Ariel – 20. Oktober 2007

Seit einer Woche bin ich hier bei lieben Freunden und soeben hat der „Mozzaeh Shabbat“ – der Ausgang aus dem Shabbat und Beginn der neuen Woche – begonnen. Die Woche war reich an Ereignissen, zu denen ein zweimaliger Besuch Jeruschalayims und der Besuch bei neuen Freunden in Tel Aviv zu den Hoehepunkten zaehlten. Eine Fahrt mit Bus und Bahn am vergangenen Mittwoch nach Ramat Beth Schemes – dort wohnt eine befreundete Familie, die vor 2 Jahren aus Waldkirch-Tiengen Alyah machte – erfordete sehr viel Geduld und auch ein gewisses „know how“ – Dank sei dem Ewigen, dass mir diesbezueglich bereits recht viel Erfahrung mit israelischen Gegebenheiten zur Verfuegung steht.

Morgen, Sonntag, geht es fuer zwei Tage nach Sytria – ein sehr kleiner Ort bei Rechovot – das ist noch „Neuland“ fuer mich. Die Freude ist gross dort einen weiteren Teil der Familie von Shalom, unserem Holocaust-Ueberlebenden aus Haifa wiedersehen zu koennen. Und schon sind dann am kommenden Samstag die neun Wochen meiner Israel-Reise beendet – wo nur ist die Zeit geblieben???

Es war war auch diesmal wieder ein aussergewoehnliche Zeit, die ich „ba Aretz“ sein konnte – in einem Land, das ein Land wie kein anderes ist, obwohl es doch ein Land wie alle anderen sein moechte. Das erinnert mich an die Bibelwoche in Shavei Zion und eine Passage aus 1. Samuel Kapitel 8, Vers 5.19.20; Samuel war alt geworden,die Aeltesten Israels versammelten sich nach Rama zu Samuel und forderten ihn auf, Israel einen Koenig zu geben „wie ihm alle Heiden haben“ – allerdings ist es empfehlenswert in diesem (und nicht nur in diesem!) Zusammenhang das gesamte Kapitel zu lesen.

Vermutlich wird das die letzte Tagebuchaufzeichnung direkt aus Israel sein. Daher sage ich an dieser Stelle Dank fuers Hineinschauen und noch einmal einen grossen  Dank fuer alle Gebetsbegleitung. Fuer alle, die Jerusalem kennen zwei Bilder von dieser Woche und fuer alle, die noch nicht in Jerusalem waren eine Einladung, diese Stadt – die Stadt des grossen Koenigs, Jeschua HaMaschiach – zu besuchen und Israel einmal kennenzulernen in seinen wunderbaren „auch das ist Israel-Facetten“ –  fernab von allen politischen Tagegeschehmissen.

Mit herzlichen Gruessen und Segenswuenschen vom Berg Zion

Schalom – Eure AhuvaIsrael

kif_8703hurva.jpgDer Wiederaufbau der „Hurva“-Synagoge im juedischen Viertel der Altstadt schreitet zuegig voran. Sie galt al die schoenste aller Synagogen in Jerusalem und wurde im Unabhaengigkeitskrieg vom arabischen Mob Jordaniens, neben weiteren 57 Synagogen, zerstoert.

kif_8746kotel.jpgAn der Kotel, Donnerstag, 18.10.2007, „Bar Mitzwa“ -Tag

Israel vom 25. August – 27. Oktober 2007 / Tagebuchaufzeichnungen

Montag, 15. Oktober 2007

Gilad Shalid entfuehrt seit 477 Tagen                                  

Ehud Goldwasser und Eldad Regev entfuehrt seit 460 Tagen

Schalom aus Ariel, liebe Freunde und andere Besucher dieses blogs! Endlich einmal wieder steht mir hier bei den lieben Freunden das Internet zur Verfuegung und ich freue mich, einige Gedanken ueber meine letzten 15 Tage loswerden zu koennen. Und gleich zu Beginn soll an die Entfuehrten Soehne erinnert werden, zu denen noch immer keine Abordnung des Internationalen Roren Kreuz vordringen konnte.

Die Zeit der hohen biblischen, juedischen Herbstfeste ist vor am Donnerstag vor einer Woche  mit dem 8.ten Versammlungstag, dem „Simchat Torah“ – Freude an der Torah – beendet worden und dieser Tag war in Shavei Zion ein wahrhaft grosses Fest. Aus der gesamten Nordregion Israels war hier in diesem Jahr das Regionaltreffen zur „Freude an der Torah“ und auf dem kleinen Sportplatz von S.Z. gab es in der Tat ein riesiges Fest der Freude. Ohne einen Tropfen, in ausgelassener, froehlicher Stimmung, beinahe ohne Pausen tanzten die Maenner – alle Alterstufen und verschiedenster religioeser Richtungen mit den verschiedenen Torah-Rollen. Vaeter trugen ihre kleinen Soehne und Toechter auf den Schulter, Zuschauer wurden in den Reigen mit hinein gezogen. Es war ein Erlebnis besonderer Art und ein kroenender Abschluss eines irdischen Laubhuettenfestes – wie unausdenkbar froehlich wird dieses Fest sein, wenn die Zeit von Sacharia 14,16 Realitaet geworden sein wird! 🙂

