Mein zweiter Besuch in Sderot nach 6 Jahren am 1. Mai 2014 – Teil 1

Shabbat Shalom July 4 2014 - Hevron Avraham Avinu SynagoguePICT4983 Sderot 1. Mai 2014 - travel by train from T.A. HaHagana copyPICT4986 Sdreot 1. Mai 2014 my trainPICT5001a Sderot 1. Mai 2014 Train Station passage -2PICT5004 Sderot 1. Mai 2014 Train Staion History Israel -1PICT5005 Sderot 1. Mai 2014 Train Statio  History Israel -2PICT5006 Sderot 1. Mai 2014 Train Staion History Israel -3PICT5007 Sderot 1. Mai 2014 Train Station History Israel -4PICT5008 Sderot 1. mai 2014 Train Station History Israel -5PICT5009 Sderot 1. Mai 2014 Train Station History Israel -6
PICT5010 Sderot 1. Mai 2014 Train Station History Israel -7PICT5011 Sderot 1. Mai 2014 Train Station History Israel -8PICT5012 Sderot 1. Mai 2014 Trainstation History Israel past-presence-9PICT5013 Sderot 1. Mai 2014 Train Station Israel present-future -10PICT5001 Sderot 1. Mai 2014  Train Staion -3PICT5001b Sderot 1. Mai 2014 Train Staion exterior copyPICT5108 Sderot - Train Station. - May 1 2014jpgPICT5111 Sderot - Train Sration, Flags - May 1 2014Heute, am Vorabend zum Schabbat, am 4. Juli 2014, habe ich nun endlich, in Anbetracht der Trauer um die ermordeten Söhne Israel, Gilad, Naftali und Eyal und des gegenwärtigen  Dauerbeschuss’ des Südens Israels aus dem Gaza-Streifen, den ersten Teil meines Ausflugs nach Sderot am 1, Mai 2014 fertig.

So beginne ich diesen Teil 1 auch zunächst mit einem Shabbat Shalom-Gruß an die jüdischen Bürger Israels und weltweit mit dem Vers 1 aus Jesaja 40: „Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.“ Der EWIGE – der HEILIGE ISRAELs segne und behüte SEIN Bundesvolk ISRAEL_______________________________________________________

Am Dienstag, dem 29. Mai 2014 verließ ich, nach den Besuchen der Gedenkveranstaltungen zum Jom HaShoa in Yad Vashem am 27.und 28. April 2014 Jerusalem und begab mich für fünf Tage nach Tel Aviv. Von hier aus hatte ich weitere Tages-Reiseziele, über die es zu berichten gibt.

Ein kurze Voranmerkung zu Sderot:

Gründung 19511956 zur lokale Gemeinde ernannt1996 zur Stadt erklärt etwa 25.000 Einwohner Lokalisation nordöstlich des Gaza-Streifens in unmitte

lbarer Nähe seit 2001 an die 12.000 Raketen aus dem Gaza-Streifen nach Israel, Sderot, Aschkelon und Region abgefeuert worden – und die Welt verurteilt Israel seither wegen seiner „unverhältsnismäßigen“ Antworten auf den Beschuss seiner Region und Bürger!

Sderot.flags

Das Wappen Sderots hat ein „grünes“ Profil – und symbolisiert das Motto der zionistischen Ideologie, die auch David Ben Gurion, Israels erster Premierminister vertrat: „bringt die Wüste zum blühen.“

Vor sechs Jahren, am 4. Mai 2008, hatte ich zum ersten Mal die durch ständigen Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen bekannt gewordene Stadt Sderot, nahe am nordöstlichen Gaza-Streifen gelegen, besucht. Meine damalige Reise war in der Tat eine „Reise“, denn die Fahrt mit dem Bus von Ari’el, in Samaria, via Tel Aviv und Ashkelon hatte annähernd vier Stunden per hin und zurück gedauert. Innerhalb der knapp 3 ½ Stunden meines Aufenthalts erlebte ich drei Raketen-Angriffe und erlebte drei Raketen-Alarme mit ihren unüberhörbaren Einschläge in Sderot!

