„33“ – ein lesenswertes Buch von Deborah Magnes – einer Freundin vom Golan

img_6180-buch-dvora-titel1An dieser Stelle möchte ich das Buch „33“ von Dwora Magnes vorstellen, in dem sie in Form von Rundbriefen von ihren ersten 33 Jahre „ba Aretz“ erzählt. Erst kürzlich ist es im Johakiso-Verlag verlegt worden und Dwora hat es Bitten von Freunden hin aush ins hebräische übersetzt.

Information von der Rückseite des Buches: Deborah Magnes, die israelische Autorin entdeckte das Licht der Welt in Berlin. In der schweren Zeit des 1. Weltkrieges. Viele Jahre war sie Reiseleiterin, und durch ihre direkt-offene Art, gelang es ihr, vielen Teilnehmern der von ihr geführten Gruppen die Probleme und Wohltaten Israels näher zu bringen. Nicht wenige blieben und bleiben in freundschaftlichem Kontakt mit ihr, ihre Rundbriefe, größtenteils Antworten auf Anfragen, legen Zeugnis ab.

Wo kann man das Zeitgeschehen im Land Israel in diesen 33 Jahren so hautnah nachempfinden, wie durch diese Briefe?

Deborah hat auch Reisen in die Länder ihrer Freund unternommen, sie dort besucht, Vorträge gehalten und es auch verstanden, Freunde für Israel zu gewinnen. Die vergnügte Art des Umganges mit Nationalitäten, Religionen, Traditionen, politischen Strömungen und Originalitäten bis hin zu Naturerlebnissen, die in Jerusalem aufeinander treffen, macht das Buch kostbar. Danke Deborah!

johakiso-edition
ISBN 978-965-7396-04-9

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Reisebericht 2009: Wenn die Augen zu Tränenquellen werden – Jom HaShoa in Ariel

Die Gedenkstunde in Ariel zum „Jom HaShoa“ – heute, am 20.April 2009, war für mich eine Stunde, die so schnell nicht wieder „loswerden“ werde. Zwischen etwa 800 – 1000 Einwohnern Ariels , unzählbar die jungen Leute, trafen in der riesigen Turnhalle zusammen und absolut pünktlich begannen die Feierlichkeiten zum Gedenken an 6 Millionen ermordeter jüdischer Menschen durch das mörderische, Menschen verachtende Nazi-Regime. img_6031totale

An gegenüberliegen Seiten der Halle wurden Bilder projeziert – und mit Beginn des Sprechers und den ersten Berichten durch junge Ari’eler bahnte sich eine nicht zu bremsende Tränenflut ihren Weg aus meinen Augen in die Hände. Ich kann es wahrhaftig nicht beschreiben, was da in mit losbrach – ich war mit Sicherheit die einzige deutsche Person in diesem riesigen Raum und hatte plötzlich das Gefühl einer unendlichen schweren Last, die auf mir lag – völlig irreal und dennoch kaum ertragbar. Während ich versuchte, die Tränen mit einem Tuch zu beseitigen, legte sich eine Hand auf meine rechte Schulter, glitt an meinem Arm runter und nahm meine rechte Hand – und eine zweite Hand kam dazu – es waren die Hände zweier junger Mädchen!

„Tzricha esrah“? – brauchst Du Hilfe? kam die Frage. Beide sprachen nicht Englisch und so tat es gut, ihnen in Iwrit sagen zu können, dass ich Deutsche bin und  in diesem Moment so betroffen wäre, über das, was vor Jahrzehnten in Deutschland geschehen wäre – daraufhin wurde meine Hand in beide Hände genommen, immer weider gedrückt – und der Tränenfluss begann von Neuem für eine kleine Weile. Was war das für ein Erlebnis – langsam kam ich zur inneren Ruhe – die Hände dieser jungen Menschen schienen und scheinen mir jetzt im nachhinein als ein Zeichen der Vergebung durch die vierte Generation nach der Shoa.