Noch eine persoenliche Anmerkung zum Laubhuettenfest: es war ein Erew Schabbat und gleichzeitig ein Erew Sukkot (vor 18 Jahren) als ich im Hotel Krone in Bad Liebenzell meinen zukuenftigen Lebensweg in die Haende von Jeschua/Jesus Christus kegen durfte. Es ist seit dem ich das weiss nicht so sehr verwunderlich, dass es mich in besonderer Weise bewegt in dieser Zeit in Israel zu sein!

kif_8304konigin.JPGDie „Koenigin der Nacht“- eines der unzaehligen Prachtexemplare verbreitetete ihren unvergleichbaren Duft puenktlich zum Sukkot in Shavei Zion, Beth El

Am Montag, 08.10. habe ich mich in S.Z. verabschiedet und bin nach einem Tag in Haifa am Dienstag zu eiiner Freundin auf den Golan gefahren. Ihr Name bedeutet ins duetsche uebersetzt „Biene“ – und so emsig ist sie mit ihren 91 Lebensjahren auch. 1937 entgegen dem Wunsch ihrer Eltern aus Berlin nach Palaestina – „zu meinen Wurzeln“ – ausgewandert kann sie auf ein wahrhaft erbnisreiches Leben zurueckblicken. Geistig in unglaublich ausgezeichneter Kondition, die koerperlichen Maengel jederzeit ohne Klage bewaeltigend faehrt sie noch immer ihren Audi A4 – auch wenn sie gerade mal so eben ueber das Lenkrad schauen kann. Wenn ich neben ihr auf dem Beifahrersitz sitze fuehle ich mich zu jeiner Zeit unsicher. Die Liebe legte alle ihre Termine in Jeruschalayim eine Woche nach vorn, dort hat sie ihre gr0sse Wohnung in der „King-Georg“ und ihren Zahnarzt, damit ich am Donnerstag vom Golan nach Tirat Zwi nicht mit dem Bus fahren musste. Danke noch einmal an dieser Stelle meine liebe Dvora fuer Dein um und fuer mich sorgen.

kif_8605.JPGDvora’s Container-Haeuschen auf dem Golan

Im Kibbuz Tirat Zwi, in der Jordantal-Ebene nahe Bet Shean,  wohnt ebenfalls eine gute Freundin. Sie stammt ehemals aus Haigerloch – ihr Vater war dort 40 Jahre lang, Rabbiner, Lehrer und Rabbinatsverwalter. Ruth wurde von den ELtern im Februar 1939 nach England mit einer juedischen Jugendgruppe, die zur Aliya nach Palaestina vorbereitet wurde, nach Englang geschickt. Vater, Mutter und der Bruder wurden mit dem letzten Transport aus der Region „Schwaebische Alb“  ins Vernichtungslager Riga deportiert – und dort ermordet. In England lernte Ruth ihren Mann kennen.

Tirat Zwi wurde ihr und ihrem Mann 1947 zur neuen Heimat. Der Kibbuz feierte vor 10 Tagen seinen 70sten Geburtstag – er ist eine Augenweide, wohin der Blick auch schweift – und er ist in seinern Dattel-Produkten die Nummer 1 im Land. Am Sonntag hiess es bereits wieder Abschied nehmen und auch diesmal war ich nicht auf den Bus nach Jeruschalayim angewiesen, da Ruths Tochter und deren Mann mich mit dem Auto mitnahmen. Seit Sonntag bin ich nun wieder in Ariel, mit dem Bus von Jeruschalayim durch Samaria – das ist fuer mich stets ein besonders grosses Geschenk. Wir passieren dabei Orte wir Ofra, Bet El, Shilo – lauter biblische Orte an denen auch entscheidenende Ereignisse stattfanden. Diemal ging es sogar wieder einmal hinauf nach „Ma’ale Levona“! Wenn du dort hinauf faehrst hast du den Eindruck du bewegst dich himmelwaerts, so hoch droben liegt dieser malerische Ort ueber den Bergen Samariens.

kif_8634datteln.JPGReiche Ernte auf den Dattelplantagen in Tirat Zwi

Morgen steht Jeruschalayim auf dem Programm, dort werde ich Will King treffen, der als freier Journalist, Jerusalem, beim „Marsch des Lebens“ im April dabei war. Die Freude ist gross, endlich nun auch „in der Stadt des grossen Koenigs“ anzukommen und darueber dann spaeter noch einmal ein Bericht.

kif_8660jordanvalley.JPGAuf der Fahrt von Tirat Zwi nach Jeruschalyim durchs Jordantal

Fuer heute allen ein herzliches Schalom und danke fuer alle Gebete – sie umgeben mich spuerbar – es ist gut darum zu wissen!