Warum wollte ich nun nach sechs Jahren wieder die Stadt im Negev besuchen, die ihren Bekanntheitsgrad in der westlichen Welt dem beinahe täglichen – sehr oft mehrmals täglichen Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen zu verdanken hat? Eine Stadt, deren Name dem deutschen Bürger durch deutsche elektronischen- und Printmedien bekannt ist, durch die Nachrichten, dass: – das israelische Militär, hat wieder den Gaza-Streifen bombardiert, dann lange Tiraden und irgendwann dann: nachdem Raketen nach Sderot, Ashkelon und andere kleine Orte abgefeuert wurden“! Wie stets unausweichlich: die Reactio wird zur Actio umformuliert!!! – das Opfer wird zum Täter geredet!!!

Nein, es war keine „Sensationslust“, die mich nach Sderot fahren ließ – es war ganz einfach nur der Wunsch eine kleine Form der Solidarität mit den Bewohnern und ihrer horriblen Situation zu zeigen und ein reales, nicht Medien-geprägtes Bild über den jetzigen Stand der Sicherheitsmöglichkeiten gegenüber von vor sechs Jahren zu erhalten.

Diesmal verlief mein Besuch ganz anders – sehr viel angenehmer, wenn auch nicht weniger bewegend – auch ohne Alarm! Im Voraus hatte ich Kontakt mit dem Sderot Media Center aufgenommen – der Termin war für Donnerstag, den 1. Mai am frühen Nachmittag geplant – für NIS 50,- wurde mir ein Top-Guide zur Verfügung gestellt.

Wie unkompliziert war doch die Fahrt nach Sderot, diese wunderschöne Stadt, unmittelbar am nordöstlichen Gaza-Streifen gelegen! Mit dem Zug von der Station „Tel Aviv HaHagana“ benötigte der Zug gerade einmal 56 Minuten – Fahrkosten Hin und Zurück NIS 104,- etwa 11,- Euro. Ja, und nun muss ich zunächst erst einmal etwas zur Bahnstation Sderot sagen: bereits bei der Ankunft hast Du das Gefühl, die Anlage der Station liegt völlig offen auf freiem Feld – das macht schon einmal einen ersten erstaunlichen, nicht alltäglichen, aber ganz sicher einzigartigen Eindruck auf mich.

Vom Bahnsteig zum Ausgang hin gibt es eine unglaublich interessante Passage – sie lädt dazu ein, die Geschichte Israels zu studieren – sie beginnt 1839, genau einhundert Jahre vor meiner Geburt und reicht bis in die Zukunft ins Jahr 2025. Da ich um 13Uhr den Termin im Sderot Media Center hatte, habe ich die kleine Foto-Serie dann erst vor der Rückfahrt nach Tel Aviv nachgeholt, etwas traurig darüber, dass meine Hebräisch-Kenntnisse nicht im geringsten ausreichten die hebräischen Informationen lesen zu können. Allerdings sprechen die Bilder schon für sich, wie ich finde und hoffe sehr, dass die Besucher meiner Seite genau soviel über den Bahnhof in Sderot staunen, wie ich selbst es immer noch tue.

Fotos: AhuvaIsrael 1. Mai 2014

Bis zum Teil zwei, in Kürze, ein herzliches Schalom Ihre/Eure AhuvaIsrael

Historischer Fund: Jerusalemer Stadtmauer aus dem 10. Jh. v. Chr.

Quelle: Newsletter der Botschaft des Staates Israel, Berlin

In Jerusalem ist unter der Leitung von Archäologen der Hebräischen Universität ein Abschnitt einer Stadtmauer aus dem 10. Jh. v. Chr. freigelegt worden, die möglicherweise von König Salomon errichtet wurde.

Das Mauerstück befindet sich in dem als Ophel bekannten Areal zwischen der Davidstadt und der südlichen Begrenzung des Tempelbergs und ist 70 Meter lang und sechs Meter hoch.

Ophel-Ausgrabungen – Fotos AhuvaIsrael

Ein Familien-Siegel und die Verbindung zwischen Archäologie und der Bibel

So vehement auch die Geschichte des Israelischen Volkes in der arabisch/islamischen Welt bestritten wird – der Ewige selbst ist es, der immer wieder Momente schenkt, die all den Verleugnungen der neuzeitlichen Amaleks entgegentritt.
Temach (auch temech) ist der Name des Vaters einer Familie von Tempeldiener während der babylonischen Gefangenschaft, die zu der Gruppe von Judäern gehörte, die nach Jerusalem zurückkehrten – Esra 2,53 und Nehemia 7,55.

