Heiliges Essen – ein neues Buch von Lea Fleischmann, Jerusalem

neues Buch von Lea

Siehe unter der Kategorie Reisetagebuch vom 28.März – 02.Mai 2009 → Eintrag: Reisetagebuch vom 27. April 2009

Dort erzählte ich auch von meinem Besuch bei Lea Fleischmann und wie sehr mich der Einblick in ihr neues Buch berührt hat.

„Die Küche ist der Tempel der Frau und jeder  Handgriff beim Kochen ist eine heilige Handlung” erklärte die Rabbanit Malka. Mir lief es bei diesem Satz, trotz der Hitze, kalt über den Rücken. In meiner Jugend kämpften wir Frauen gegen die drei K”s – Kinder, Küche und Kirche
(….)
In dem Buch „Heiliges Essen“ beschreibt Lea Fleischmann ihre Begegnung in Jerusalem mit der Rabbanit Malka, die Judentum unterrichtet. Bei ihr lernt Lea Fleischmann anhand von Geschichten und Gesprächen die Speisegebote der Bibel kennen und begreift den tiefen Sinn des koscheren Essens. Als moderne Zeitgenossin ist sie erstaunt über die Weisheit der biblischen Speisegebote, die die gesamte Schöpfung im Auge haben und das Essverhalten der Menschen regeln, damit die Fauna und Flora geschont werden. – mehr darüber siehe LINK: Lea Fleischmann, Autorin in Jerusalem

Schon heute möchte ich das Buch empfehlen – Lea Fleischmann hat eine ganz besonders behutsame und doch intensive Art  „Das Judentum für Nichtjuden verständlich zu machen“ – Lea Fleischmanns Leitgedanke! Zu gegebener Zeit werde ich die ISBN Nummer noch hinzufügen

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„33“ – ein lesenswertes Buch von Deborah Magnes – einer Freundin vom Golan

img_6180-buch-dvora-titel1An dieser Stelle möchte ich das Buch „33“ von Dwora Magnes vorstellen, in dem sie in Form von Rundbriefen von ihren ersten 33 Jahre „ba Aretz“ erzählt. Erst kürzlich ist es im Johakiso-Verlag verlegt worden und Dwora hat es Bitten von Freunden hin aush ins hebräische übersetzt.

Information von der Rückseite des Buches: Deborah Magnes, die israelische Autorin entdeckte das Licht der Welt in Berlin. In der schweren Zeit des 1. Weltkrieges. Viele Jahre war sie Reiseleiterin, und durch ihre direkt-offene Art, gelang es ihr, vielen Teilnehmern der von ihr geführten Gruppen die Probleme und Wohltaten Israels näher zu bringen. Nicht wenige blieben und bleiben in freundschaftlichem Kontakt mit ihr, ihre Rundbriefe, größtenteils Antworten auf Anfragen, legen Zeugnis ab.

Wo kann man das Zeitgeschehen im Land Israel in diesen 33 Jahren so hautnah nachempfinden, wie durch diese Briefe?

Deborah hat auch Reisen in die Länder ihrer Freund unternommen, sie dort besucht, Vorträge gehalten und es auch verstanden, Freunde für Israel zu gewinnen. Die vergnügte Art des Umganges mit Nationalitäten, Religionen, Traditionen, politischen Strömungen und Originalitäten bis hin zu Naturerlebnissen, die in Jerusalem aufeinander treffen, macht das Buch kostbar. Danke Deborah!

johakiso-edition
ISBN 978-965-7396-04-9

Reisetagebuch 2009 – 2 Buchvorstellungen

partisanen-toraDas Geheimnis der Partisanen – Tora
Eine theologische Kriminalgeschichte
Von Dankwart Paul Zeller

Vorgestellt wird dieses Buch von mir in Regenbogen II, da es mit vielen ungewöhnlichen Begegnungen und einer Tora-Rolle zu tun hat. Eine Geschichte, deren Verlauf  spannend ist und wie der Verfasser des Vorworts, Karl-Josef Kuschel, Professor an der Kathol.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen abschließend sagt:
„Das  Buch endet mit vielen Fragezeichen, mit Anstößen zum Denken und Handeln für die Leser“.
Recht hat er !!! – und nachdem ich es heute, hier im Kibbuz  Tirat Zwi in der Jordantal-Ebene ausgelesen habe, mit so mancher Träne weil das Herz zutiefst berührt wird, möchte ich den Besuchern meiner Seite diese kleine Perle nicht vorenthalten.
ISBN 978-3-9812497-0-5
Verlag: http://www.brendle-verlag.de

fragt-unsWir sind die Letzten. Fragt uns aus.
Von Anne Betten und Miryam Du-nour

„In mehr als 700 Interviewausschnitten berichtet dieses Buch facettenreich vom Lebensweg und kulturellen Selbstverständnis der letzten deutschsprachigen Juden in Israel. Dabei entsteht eine bewegende Chronik des 20. Jahrhunderts.“