Eure AhuvaIsrael

21.-25. September 2007

Schalom  liebe Freunde, heute aus Zeitgründen nur ein kurzer Beitrag, das wird sicher alle erfreuen, denke ich. JomKippur liegt hinter uns, wir haben mit dem jüdischen Volk 25 Stunden gefastet und am Ausgang des großen Versöhnungstages einen Spaziergang zur „großen Bundesstraß“ von Haifa nach Nahariya gemacht – siehe Bild unten.  Ein Straßenbild, das seines gleichen sucht es ist kaum zu glauben für alle, die die Region an normalen Tagen erlebt hat. Im 17:05h erklang der ersehnte Schofarton zum Ausklang des Jom Kippur und traditionell wird, zuHause angekommen nach der Abendmahlzeit sofort mit dem Bau der Laubhütten begonnen. Bei uns im Beth El ging’s heute morgen los und unten ist ein Bild vom vergangenen Jahr zu sehen – es wird nicht viel anders in diesem Jahr aussehen.Morgen fahre ich nach Tel Aviv, um einen Holocaust-Überlebenden zu treffen – er wird mit seiner Tochter Anfang Oktober 2007 bei uns in B. unsere KZ-Gedenkstätte und den KZ -Friedhof aufsuchen. Sein Bruder wurde hier im Dezember 1944 in einem Massengrab verscharrt. Die Franzosen veranlaßten die Aushebung und legten 1947 den KZ-Friedhof an.  Seine Tochter hat mich am vergangenen Donnerstag angefragt – für die Gemeinde B. und den KZ-Gedenkstätten-Verein ist das eine ganz neue Situation. Möge der Ewige es zu einem gesegneten und tröstlichen Besuch für die beiden Gäste aus Tel Aviv in B. werden lassen.Am Donnerstag dieser Woche, dem ersten Sukkot-Feiertag werde ich bei der Tochter eines anderen Holocaust-Ueberlebenden zu Besuch sein. Sie, ihre Schwester ihr Vater und ein Schwiegersohn besuchten  im Mai 2007  unsere Gedenkstaetten. Shalom Stamberg, der Vater war zum dritten Mal bei uns.Die Beth El’er sind voll im Einsatz für die Vorbereitungen zum Freundetreffen am 01. Oktober – da geht in der Küche, im Garten und in der „Dekorations“- Abteilung die Post ab in diesen Tagen. Aber es macht viel Freude gemeinsam etwas zum Lobe GOTTES zu schaffen – ich finde, es ist ein „Super“-Gruppe, die da am werken ist!:-)Ich hörte, dass in den letzten Tagen der Sommer noch einmal ins Ländle zurückgekehrt ist – das hat mich sehr gefreut. Hier sind die Abende bereits angenehm temperiert – auch die Hitze am Tag wird allmählich ein klein wenig geringer – es herbstelt – und heute hatten wir sogar die ersten zaghaften Regentropfen – jedoch wirklich nur sehr zaghaft und von kurzer Dauer. Vielleicht schaffe ich noch ein paar Neuigkeiten für den AhuvaIsrael-blog – schaut einfach mal hinein.Das Bild vom Anhänger ist an seinem Platz angekommen – siehe etwas weiter unten!Für heute ein herzliches Schalom aus Israel  –