In Jerusalem haben nun kürzlich Archäologen unter einem Schuttberg nahe der alten Stadtmauer in Jerusalem ein Familiensiegel ausgegraben, welches aus der Zeit des ersten Tempels stammt und den Namen der Familie „Temach“ trägt. Diese Nachricht war für AhuvaIsrael ein Geschenk besonderer Art an einem Tag besonderer Art – und stärkt den Glauben an den GOTT Israels und an Seinen Weg mit Seinem Volkes ungemein – Baruch HaSchem – gelobt sei GOTT!

Weiter lesen wir dazu in der Nachricht des Israelnetz vom 17. Januar 2008:
„Das Siegel der Temech-Familie zeigt eine direkte Verbindung zwischen der Archäologie und den biblischen Quellen auf. Es dient als gegenwärtiger Beweis für eine Familie, die in der Bibel erwähnt wird“, so die Forscherin. „Man kann über die Glaubwürdigkeit von biblischen Quellen, wie wir bei diesem archäologischen Fund sehen konnten, nur staunen“ , so die Archäologin Eilat Masar

Die Fundstelle des Siegels liege nur wenige Meter von dem Ophel-Gebiet entfernt, wo die Diener des Tempels, die Nethinim, in der Zeit von Nehemia lebten, fügte Masar hinzu.

Münze zeigt babylonische Opferhandlung

Auf dem 2,1 mal 1,8 Zentimeter großen ellipsenförmigen Fundstück ist eine kultische Opferhandlung zu sehen. Zwei Priester stehen an einem Altar und haben die Arme zur Anbetung gehoben. Auf dem Altar ist ein Halbmond zu sehen. Laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ ist dies das Symbol des babylonischen Hauptgottes. Die Archäologen gehen davon aus, dass das Siegel in den Jahren 538 bis 445 vor der Zeitrechung in Babylonien gekauft wurde.

Der Fund soll am Sonntag auf der achten Herzlija-Konferenz in Jerusalem von Masar präsentiert werden. Die Archäologin ist durch ihre kürzliche Entdeckung des angeblichen Davidspalasts bekannt geworden. Das Forschungsinstitut „Schalem-Center“ aus Jerusalem, bei dem Masar als leitende Wissenschaftlerin.

Mit herzlichen Gruß – AhuvaIsrael

Gefälschte Geschichte Jerusalems

Zum Thema: Tempelplatz/Mugrabi-Rampe

Als ich am 12. Februar 2007 den ins Deutsche übersetzten Artikel von Nadav Shragai aus dem Ha’aretz vom Vortag gelesen hatte, fiel mir sogleich eine andere gefälschte Geschichte über Jerusalem ein. Während meiner 1 1/2 jährigen Dienstzeit in Israel war ich mit der einzigen deutschsprachigen Zeitung „Chadaschot Israel“ – „Nachrichten aus Israel“ aus Tel Aviv bekannt geworden und hatte die Freitagsausgabe bei meiner Rückkehr nach Deutschland abbonniert.

Am Freitag, 22.12.2000 war dort ein sehr außergewöhnlicher Bericht zu lesen mit dem Titel: „Ägyptische Propaganda fälscht Jerusalem Geschichte“. Die Web-Site Adresse der ägyptischen Botschaft in Washington war angegeben und daher konnte ich mir sogleich einen Eindruck darüber verschaffen. Noch ca 2 Jahre danach bestand diese Seite – wann sie neu gestaltet wurde ist mir nicht bekannt – nur habe ich heute beim Aufsuchen erfahren, daß es eine „neue Seite“ gibt und auf dieser ist nichts mehr von diesen unglaublichen Verfälschungen zu finden.