Die Gestaltung des Gedenkens war von großer Sensibilität durchdrungen – die jungen Leute trugen derartig professionell und im Tonfall variierend die Texte vor, sodass auch ohne die Sprache verstehen zu können, die emotionale Situation dessen, der den Brief geschrieben hatte, verständlich machte. Ich saß sehr weit vom Geschehen weg – daher können die folgenden Bilder nur einen kleinen Eindruck des Abends vermitteln. Mit den jungen Mädchen konnte ich anschließend noch sprechen und mich noch einmal dafür bedanken, dass sie mich so unverhofft und liebevoll „aufgefangen“ haben – mich, eine Deutsche, die ihnen völlig fremd war – der Segen des Ewigen möge auf allen Wegen mit ihnen sein. img_6021img_6030-2-kerzeimg_6044ima-eifo img_6055beit-siccaronimg_6071postkarten-uaimg_6061

Die „unteren“ drei Bilder sind aus dem Besuch des keinen Holocaust-Museums in Ariel, das noch geöffnet war. Jetzt da ich alles aufgeschrieben habe, so wie ich es für mich erlebt habe, bin ich ruhiger geworden – es war ein großer Abend – leider konnte Eli nicht dabei sein, da er nach T.A. zur Arbeit mußte und Cherile, sein Frau bei den Kindern war. Morgen, Dienstag, fahre ich auf den Golan zu meiner Freundin Dvora – der nächste Eintrag wird erst zu Wochende erfolgen. Vielen Dank für’s Reinschauen – leila tow – und Shalom aus Ariel – AhuvaIsrael

Reisetagebuch 2009 – von Pinguinen und einer weiteren nichtalltäglichen Begegnungen

img_5954tel-aviv-1904Heute, Sonntag den 19. April, bin ich von Kiriat Chaim nach Ariel gereist. Die Fahrt mit dem Zug bis nach Tel Aviv, Station „HaShalom“, dauerte 1:20 Minuten und bevor es von dort mit dem Bus weiterging habe ich erst ein wenig das Umfeld dieses Bahnhofs „inhaliert“! Der Bahnhof ist auf der einen „Ausstiegseite“ durch ein Einkaufszentrum mit den berühmten „Azraeli-Towers verbundenimg_5971azreli1 – heute als „Shalom-Towers“ bekannt. In der obersten img_5974rolltreppenEtage fand meine Pause statt – mit dem „besten Cappuchino“ in ganz Tel Aviv und sehr sehr leckeren „Käsetörtchen“. Beides war in der Tat nicht nur eine Freude für’s Augeimg_5964cappuchino sondern auch für den Gaumen!

Die Bushaltestelle nach Ariel ist direkt vor den Towers und die Wartezeit betrug nur 10 Minuten – nach 1 Stunde Fahrt traf ich die ersten Freunde in Ariel und Mika, ihr kleiner liebenswerter Vierbeiner, verwöhnte mich mit anhaltendem lautstarkem Begrüßungszeremoniell.

Aber nun zurück zu den vergangenen 2 Tagen bei Dina in Kiriat Chaim. Mein großer Koffer wartete in Shavei Zion noch auf Abholung am Freitag und so bot Dina mir die Fahrt mit dem Auto an. Gesagt – getan! Dina war über Jahre nicht in Nahariya, und ich lud sie in denimg_5784pinguin-eingang „Pinguin“ zum Essen ein. Der war ihr zwar irgendwie bekannt – sie wußte jedoch weder die Geschichte dazu noch kannte sie die „gute Küche“. Ich selbst, wie immer mit der Fotokamera unterwegs, entdeckte ein Bild aus der Zeit er Eröffnung im April 1940,img_5773ganzes-bild-eroffnung links davon das Bild von Hugo Oppenheimer dem Gründer des Hauses und rechts sein Sohn Ernst, der Vater von Ilan Oppenheime, der in dritter Generation den „Pinguin“ leitet. Ich berichtet im Reisetagebuch 2008 über den „Pinguin“ – die Familie Oppenheimer kam noch rechtzeitig aus Deutschland raus und gründete zusammen mit anderen deutschen Familien die Stadt Nahariya. In der Mitte des großen Bildes ist an einem kleinen Holzmast ein Schild auf dem  „cassettah“ zu lesen ist. „Cassetta“ gab es zu essen als Besonderheit, bestehend aus zwei Biskuitscheiben zwischen denen weißes Eis war – gleich einer „Klappstulle“ oder auch den heute noch erhältlichen „Fürst Pückler“-Eiswaffeln!