Eure fröhliche und dankbare AhuvaIsrael

kif_5823laubhutte.jpgBeth El, Shavei Zion, Laubhütte

kif_8174qwisch_2.jpg„Auto“-leere Verkehrswege                                                 

07.-20.September 2007

„Ich freue mich über DEIN Wort wie einer der große Beute macht.“ Ps 119,162 

Heute, am 20. September sind Gilad Shalit 452 TageUdi Goldwasser und Eldad Regev 435 Tage  in den Händen ihrer Entführer – sie und ihre Familien brauchen auch unsere Gebete! Mit der Bahn ging es heute Morgen nach Tel Aviv – auf einen „Kurzbesuch“  meiner geliebten Familie Jacobi. Unsere Geschichte ist nachzulesen unter der Kategorie „Begegnungen“ – „Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft“ in diesem blog. Gideon schenkte mir beim Besuch mit Adi, seiner Frau, im Juli bei mir zu Hause ein einzigartiges Schmuckstück, einen von ihm handgearbeiteten silbernen Anhänger an einem schwarzen Lederband (siehe Foto unten). Die Schrift darauf „Birkat Elohim“ bedeutet „Segen GOTTES“. Es ist für mich in der Tat ein sehr, sehr besonderes Kleinod – und ich trage es täglich, so wie es dem Wunsch Gideons entspricht. Bei Zug- und Busfahrten in Israel haben es schon sehr viele Mitreisende recht ausgiebig betrachtet – vier von ihnen haben mich danach gefragt und es als „se mashehu mejuchad“, das bedeutet so viel wie „das ist etwas Besonderes“ bezeichnet. Nun freue ich mich gewaltig auf den Tag mit Adi, Gideon und ihren Söhnen Ran und Tal – der Ewige wird sicher auch an diesem Tag einige schöne Stunden schenken  Seit meinem letzten Tagebucheintrag liegt das Jüdische Neujahrsfest, Rosh HaShana, bereits hinter uns und es waren, GOTT sei gelobt,  „ruhige“ Tage für das Land auch wenn es natürlich nicht an unerfreulichen Nachrichten mangelte. Wir hier im Beth El, Shavei Zion, verbrachten den Erew Rosh Hashana in froher Gemeinschaft, bei einem besonderen Festmahl zu dem ganz selbstverständlich auch der Honig und die Apfelschnitze nicht fehlten. Gegen 21:15h kamen die Geschwister aus Ma’alot, die als erste Gruppe zusammen mit der Hälfte der Beth El’er-Mitarbeiter ab Mittwoch bis Samstagabend in die Bibelwoche gingen. Ich selbst war für den Küchendienst eingeteilt und habe in dieser Zeit sehr viel gelernt über die „fleischigen“ und „milchigen“ Aufbewahrungsorte der verschiedenen „Küchenutensilien“ und bin dankbar für die gute und fröhliche Gemeinschaft, die uns mit GOTTES Hilfe diesen wichtigen Dienst  zu einem Guten gelang. Seit Sonntag (16.09.) ist nun die zweite Gruppe, zu der ich gehören darf, unter dem Wort mit unserem lieben und geistlich kompetenten Bruder Gilbert Egles aus Pirmasens und langjährigem Freund des Werkes ZEDAKAH. Die Beschäftigung mit 1. Samuel 1 -12, unsere Gruppe hat mit Kapitel 5 in der Folge nach kurzem Überblick auf die Kapitel 1-4 angeschlossen, ist hoch interessant. Wir alle  dürfen wahrhaftig in diesen Tagen in Seinem Wort mit Freude und großem Dank große Beute machen J! Am kommenden Schabbat  feiert das jüdische Volk den  „Jom Kippur“ – den großen Versöhnungstag, der gleichzeitig als höchster jüdischer Feiertag über dem Schabbat steht – und gleich nach seiner Beendigung, also noch am Samstag Abend, wird mit dem Aufbau der Laubhütten begonnen (Laubhüttenfest vom 27.Sept.-04.10.)Und nun noch einige Nachrichten aus dem Land

Unfaßbar und dennoch wahr:  eine wahre Horror-Meldung, löste in  den vergangenen Tagen einen Schock in der jüdischen Bevölkerung Israels aus. Eine Gruppe von acht Neo-Nazis (Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, deren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion stammen) wurde in Petach Tikwa festgenommen, die hier ihr Unwesen trieb und sich mit typischen Nazi-Dekors schmückte, z. B. dem  bekannten „88“- Symbol (8= der achte Buchstabe „h“ im deutschen Alphabet)!. Ehud Olmert, äußerte sich dazu lt BBC: „ Ich bin sicher, dass es niemanden in Israel gibt, der diesen Szenen gleichgültig gegenübersteht, die zeigen, dass auch wir als Gesellschaft bei der Erziehung der Jugendlichen versagt haben“. Nur wenige Tage später meldet NAI am 17. 09., dass in Holon und Dimona verschiedene Wohngebäude und eine Synagoge mit Hakenkreuze beschmiert wurden. Preisgelder für Informationen über die Täter wurden in Höhe von 2000,- NIS (Neue Israel. Schekel) ausgesetzt.  Aus einem Bericht der Botschaft des Staates Israel in Berlin geht hervor, dass an Hand  einer Auflistung durch den „Zentralrat für Statistik“ in Israel Rishon LeZion die wohlhabenste Stadt Israels ist.  Das Amt hatte die Haushaltsausgaben von 14 großen Städten in Israel überprüft. In Rishon LeZion belaufen sich die Ausgaben pro Famlie und Monat auf 3166,- US$ während die nur wenige Kilometer entfernte Küstenstadt Bat Jam mit 1998,- US$ am untersten Ende der Liste liegt. Israels Wirtschaft floriert – vor allem im High-Tech-Bereich stehen israelische und deutsche Firmen in regen wirtschaftlichen Beziehungen. Die ILI-News berichteten am 08.09., dass in der Küstenstadt Palmachim die zweite Entsalzungsanlage ihrer Art in Betrieb genommen wurde. Sie wird pro Jahr 30 Millionen Kubikmeter Trinkwasser liefern. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, und das ist noch nicht zu lange her, als diese Form der Trinkwasser-Bereitstellung als viel zu aufwendig und zu teuer verworfen wurde. Ein Minister räumte u.a. wegen der damaligen Ablehnung seines Vorschlages für dieses Verfahren so gar seinen Posten. Laut Meldungen verschiedener Israel-Newslettern vom 18.09 hat der Iran 600 Raketen des Typs „Schihab 3“ mit einer Reichweite von 1.300 km auf verschiedene Ziele in Israel gerichtet und droht damit, sie bei einem Angriff Israels auf den Iran oder Syrien auf ihren Vernichtungsweg zu schicken. Die israelische Regierung nimmt diese Androhung mit Gelassenheit zur Kenntnis – so heißt es jedenfalls! Über den Vorfall vom 06.09., dem Überflug israelischer F 15 Kampfjets über Syrien, schweigt sich die israelische Regierung noch immer aus. Dass auch „die Linken“ bisher gegenüber nationalen und internationalen Print- und elektronischen Medien  kein Wort darüber heraus lassen  wird in Israel schon mit Verwunderung registriert. Ja, meine lieben Freunde, für heute sage ich wieder einmal vielen Dank für’s Hineinschauen in mein Tagebuch und für alle Gebete. Der Heilige Israels segne Euch aus Zion (Zion ist übrigens auch der Name meines Zimmers J).