Wie viele Jahre vor der Entdeckung der Lügen durch Prof. Dr. Shlomo Avineri im Dezember 2000 diese Seite bestand ist ebenfalls für mich nicht nachvollziehbar. GOTT sei Dank, ich habe sie damals ausgedruckt – allerdings konnte ich das Bild vom Tempelplatz nur sehr kurz sehen, dann war es weg – so ist der Platz dafür frei geblieben – ich habe eine kurze Erklärung aus dem Artikel der „Israel Nachrichten“ hineingeschrieben.
Heute habe ich die 4 Seiten gescannt und in jpg.-Bilder umgewandelt. Sie sind (Anzahl 4) unter „AhuvaIsrael-Photos“ abgelegt.
Titel der Bilder: „Israel Nachrichten“ 22.12.2000 / SIS GOV EG 2000_Jerusa -1-3.jpg

Mir erschien es wichtig genug das zu tun, denn es ist nur eine kleine Gruppe von Israel-Freunden, der derartige Infamie gegenüber Israel bekannt wird. Leider habe ich den Bericht aus dem Englischen noch nicht übersetzt, will das jedoch jetzt so bald als möglich „in Angriff“ nehmen.
Wieder einmal mehr stelle ich fest, daß es doch Sinn macht, wenn ich nicht gleich alles weg werfe. War diese Seite nur 5 Jahre in Umlauf so hat sie doch so manches Gemüt in der arabischen Welt noch zusätzlich aufheizen können. Und eine Lüge, die so lange und in so vielschichtiger Weise immer wieder erzählt wird und in Schulbüchern und offiziellen Medien nachzulesen ist, wird irgendwann als „Wahrheit akzeptiert“ – das nennt man „die normative Kraft des Faktischen“ und darin ist die arabische Welt schlichtweg Weltmeister und gehört in das Buch der Guiness-Rekorde – leider!!!

Schalom bis demnächst – Ahuva Israel

Mugrabi-Brücke in Jerusalem: Über Lügen und Ausgrabungen

Kommentar von Nadav Shragai, Haaretz, 11.2.2007 – IL-Botschaft-Berlin 12.02.2007

Die Leute, die den Plan einbrachten, die Mugrabi-Brücke zu bauen, werden vermutlich bald merken, dass die unbegründete, hysterische, moslemische Kampagne zur „Rettung der gefährdeten Al-Aksa-Moschee“ das kleinste ihrer Probleme ist.

Manchmal stellt sich heraus, dass Kürzungen in Plänen sehr teuer werden können und den Prozess sogar verlängern. Der Plan zum Bau der neuen Mugrabi-Brücke hätte der Öffentlichkeit in angemessener Weise und als Teil eines detaillierten Stadtplanes, der das Einreichen von Bedenken und Änderungsvorschlägen erlaubt, dargelegt werden sollen. So wird es sowohl vom Gesetz wie von der Vernunft verlangt. Schließlich geht es hier um eine kontroverse und bedeutende Änderung der Landschaft an einem einzigartigen Ort am Tempelberg und dessen Mauern. Diejenigen, die den Plan unterstützen, sagen, er sei das kleinere Übel. Und mit Sicherheit hätte man den Plan niemals umgesetzt, wäre die Mugrabi-Rampe nicht in sich zusammengestürzt. Doch es ist nicht ganz klar, ob die Option, die alte Rampe wieder aufzubauen, genügend bedacht und mit ausreichender Kreativität betrachtet worden ist.

Immerhin hat die Sache auch eine gute Seite. Der Plan zum Bau der Mugrabi-Brücke deckt die große moslemische Lüge auf ˆ die Lüge der jüdischen Verbindung zu Jerusalem, zum Tempelberg und zum Tempel. Dr. Yitzhak Reiter beschrieb diese Geschichte in seiner Studie „Von Jerusalem nach Mekka und zurück“ – ein Muss an Lesestoff für jeden, der die Wurzeln des moslemischen Verhaltens auch in der Angelegenheit der Mugrabi-Brücke verstehen möchte. Bedauerlicherweise blieb seine Arbeit eine akademische Studie, die es nicht geschafft hat, eine angemessene öffentliche Werbekampagne seitens Israels zu erzeugen. Nun erhält die Öffentlichkeit eine weitere Demonstration dieser moslemischen Lüge.