Ich stand auf der rechten Seite des Bildes um Ernst O. abzulichten, als hinter mir die Frage gestellt wurde: „Du sprichst vielleicht Deutsch?“ Ich drehte mich zu den drei Damen die hinter mir saßen um und antwortete „ja!“ Na, und was nun kam ist wieder eine Geschichte für sich. Alle drei, hier mit Ilan Oppenheimer,img_5772ilan-irena-edith-lara haben als Einzige ihrer Familien die Schoa überlebt. Von links nach rechts: Irena emigrierte 1946 aus Ungarn und Lara links 1949 aus der Tschecheslowakei.  Edith, in der Mitte, floh 1956 aus Budapest (Pogrome) und ging zu Fuß nach Wien – ihre Nummer am linken Unterarm zeugt von ihrem Martyrium unter dem Nazi-Regime als junges Mädchen. Wir hatten eine derartig intensive Unterhaltung, so dass Dina lange warten musste, bis ich an unsren Tisch zurück kam – die Drei fragten mich aus ohne Pause und die Verabschiedung erfolgte mit Umarmungen und Tränen und Austausch von Adressen. Ilan und die Damen gaben mir „grünes Licht“ das Bild hier zu veröffentlichen.

Und nun noch kurz zu gant realen „Pinguinen“ – am Schabbat, 18. 04. besuchte Dina mit mir nämlich den Zoo in Kiriat Motzkin. img_5831Pinguine sind seit img_5834-2-pinguineich denken kann meine bevorzugten Favoriten.

Jedoch ist auch der kleine img_5893emperor-tamarin„Emperor Tamarin“ – wegen des weißen Bartes bekamen sie hier witziger Weise den Namen „Wilhelm II“ – letzter preußischer Kaiser und König (1888-1918)! Zum verlieben sind auch img_5921diese kleinen Äffchen. Man tritt durch img_58191gesicherte Vorrichtungen in ihren Lebensbereich ein und von allen Seiten „wuseln“ sie über Bäume, und Köpfe aller fröhlichen Besucher – ein besonderes für alle Alterklassen! Toda raba – vielen Danke, liebe Dina, für diesen wunderschönen Nachmittag!

So viel für heute – ich sage mit lieben Grüßen „leila tow“ – gut’s Nächtle – AhuvaIsrael aus Ariel

Reisebericht 2009 – im Gespräch mit Ruth Ben David – ehemals Haigerloch

Am Dienstag, 14. April 2009, besuchte Ruth mit mir das Begegnungshaus mit reichhaltiger Bibliothek img_5377bucher und dem neu eingerichteten Raum zum Gedenken aller verstorbenen Kibbuz-Mitglieder seit 1937. Hier eine Aufnahme – Ruths Mann, Benno, in der untersten Reihe der Dritte von rechts:img_5381ruth

Am frühen Abend dieses Tages entzündete Ruth die Schabbatkerzenimg_5674ruths-shabbatleuchter zum Eingang in den letzten Tag des Pessachfestes am Mittwoch, 15.04.

Ich begann zu fragen und Ruth erzählte die Geschichte dieser Leuchter und der anderen silbernen Geräte aus dem Haigerlocher Familienbesitz, die gerettet werden konnten

Beginnen möchte ich mit der Geschichte zu dieser silbernen Dosefehlender-fus1. Am 09. November 1938 sollte auch das jüdische Leben in Haigerloch vom  hasserfüllten Überfall der Nazis nicht verschont bleiben. Mit einem Bus vom nahegelegenen Sulz kommend, entlud sich der Hass der Gruppe junger Nazi-Anhänger in das jüdischen Viertel „Haag“, in dessen Mitte, nicht an Häuser grenzend, die Synagoge stand. Dem Nazi-Pöbel gelang es zwar, die Synagogen-Einrichtung vollkommen zu zerstören, die Synagoge konnten sie jedoch nicht in Brand setzen – das konnten die aufmerksamen  nichtjüdischen Haigerlocher Bürger verhindern. Auch stellten sie zur Nacht eine Bürgerwehr als Wache um die Synagoge – ein wahrlich mutiger Einsatz und Beweis für das gute Miteinander der jüdischen und nichtjüdischen Einwohner Haigerlochs.