Schalom  – bis zum nächsten Mal – Eure AhuvaIsrael

Birkat Elohim – Segen GOTTES 

06. – 10. September 

Am Donnerstag vergangener Woche besuchte ich in Nahariya „meinen“ Optiker, um einen Brillenbügel, der bei einer stürmischen Umarmung gelitten hatte, wieder gerade biegen zu lassen. Die Brille hatte er mir vo 7 Jahren angefertigt. Nebenbei erzählte ich ihm von meinem neuen „Seh“-Problem und fragte, ob er mir „neue“ Gläser in die „alte“ Fassung „bauen“ könnte. bedauerlicherweise schüttelte er seinen Kopf – mein Modell wäre veraltet – das hatte ich bereits zuvor auch in D. gehört 😦  Ich bat ihn dann, mir ein neues Modell zu zeigen – und wie schon vor 7 Jahren setzte er mir das auf die nase, das mir wie damals gleich als erstes ausgezeichnet gefiel. Dann fragt ich zaghaft nach einer „Endsumme“ mit Gläsern und war erstaunt über den Preis. Die Augen wurden ausgemessen – und wie schon seit längerer Zeit geahnt – die Kurzsichtigkeit hatte sich auf beiden Augen um jeweils 1 Optrin verbessert. Wir kamen ins Geschäft miteinander und als ich mich von ihm verabschiedete mit einem „Shana Tova“ – ein gutes Neues Jahr – lachte er mich sehr reundlich an und sagte. „you did makemy day to day!“ – womit er meinte, dass ich ihm heute einen guten Tag beschert hatte. Die Kosten für die Neue sind zumindest um die Hälfte, wenn nicht sogar um noch etwas mehr, niedriger als bei uns in D. – und so hatte auch ich schlußendlich  einen guten Tag mit in Zukunft  viel besserer „Aussicht“! :-)))  Alle 25 selbstgebastelten (im PC!) Shana Tova -Grußkarten sind auf die Reise gegangen und erreichen ihre Empfänger hoffentlich noch rechtzeitig. Im Werk ZEDAKAH wird emsig gearbeitet für die bevorstehende Bibelwoche – Thema: 1. Samuel 1-12 – am Mittwoch ist Beginn und abends dann derErew Rosh Hashana“ (erew=abend , Rosh = Kopf des Jahres), dazu: 3.Mose 23 24-26; 4. Mose 29 1-6 Die Ma’aloter sind dann Gäste in Shvei Zion und die gesamten Mitarbeiter beider Häuser sind in 2 Gruppen aufgeteilt – der Wechsel ist am Samstag.

Die Speisen zu diesem ersten der ohen biblischen Feste im Herbst sind 1. süß – in der Regel Äpfelschnitze in Honig getaucht – sie symbolisieren, dass das Jahr eine „süßes, ein angenehmes Jahr werden soll; 2. fett – symbolisiert durch einen zubereiteten Fischkopf – es möge ein fettes – ein ertragreiches, erfolreiches Jahr sein und 3. ein Schafskopf – als Symbol dafür: wir sind nicht der Schwanz sondern der Kopf! Natürlich wird das in den einzelnen Familien sehr unterschiedlich gehandhabt – die Äpfel und der Honig sind jedoch wohl überall üblich. Wie alle freuen uns schon sehr auf diese besonderen Tage im gemeinsamen Studium der Schrift in der Gegenwart des Heligen GOTTES Israels und unseres Herrn Jeshua HaMaschiach/Jesus Christus.und der Gemeinschaft überhaupt.

Es ist einfach ein großer Geschenk dabei sein zu dürfen und ebenso ein geschenk tätig in alle Vorbereitungen mit hineingenommen zu sein. Das Wetter wird zunehmend herbstlich, die Abende werden angenehm kühl und vom Meer  her weht eine recht kräftige Brise – das Rauschen der Brandung wird zu einem allabendlichen „Gute-Nacht-Gesang“ ! Nichts stört – alles ist gut – Gelobt sei GOTT!

Gestern fuhr ich mit dem Taxi nach Nahariya und der etwa Ende der 30 geschätzte Taxifahrer war von der Unterhaltung – er bestand darauf, daß ich meine Hebräisch -Kenntnisse „benutzte“ – und meinem Stand zu Israel so begeistert, daß er mit einem „kol hakawod“ (alle Ehre oder wie der Franzose sagt „chapeau“= Hut ab) mir die Hand gab, beides zusammen zu sich führte und einen sanften Kuß auf meinen Handrücken plazierte. Ja, das war eine perfekte, noch nicht dagewesene Überraschung – ich war ziemlich perplex – und er strahlte ganz einfach!