Wer von uns weiß zum Beispiel, dass von der Al-Aksa-Moschee, die gemäß zeitgenössischer Untersuchungen vor etwa 1400 Jahren gebaut wurde, behauptet wird, dass sie zur Zeit der Erschaffung der Welt, also zur Zeit von Adam und Abraham, errichtet wurde? Und wer ist sich der Tatsache bewusst, dass eine zunehmende Anzahl von moslemischen Akademikern und religiösen Führern behaupten, dass die Moschee vor Jesus und vor Mose existierte und dass der Islam dem Judentum und dem Christentum vorausging?

Heutzutage gibt es Tausende von islamischen Entscheidungen, Veröffentlichungen und Quellen, die die jüdischen Wurzeln in Jerusalem und die dortigen jüdischen heiligen Orte leugnen. Sie behaupten sogar, dass der Tempel nicht in Jerusalem gestanden habe sondern in Nablus oder im Jemen. Eine islamische Rechtsprechung (Fatwa) auf der Website der Waqf (moslemisch-religiöse Institution) in Jerusalem sagt, König Salomo und König Herodes hätten den Tempel überhaupt nicht gebaut, sondern nur einen bereits existierenden Komplex, der dort seit Adams Zeiten gestanden habe, renoviert. Heutzutage nennen viele Moslems den Tempel „das größte Fälschungsverbrechen in der Geschichte“, und viele moslemische Schlichter fügen dem Wort ≥Tempel„ den Ausdruck „so genannt“ hinzu.

Auf der Website der Südlichen Islamischen Bewegung zitiert Mohammed Khalaikah israelische Archäologen zur Unterstützung seiner Theorie, dass es in Jerusalem keine Spuren eines jüdischen Tempels gäbe. Dabei verfälscht er die Schriften dieser Archäologen, deren Studien biblische Quellen über die Existenz des Tempels bestätigen.

Moslemisch-religiöse Personen versuchen, die jüdische Präsenz in Jerusalem als eine kurzfristige darzustellen. Die Westmauer sei ein moslemischer Ort, argumentieren sie, und die jüdische Verbundenheit mit ihr sei für politische Zwecke erfunden worden und datiere auf die Zeit des 19. und 20. Jahrhunderts zurück. Ihr Ziel ist, die Zentralität Jerusalems für das Judentum zu widerlegen. Darüber hinaus betonen sie die „Vormacht und die Überlegenheit des Islam über das Judentum, das den moslemischen Charakter der Stadt verschmutzt“.

Moslemisch-religiöse Führer, die zumindest einen teilweisen akademischen Hintergrund besitzen, schreiben heutzutage Jerusalems Geschichte um und führen neue Begriffe und Inhalte in die moslemische und palästinensische Diskussion ein. Diese Begriffe sind laut Darlegungen bekannter moslemischer Historiker wie z. B. al Makdessi, der im 11. Jahrhundert lebte, kompletter Unsinn. Doch in den vergangenen Jahren hat diese neue Terminologie auch den Diskurs von palästinensischen und moslemischen Politikern durchdrungen. Ehud Barak, Shlomo Ben-Ami und die Mitglieder der israelischen Delegation waren entsetzt, als sie diese während des Camp-David-Gipfels im Jahr 2000 von Yassir Arafat und dessen Delegationsmitgliedern hörten.

Somit versteht man leicht, warum die Moslems die archäologischen Ausgrabungen nicht nur am Tempelberg, sondern auch um diesen herum, so sehr fürchten, obwohl diese Ausgrabungen auch Licht auf die moslemische Geschichte Jerusalems werfen. Moslems fürchten diese Ausgrabungen nicht, weil sie das Fundament der Al-Aksa-Moschee gefährden könnten, sondern weil diese Ausgrabungen die Lügen, nach denen die Juden keine gültigen historischen Wurzeln in der Stadt haben, aufdecken. (Nadav Shragai, Haaretz, 11.2.07)

Gedanken zur „Mugrabi“-Rampe

Jerusalem – Taumelbecher der Völker ringsum

Und es geschah des HERRN Wort:
So spricht der HERR Zebaoth: Ich eifere für Zion mit großem Eifer und eifere um seinetwillen in großem Zorn.
So spricht der HERR: Ich kehre wieder auf den Zion zurück und will zu Jerusalem wohnen, daß Jerusalem eine Stadt der Treue heißen soll und der Berg des HERRN Zebaoth ein heiliger Berg.
So spricht der HERR Zebaoth: Es sollen hinfort wieder sitzen auf den Plätzen Jerusalems alte Männer und Frauen, jeder mit seinem Stock in der Hand vor hohem Alter,
und die Plätze der Stadt sollen voll sein von Knaben und Mädchen, die dort spielen. Sach 8, 1-5