Ruths Eltern, der Vater war der Rabbinatsverweser und Lehrer der jüdischen Gemeinde vor Ort, wohnten in einem Haus, das gleichzeitig jüdische Schule und auch Versammlungsort war. Dort drang der Pöbel ein und wollte die silbernen Geräte der Familie rauben. Auch dort schritten nichtjüdische Haigerlocher ein und konnten es verhindern Aus Wut warf ein junger Nazi die Dose gegen die Wand – der Deckel erhielt ein Beule und ein Füßchen brach ab – auf dem Foto oben deutlich zu erkennen.

Als Ruths Vater entschied, dass Ruth mit einer geschlossenen Gruppe am 01.April 1939 nach England gegen sollte (kein „Kindertransport“) mußte eine Liste eingereicht werden mit allem was Ruth mitnehmen wollte (nur Kleidung usw.) Nach dieser Liste wurde in Anwesenheit von „vereidigten Packern“ die Kiste gepackt und dann verplombt. Welch eine weiteres Wunder: diese „Vereidigten“ waren Haigerlocher und sie ermunterten Ruth und die Familie, die silberen Geräte in die Kleidung einzuwickeln – auf diese Weise konnte es gelingen, dass Ruth heute diese Erinnerungsstücke in ihrem Haus in Tirat Zwi hatimg_5693gerettetes-silber.

Ruths Eltern und ihr jüngerer Bruder wurden nach Riga deportiert – es gab keine Chance für die zu überleben!

Reisetagbuch vom 12.-16. April 2009 – Rückblick: Tirat Zwi & Bet Shean

Seit zwei Tagen bin ich wieder bei Dina, der „Freundin aus dem Zug“ in Kiriat Chaim und kann problemlos die Tagebuch-Aufzeichnungen ergänzen. Gestern rief mich Yitzhak  an um zu fragen wie es mir geht und teilte mir mit, dass er gelegentlich in meine Seiten schaut und sagte dann: „ich sehe, Du hast nicht zu viel geschrieben!“ Nun, auch wenn keine Regelmäßigkeit der Tagebucheinträge entstehen kann, so ist doch heute mehr Zeit und ich kann ein wenig ausführlicher vom Besuch in Tirat Zwi berichten.

Mit dem Sherut, ein preiswertes Sammeltaxi, ging es am vergangenen Sonnag zunächst von Shavei Zion nach Haifa zum nördlichen Busbahnhof „Ha Mifratz“. Sei Jahren hat Haifa die beiden relativ weit auseinander liegenden Busbahnhöfe, der nördliche für den Bereich Galiläa und Jordantal-Ebene, der südliche für die entsprechenden südlichen Landesteile.

Von Haifa ging es dann mit dem Bus nach Afula und per Umsteigen weiter nach Bet She’an mit seinen großartigen Ausgrabungen der alten Ansiedlung. Da von dort nach Trat Zwi die Busverbindung schon vor Jahren eingestellt wurde wird die Fahr mit dem Taxi notwendig oder eben per Anhalter.

In meinem Tagebuch vom vergangenen Jahr habe ich bereits über Tirat Zwi berichtet, hier nur soviel: der Kibbuz Tirat Zwi hat Ende Juni seinen 72. Geburtstag und liegt 220 m unter dem Meeresspiegel. Waren es vor Jahren noch die besonders schmackhaften Datteln, die ihn berühmt machten, so ist es heute die Wurstfabrik (absolut kosher), die es erst kürzlich geschafft hat in die USA exportieren zu dürfen. Z.Z. sind derartige Gespräche mit Russland im Gange – verantwortlich für diese wichtige Expansion ist die Arbeit von Moishele, dem Schwiegersohn von Ruth Ben David, und Chef der Wurstfabrik. Ja, so ändern sich die Zeiten auch in diesem Kibbuz, der mehr und mehr privatisiert wird – nun auch  img_5398-ferienhauserFerienwohnungen anbietet.

Ruth erzählte mir von dem „antiken Bet She’an“ und dass dort so viel Neues entstanden wäre. Was lag also näher, diese Stätten nach 5 Jahren wieder einmal aufzusuchen? Und hat sich in der Tat mehr als gelohnt – ich traute meinen eigenen Augen nicht – was sie sahen empfand ich als „nes gadol“ – ein großes Wunder. Da an diesem Tag ein kräftiger „sharaf“ (arabisch: chamsim – ein heißer Wind aus dem Osten) herrschte, war zwar die Luft zwar alles andere als klar allerdings fehlte die sonst übliche sehr unangenehme Hitze. 3 ½ Stunden verbrachte ich an diesem geschichtsträchtigen Ort und lasse einige Bilder sprechen – mehr dann wenn ich in Deutschland zurück bin als Set im Ahuva-Fotoblog!