Von meinem Fenster aus habe ich direkten Blick auf das nördliche „Ende“ des Landes, wo die „netten“ Hibollah-Raketen schon darauf warten wieder zum Abschuß zu kommen –  und mein Blick erreicht die herrlichen Kreidefelsen, die sich von den Obergaliläischen Bergen aus nach Westen ins Meer schieben – das Bild kann durch anklicken vergrößert werden.

Damit komme ich für heute zum Abschluß und wünsche allen meinen Lesern eine

Eure AhuvaIsrael

kif_7980rosh-hani_2.jpgBlick aus meinem Fenster, morgens,  auf Rosh Hanikra

31. August – 05. September 2007 

Die Tage in Ariel vergingen wie im Fluge – wir, Familie Shachter, Sheril, Eli, Osher und Jotam, sowie Jerry und Sylvia meine lieben bereits längere Zeit guten Freunde aus Brooklyn (vor 12 Jahren direkt nach Ariel eingewandert), und ich hatten einen wunderbaren Erew Shabbat und einen sehr geruhsamen Schabbat-Tag am Samstag. Am „Mozzäh“ Schabbat, das ist der Shabbat-Ausgang, am Samstag abend begann das Schulranzen packen, denn am Sonntag, 02. 09. begann in Israel wieder die Schule. Osher,  die achtjährige Tochter hatte sich entschlossen die Schule zu wechseln, um mit ihrem Bruder Jotam, der am Sonntag eingeschult wurde,  zusammen den Weg zur Schule zu gehen.  Ein Einschulungstag so ganz anders als bei uns – Schultüten gibt es nicht, dafür beginnen die Kinder zunächst gleich in den Klassen und werden dann nach der ersten Stunde vom Bürgermeister, hier Ron Nachmann, der die Stadt Ariel vor nun bald 30 Jahren mit begründet hat, von den Schülern der zweiten Klasse mit kleinen musikalischen Beiträgen und Rollenspielen begrüßt. An dieser religiös staatlichen Schule gibt es auch einen Schul-Rabbiner – auch er begrüßte die „Neuankömmlinge“. In dieser Schule ist ein wichtiger Faktor des Lernens der, daß die Kinder mit der geistlichen und historischen Geschichte Israels aufs gründlichste bekannt gemacht werden. Danach besuchten wir noch Elis Eltern und dann gings mit der Bahn nach Shavei Zion. Israels Bahn wird immer beliebter als Fortbewegungsmittel – die Züge werden immer pünktlicher, das Streckennetz immer weiter vergrößert und die Züge sind so voll, dass es als ein Geschenk zu betrachten ist, wenn ein Sitzplatz ergattert werden kann.

Nun bin ich bereits 3 Tage hier – und wir haben gestern mit den Vorbereitungen für das große, alljährliche „Freundetreffen“ während des Laubhütenfestes begonnen. Eingeladen hierzu sind die jüdischen Freunde des Werkes ZEDAKAH, die Geschäftspartner und viele andere wichtige Leute. Man muß so eine Treffen erlebt haben, um eine Vorstellung darüber zu bekommen, was die jungen Mitarbeiter der Küche von Beth El, Shavei Zion da auf die Beine stellen – ein 5 Sterne Hotel kann da nicht mithalten!

Und was gibt’s Neues aus dem Land meiner Liebe zu berichten?

Während die Kinder in Ariel einen „ruhigen“ ersten Schultag hatten (in diesem Schuljahr werden die Einrichtungen vom Kindergarten bis  zur 12. Klasse von insgesamt  1, 8 Millionen Kindern besucht!), wurden  im westlichen Negev drei Kassem-Raketen aus dem Gaza-Streifen am ersten Schultag abgefeuert. Es kam, GOTT sei Dank an  diesem Tag niemand zu Schaden. Am Montag gab es dafür bei 7 Kassam- Abschüssen auf Sderot und Umgebung zu erheblichen Störungen. Auf dem Schulweg gab es „Alarmstufe Rot“, eine Rakete schlug auf dem Gelaände eines Kindergartens ein – 12 Peronen, vor allem Kinder, mußten wegen erliittenen Schocks nach Ascheklon ins Barzilai-Krankenhaus eingewisen werden. Verzweifelte Elern versuchten den ganzen Morgen ihre Kinder aus den Schulen zu holenund sie dorthin nicht wieder zurück zuschicken. Ehud Olmert merkte dazu an, daß die Schulen in Sderot – die Eltern wiederlegten diese Sichtweise des israelischen Ministerpräsidenten, in dem sie die Journalisten um die Gebäude führten. Jetzt sind sie in den Streik getreten. AhuvaIsrael hat für diese Eltern größtes Verständnis und es bleibt spannend wie lange sich Israel diese üblen Terrorattacken einer noch übleren Terrororganisation mitansehen wird.