Dieses Buch fand ich im Bücherregel von Ruth Ben David, Kibbuz Tirat Zwi, Israel. Ich las auf der Rückseite die kurze Inhaltsangabe (s.o.) und begann sogleich darin zu lesen. Leider habe ich es nicht zu Ende bringen können – möchte es jedoch in Deutschland zurück unbedingt nachholen!  Gleichermaßen möchte ich es hier as Buchempfehlung weitergeben:

Bleicher Verlag / ISBN 3-88350-o37-2

Israels Post stellt „Briefe an Gott“ zu / Mutter eines entführten und getöteten Sohnes bittet für Gilad Shalit

Die beiden nachfolgenden Berichte kommen vom Israelnetz – 10. 12. 2008

Post stellt  „Briefe an Gott“ zu
JERUSALEM – Die israelische Post hat am Dienstag Tausende an Gott adressierte Briefe aus aller Welt an der Klagemauer in Jerusalem „zugestellt“. Die Schreiben wurden dort zwischen die Ritzen der Steine gesteckt. Der für die Stätte zuständige Rabbiner Schmuel Rabinowitz betete während der Zeremonie für die Absender.

Wie die Post mitteilte, werden alle an Gott adressierten Briefe gesammelt und einmal pro Jahr zur Klagemauer gebracht. Die Adresse lautet zumeist „An Gott, Klagemauer, Jerusalem, Israel“. Einige Briefe seien direkt an den Postdirektor adressiert, darin werde dieser gebeten, eine Nachricht an Gott zu übermitteln, heißt es in einem Bericht der Tageszeitung „Jediot Aharonot“. Auch an Jesus gerichtete Briefe werden „zugestellt“.

Zweimal jährlich, am jüdischen Neujahrsfest Rosch HaSchanah und am Passahfest, werden die Briefe und Zettel aus den Ritzen der Klagemauer entfernt. In verschlossenen Tüten werden sie dann auf dem Ölberg begraben. In der jüdischen Religion ist es verboten, Schriftstücke, auf denen sich der Name Gottes befindet, zu vernichten.

Noch vor sechs Jahren galten an Gott adressierte Briefe als unzustellbar und wurden zurückgesandt. Rabbiner Rabinowitz erklärte sich dann jedoch bereit, die Briefe und Karten anzunehmen und mit Hilfe der Postbeamten in die Klagemauer zu stecken.
kotelDie Klagemauer, die heiligste Stätte des Judentums, stellt für viele Juden ein Symbol dafür dar, dass der Bund Gottes mit dem jüdischen Volk noch gilt. Heute stecken Menschen aufgeschriebene Gebete in die Ritzen und Spalten der Mauer oder beten vor ihr. Viele glauben, dass die Klagemauer eine Abkürzung ihrer Gebete zu Gott sei. Sie war die Westmauer des zweiten Tempels.

Foto: AhuvaIsrael

Mutter von Entführungsopfer: „Lasst Mörder meines Sohnes für Schalit frei“
JERUSALEM – Vor 14 Jahren wurde ihr Sohn von der Hamas entführt und getötet, nun setzt sie sich für den verschleppten Soldaten Gilad Schalit ein: Esther Wachsman hat den amtierenden israelischen Premier Ehud Olmert aufgefordert, den Mörder ihres Sohnes Nachschon im Austausch gegen die Geisel freizulassen. (….)

Esther Wachsman berichtete am Donnerstag im Fernsehsender „Kanal 2“ von ihrem Gespräch mit Olmert. Sie habe ihm erzählt, dass sie nachts nicht schlafen könne. „Dass ich als Mutter spreche und nicht als objektive Bürgerin. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, zu wissen, wie schlimm die Dinge für den eigenen Sohn stehen, und das 900 Tage lang. Als ich sah, was Gilad Schalit passierte, war ich eigentlich froh, dass meine tragische Geschichte damals schnell endete.“

Die Mutter fügte hinzu: „Wenn Gilad dadurch nach Hause kommt, gebt ihm den Mörder meines Sohnes. Ich verzichte auf den Mörder meines Sohnes. Mein Nachschon wird mir vergeben.“ Auch wenn sie Schwierigkeiten damit hätte, wenn der Mörder ihres Sohnes frei herumliefe, wolle sie nicht, dass die Familie Schalit noch einen Tag länger leiden müsse.

AhuvaIsrael: Heute am 15. Dezember 2008 ist Gilad Shalit seit 904 Tagen in den Händen seiner Entführer im Gazastreifen