baugrund im Zentrum des jüdischen Viertels errichtet, der sich seit Jahrhunderten in jüdischem Besitz befindet. Die Synagoge liegt um 300 Meter Luftlinie vom Tempelberg entfernt und berührt diesen in keiner Weise.
Die Hurva-Synagoge vor der Restaurierung
(Foto AhuvaIsrael 2005)Der Wiederaufbau der Synagoge ist Teil der seit 40 Jahren andauernden Restaurierung des jüdischen Viertels der Jerusalemer Altstadt und macht ein historisches Unrecht wieder gut, das während ihrer zweiten Zerstörung begangen wurde. Ihm gingen ein Regierungsbeschluss und die erforderlichen Baugenehmigungen voraus. Die Rekonstruktion wahrt den Originalzustand und die ursprünglichen Dimensionen der Synagoge, wie sie von den osmanischen Herrschern zur Zeit ihres Baus genehmigt worden waren.
Während Israel sich der Religionsfreiheit für alle Glaubensrichtungen in Israel verpflichtet fühlt, missbrauchen muslimische Extremisten den Anlass für ihre politischen Zwecke.
Israel erwartet von der internationalen Gemeinschaft, gegen religiöse Intoleranz und unbegründete Behauptungen, die zu physischer Gewalt führen können, Stellung zu beziehen.
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