– Arutz Sheva am 04. 09.:Ehud Olmert hat heute Morgen die letzten 210 Einwanderer für dieses Jahr (jüd. Jahr) aus den USA und Kanada auf dem Flughafen Ben Gurion begrüßt. Seit Dezember 2006 kamen mer als 3.000 Neueinwanderer aus Nord Amerika und Großbritannien  „zurück zu ihren Wurzeln“  – so schreibtArutz Scheva, und weiter: es war ein Rekordsommer für Immigranten aus den genannten Regionen

NAI am 03. 09.: die Zerstörung auf dem Tempelplatz geht weiter, die moslemische Behörde Waqf nimmt keine Rücksicht auf Artefakte aus der Zeit des jüdischen Tempels – daß es diese gibt ist unumstritten. Dazu Rabbi Chaim Richman, der Vorsitzende des Tempelinstituts in Jerusalem: „…… eine korrupte und geistlich bankrotte Regierung gibt ihre Zustimmung, daß die heiligste Stätte des jüdischen Volkes umgegraben wird, nur wegen irgendwelcher Abkommen mit den Palästinensern.“

Israelnetz 04. 09.: Und zum Abschluß noch etwas Positives in aller Kürze: Archäologen haben ein Bienenhaus aus der Regierungszeit des Konigs Salomo entdeckt. Es ist der älteste Bieinenstock, der bisher ausgegraben wurde. Das Bienenhaus enthält 30 Bienenstöcke, die ursorüngliche Anzahl wird jedoch auf etwa 100 geschätzt. Mit dieser Entdeckung fällt ein ganz neue Licht auf die biblischen Aussage, daß Israel ein Land ist in dem Milch und Honig fließt, so der Wissenschaftler Amihai Masar.

AhuaIsrael dazu: wenn auch die Palästinenser mit allen Mitteln versuchen, die Geschichte des Voolkes Israel zu eliminieren – es wird ihnen nicht gelingen, wie immer sie es auch anstellen werden –  der HeiligeäGOTT Israels ist nicht zu überwinden – Er führt Regie – denn Er ist Israels GOTT! – gelobt sei GOTT!

Am nächsten Mittwoch, Erew Rosh Hachana, dem Vorabend zum Jüdischen Neujahrsfest, fängt die Bibelwoche in Shavei Zion an – und wir alle freuen uns schon mächtig darauf.  Allen jüdischen Freunden, die diesen Blog beuchen wünsche ich von Herzen „Shana Tova 5768“  – „be esrat HaSchem“ – ein bißchen mehr Frieden und die Rückkehr der entführten Söhne Israel in die Arme ihrer Lieben.

shana-tova-5768.jpg Bis zum nächsten Mal – Schalom Eure AhuvaIsrael      

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29./30. August 2007

Seit gestern bin ich bei den lieben Freunden Sheril und Eli Shachter mit ihren beiden wunderbaren Kindern Osher und Jotam in Ariel Besuch bis zum Sonntag. Von Nahariya, im Norden, mit dem Zug nach Tel Aviv sind es sehr bequem und preiswert etwa 1 1/2 Stunden Fahrzeit und der liebe Eli hat mich als besondere Ueberraschung vom Bahnhof abgeholt. In Ariel zu sein ist fuer mich immer wieder eine besondere Freude, denn hier in Samaria befinden wir uns im biblischen Kernland. Shilo, Elon More, Sichem (das heutige Nablus!) zwischen dem Garizim und dem Ebal gelegen und viele weitere biblische Orte liegen nur wenige Kilimeter von dem nahezu 20.000 Einwohner zaehlenden Ariel entfernt. 35 Kindergaerten, 7 Schulen und eine  sind hochdotierte Universitaet hat diese vor 28 Jahren gegruendete Stadt zu bieten. Sie „glaenzt“ foermlich vor Sauberkeit, Architektur und Gruenanlagen sind von ausserordentlicher Schoenheit und Vielfalt und wenn ich mich per Pedes oder Sammeltaxi (fuer 10 NIS – etwa 1,60 Euro) zum „Merkas“ – dem Mittelpunkt und Einkaufzentrum Ariels begebe, treffe ich dort eine Menge netter Menschen, die sich darueber freuen, dass ich wieder in Ariel bin 🙂 – worueber dann eine noch groessere Freude wiederum auf meiner Seite liegt 🙂

Morgen lerne ich die Eltern von Eli in Petach Tikwa kennen, sie sind aus Transilvanien bzw. der Bukovina nach „Palaestina“ gekommen. Beide sprechen Deutsch und so wird es sicher fuer mich sehr interessante Gespraeche geben – ich freue mich riesig darauf. Zum Abend werden wir dann wieder in Ariel sein und einen wunderbaren Eingang in den Schabbat mit Freunden von Sheril und Eli in diesem Haus, aus dem auch die heutige Info kommt, haben. Nun noch drei Tagesnachrichten aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel – Berlin, von heute

1. Pro-Kopf- Einkommen in Israel ist auf europaeischem Nivea angekommen 

2. Hamas droht mit Sebstmordanschlaegen auf Abbas. Fatahi Hamed, ranghohes Hamas-Mitglied, erklaerte, dass die Hamas mit allen Kraeften auf die Entfernung Abbas hinwirken werde, „…….der Untergang von Abu Mazen steht nahe bevor, innerhalb von sieben Monaten wird Abu Mazen keinerlei Einfluss mehr im West-Jordanland haben“.