In dieser Aussage Sacharjas handelt es sich um die Vision die eine Segensverheißung als Vorschattung für das künftige Jerusalem im Tausendjährigen Messianischen Reich beinhaltet.
Wenige Kapitel weiter, im Kapitel 12, lesen wir darüber wie der Heilige G’TT Israels sich als Schutzschirm in der Zeit der „äußeren Wiederherstellung“ über Jerusalem stellt. Lesen wir weiter, so erfahren wir, daß eine Zeit kommen wird in der Jerusalem zur Taumelschale für (zunächst!) die Völker ringsum werden wird (Sach 12,2). Schauen wir heute auf Jerusalem so können die Reaktionen der „Völker ringsum“ (nur muslimische Staaten) „schauen und hören“. Trunken vor Haß auf das „zionistische Gebilde“, das sich erfrecht, auf Jerusalem als ungeteilte Stadt des jüdischen Volkes zu bestehen. In keinem Jahrhundert seit der Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n.Chr. hat es einen solch zerstörerischen Haß der „Völker ringsum“ gegeben wie seit der Zeit nach dem 6-Tage Krieg – als die Altstadt Jerusalems vom israelischen Militär aus den Händen Jordaniens zurückerobert wurde.
19 Jahre lang standen die Altstadt, Samaria und Judäa unter Annektion durch Jordanien – das sich in den Unabhängigkeitskrieg (ohne Not) gegen Israel mit eingemischt hatte.
19 Jahre lang wurde die annektierte Altsstadt Jerusalem mit dem Tempelberg von der jordanischen Regierung vernachlässigt – Jordaniens Hauptstadt blieb Amman. 19 Jahre lang bot der Tempelplatz einen tristen Anblick, verwahrlost und verlassen, 19 Jahre lang nicht gehegt und gepflegt sondern Tiefschlaf über der „Drittheiligsten Stätte des Islam wie es urplötzlich nach dem Überraschungs-Sieg Israel

Jerusalem ist aber auch bereits zur Taumelschale für die gesamte Völkerwelt geworden (Sach. 12, 3) und wir lesen, daß alle, die Jerusalem, diesen Laststein weg heben wollen, sich daran wund reißen werden.
Während radikale Palästinenser beispiellose Krawalle wegen der Arbeiten zum Aufgang des Mugrabi-Tors anzettelten und der Völkerwelt weis gemacht wurde, daß die Grabungen auf israelischem Territorium die Al Aqsa Moschee gefährden – reibt sich der Kenner der Lokalisation ein um das andere Mal die Augen und bohrt mit den Fingern in seinen Ohren ob der unglaublichen PR-Tricks, derer sich diese islamistischen Randalierer bedienen können mit verbaler Unterstützung durch Imame und islamische Freunde aus der benachbarten Völkerwelt.

Die Arbeiten an der Mugrabi-Rampe wurden nun zunächst gestoppt und nun wieder aufgenommen. Jetzt „darf“ ein türkisches Experten-Team gegeben – die Lage vor Ort untersuchen, nachdem vorgelegte Fotos vom israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert nicht „aussagekräftig“ genug erschienen. Sehr gut ist, daß nun die Video-Camera die wahren Verhältnisse im Bereich „Mugrabi-Rampe“ im Internet und somit den Lügen palästinensischer „Randale-Williger“ Einhalt gebietet.

Nadav Shragai hat Recht, wenn er am Schluß seines Artikels am 11.02.07 im Ha’Aretz schreibt, Zitat: „Moslems fürchten diese Ausgrabungen nicht, weil sie das Fundament der Al-Aksa-Moschee gefährden könnten, sondern weil diese Ausgrabungen die Lügen, nach denen die Juden keine gültigen historischen Wurzeln in der Stadt haben, aufdecken.

Wie um Jerusalem Berge sind, so ist der HERR um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit. Ps 125,2 – Baruch HaSchem – gelobt sei G’TT!

Bilder zur Situation: Link: Ahuvaisrael-Photos