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Am Dienstag Abend begann der 7. Pessach-Tag „an dem ihr heilige Versammlung halten sollt“ – die Familie Bed David traf sich bei Ruths Tochter, verheiratet mit Moishele, zum Abendessen und so ging dann am Mittwoch Abend dieses erste große Wallfahrtsfest zu Ende und am Donnerstag hieß es Abschied nehmen von den lieben Freunden in der Jordantal-Ebene – im Gepäck viele liebe Grüße von Ruth nach Haigerloch und alle Freunde dort.

img_5707schalom-aus-israelGleich geht’s weiter mit Teil 2 – bis dann Shalom aus Israel – AhuvaIsrael

Reisetagebuch 2009 – 2 Buchvorstellungen

partisanen-toraDas Geheimnis der Partisanen – Tora
Eine theologische Kriminalgeschichte
Von Dankwart Paul Zeller

Vorgestellt wird dieses Buch von mir in Regenbogen II, da es mit vielen ungewöhnlichen Begegnungen und einer Tora-Rolle zu tun hat. Eine Geschichte, deren Verlauf  spannend ist und wie der Verfasser des Vorworts, Karl-Josef Kuschel, Professor an der Kathol.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen abschließend sagt:
„Das  Buch endet mit vielen Fragezeichen, mit Anstößen zum Denken und Handeln für die Leser“.
Recht hat er !!! – und nachdem ich es heute, hier im Kibbuz  Tirat Zwi in der Jordantal-Ebene ausgelesen habe, mit so mancher Träne weil das Herz zutiefst berührt wird, möchte ich den Besuchern meiner Seite diese kleine Perle nicht vorenthalten.
ISBN 978-3-9812497-0-5
Verlag: http://www.brendle-verlag.de

fragt-unsWir sind die Letzten. Fragt uns aus.
Von Anne Betten und Miryam Du-nour

„In mehr als 700 Interviewausschnitten berichtet dieses Buch facettenreich vom Lebensweg und kulturellen Selbstverständnis der letzten deutschsprachigen Juden in Israel. Dabei entsteht eine bewegende Chronik des 20. Jahrhunderts.“

Dieses Buch fand ich im Bücherregel von Ruth Ben David, Kibbuz Tirat Zwi, Israel. Ich las auf der Rückseite die kurze Inhaltsangabe (s.o.) und begann sogleich darin zu lesen. Leider habe ich es nicht zu Ende bringen können – möchte es jedoch in Deutschland zurück unbedingt nachholen!  Gleichermaßen möchte ich es hier as Buchempfehlung weitergeben:

Bleicher Verlag / ISBN 3-88350-o37-2

Reisetagebuch 2009 – Bilder vom Seder-Abend und von einer „Wanderung“ nach Nahariya

Die Zeit in Shavei Zion neigt sich bereits wieder ihrem Ende – es waren insgesamt wunderschöne Tage mit eindrucksvollen und fröhlichen Stunden. Hier in einige Bilder vom Seder-Abend – die Kinder waren der absolute Höhepunkt inerhalb des Abelaufs der Feier – daher wird ihnen hier der Platz eingeräumt:

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Endlich ist es mir einmal gelungen, die „Rasen-Menorah“ und den „Rasen Davidstern“ an der Quisch, der Hauprstrasse von Haifa nach Norden, abzulichten da ich auf „Schustersrappen“ nach Nahariya unterwegs war. Hier ds Ergebnis:

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Und abschliessend der Schabbat-Tisch am Freitag Abend, 10- 04-2009 und ein Eindruck der schön gedeckten Tische.

Aufbald wieder – ich weiss z. Z. noch nicht was Morgen (Sonntag) dran sein wird – Ariel oder Tirat Zwi – wir werden sehen – ER, der Heilige Israels wird es gut machen :-))) — Mit herzlichem Schalom – aus Israel bis zum nächsten Mal – AhuvaIsrael