Anmerkung AhuvaIsrael: was sind das doch alles fuer nette und friedliche Erdenbewohner – und wie gut ist es, dass wir wissen, dass Israel einen GOTT hat, der ihre Plaene zunichte machen wird, auf dass sie nach Seinem Namen fragen werden (Psalm 83)

3. Botschafter Shimon Stein zu Antisemitismus und Israel-Kritik: siehe zu diesem Interview in der ‚Mittelbayrischen Zeitung‘ unter: http://www.mittelbayrische.de/index.cfm?pid=1354&pk=127519 – LINK: Politik

Fuer heute verabschiedet sich AhuvaIsrael mit der Bitte unbedingt ihren „AhuvaIsrael-blog“ anzuklicken, denn dort sind zwei wichtige Aufrufe fuer Jonathan Pollack und Gilad Shalit.

Danke fuers Reinschauen und „Gut’s Naechtle“ – wie d’r Schwob soggt – und Schabbat Schalom – Eure AhuvaIsrael

25.-28. August 2007                          

wie auf Adlersflügeln über Land und Meer getragen, konnten nach sanftem „touch down“ auf dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv werder ein paar Freudentränen noch ein vernehmbares von Herzen kommendes „Baruch HaSchem – ani ba Beit“ – gelobt sei GOTT, ich bin zu Hause – unterdrückt werden. Im Nu waren wir ausgescheckt, samt Gepäckein sammlung, und ich befand mich auch schon im Sammeltaxi nach Haifa zu den Freunden Selda und Shalom. Mein Mobil-Phone (Orange -Netz, Israel) war nach 11 Monaten erzwungenem Stillstand noch funktionstüchtig und viele gute Willkommensgrüße wurden mir bereits auf der Fahrt nach Haifa zu Teil.

Mit Liebe und einem guten Abendessen wurde ich empfangen und sogleich gingen auch die Überlegungen los, wo ich ab Montagabend bis Sonntag ein vorübergehendes Domizil finden würde, denn ein Todesfall in der Familie machte diese Überlegungen notwendig. Auch dafür gab es, Dank sei dem Ewigen, sehr schnell eine Lösung. Im Beth Eliezer, ZEDAKAH Ma`lot, fand sich ein Platz für zwei Nächte und am Mittwochvormittag fahre ich mit der Bahn nach Tel Aviv zund werde dort von lieben Freunden nach Ariel, in mein sehr geliebtes Ariel in Samaria,  abgeholt, wo ich dann bis Sonntag bleiben werde.

Von der allgemeinen Stimung „ba Aretz“ habe ich bis jetzt noch nicht sehr viel mit bekommen – das wirde sich dann ab Mittwoch doch sicher sehr schnell ändern.

Was ich heute meinen diversen Newslettern entnehmen konnte muß hier leider noch verborgen bleiben – nur soviel für heute:

– ILike Israel-newsletter vom 25.08.:  Widersinnig – 10 Mrd. USD wird die EU in die Entwicklungshilfe iranischer Ölfelder inverstieren. Die Finanzierung von Ahmadinedschads Atomrüstung ist damit gesicher

Botschaft des Staates Israel vom 27.08.: nach dem die Hamas den Gaza-Streifen (Mitte Juni) übernommen hat sind von verschiedenen Terroraroganisationen 150 Raketen und unzähliche Möresergranaten auf israelische Ortschaften im westllichen Negev abgeschossen worden. Siehe dazu auch: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/data/12464.pdf

Israelnetz vom 27.08.: am vergangenen Donnerstag, 23.08., sind mit einem Bus von Jordanien kommend 78 Bnei Menashe (Angehörige des Stamm Manasse) und am Freitag Morgen 40 Bnei Menashe mit ELAL von Bombay kommend in Israel eingetroffen. Sie sind Nachkommen der 722 v.d.Z. nach Assyrien weggeführten und dann in alle Welt zerstreuten Stämme des Nordreichs Israel. Sie lebten in zwei indischen Staaten, „Mizoran“ und „Manipur“an der Grenze zu Burma und Bangladesch.

– die Familie des entführten Soldaten Gilad Shalit gibt lt. Ha`aretz an, nichts von angeblich neuen Informationen über den Zustand ihres Sohnes erfahren zu haben, in denen es heißt, es gehe ihm gut. Chaled Mascha´al, Leiter des Hamas Büros in Syrien: „als er (Galid) bat, ihm eine passenden Sehhilfe für seine Sehkraft zu bringen, taten wir das als unsere humanitäre Pflicht“. Auch darüber ist dem Vater von Galid Schalit nichts bekannt.

Soviel fuer heute – mit herzlichem Schalom aus dem Land, dem meine grosse Liebe gehoert

Eure AhuvaIsrael