Messianische Soldaten in der Armee Israels:

Anmerkung AhuvaIsrael: das ist in der Tat eine erfreuliche Entwicklung innerhalb der IDF. Diesen Beitrag habe ich der kleine Zeitschrift „Maoz-Israel-Report“ entnommen, da er mir sehr wichtig schien, ihn hier zu übertragen, kenne ich doch auch zur Genüge die Ablehnung Jeschua-gläubiger Juden durch andere jüdische Gruppierungen______________________ENDE

Messianische Soldaten in der Armee Israels: Stehen mutiger denn je zu ihrem Glauben

Kehila News Israel – KNI

Messiamische Soldaten dienen in der IDFAIle Israelis müssen irgendeine Form von Militär- oder Zivildienst leisten; die Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren und die Frauen im Alter von 18 bis 20 Jahren. Das bedeutet, dass etliche tausend messianische Israelis – jüdische oder nicht-jüdische Männer und Frauen – ihre Erfahrungen in der israelischen Armee gemacht haben. Wir sind besonders stolz auf unsere Soldaten, die sich den heutigen Herausforderungen stellen, die komplexer als je zuvor sind.

Aus den Ergebnissen der Umfragen ist klar, dass die Offenheit über Jeschua (Jesus) in der israelischen Armee tatsächlich die neue „Norm“ ist. Von den messianischen Soldaten, die von KNI befragt wurden, sagen erstaunliche 96%, dass ihre Kameraden über ihren Glauben an Jeschua als den Messias wissen. Vielleicht ist es noch erstaunlicher, dass 78% ihrer Kommandanten und/oder Offiziere von ihrem Glauben an Jeschua wissen. Dies ist ganz sicher eine Generation, die mutiger denn je ist, ihren Glauben auszuleben und anderen weiterzusagen!

Ein ebenso ermutigendes Feedback der Umfrage ist die meist unterstützende und pluralistische Reaktion ihrer Mitstreiter und Offiziere. 64% von ihnen zeigten eine positive Reaktion, 22% eine gleichgültige und nur 14% von ihnen äußerten eine negative Reaktion, als sie von deren Glauben an Jeschua hörten.

Im Gegensatz zu den Erinnerungen der älteren Gläubigen an ihre Erlebnisse in der Armee, erleben sehr wenige messianische Soldaten heutzutage starke Diskriminierung oder Verfolgung. Außerdem antwortete ein relativ hoher Prozentsatz von ihnen (30%), dass sie einen gläubigen Mitstreiter in ihrer Einheit haben. Nur fünfzehn bis zwanzig Jahre zuvor war es eine Rarität, wenn man zwei messianische Soldaten fand, die zusammen ihren Dienst leisteten.

Eine Statistik hat sich über die Jahre nicht geändert. Es ist der hohe Prozentsatz von messianischen IDF Soldaten, die im Kampf eingesetzt werden. Eine große Mehrheit von 57% antwortete, dass sie in Kampfeinheiten dienen, viele davon in brisanten Regionen wie z.B. an der Gaza-Grenze, der Libanon-Grenze oder in Judäa und Samarien. Sowohl die jungen, als auch die alten aus der Gemeinschaft der Gläubigen in Israel, sind bekannt als sehr zionistisch, nationalbewusst, gesetzestreu und hoch motiviert, Gott und Israel zu dienen.

Auch wenn das vielen nicht bekannt ist, gab es schon lange messianische Gläubige, die in Kampfeinheiten und als Elite-Spezialeinsatzkräfte gedient haben. Darunter auch bei der Sayeret Matkal (Aufklärungseinheit des Generalstabs) und Shayetet 13 (Navy Seals). Die messianischen IDF Soldaten von heute sind da keine Ausnahme.

Beim Lesen dieser ermutigenden Informationen über messianische Soldaten sollten wir nicht vergessen, dass Israel in den letzten sechs Monaten mit einer neuen Art von Terror zu kämpfen hat. Einzelne Angreifer versuchen plötzlich, nichts ahnende israelische Bürger, die ihrem Tagesgeschäft nachgehen, abzustechen, zu erschießen oder zu überfahren. Allerdings sind die IDF Soldaten ihr bevorzugtes Ziel.

Inmitten dieser Terrorangriffe gibt es hunderte von messianischen IDF Soldaten, die dem Staat Israel dienen, seine Bürger beschützen und die vor allem ein gewaltiger Segen und ein Zeugnis für ihre Kameraden sind.

Die Kühnheit und Offenheit der heutigen messianischen Soldaten ist auch aus folgendem Grund bedeutsam: Beides hat eine Auswirkung darauf, wie die israelische Gesellschaft die Gläubigen im Allgemeinen sieht, aber besonders in Bezug auf die Einwanderung oder Alija.

Diejenigen, die schon israelische Staatsbürger sind, werden bei der IDF nicht über ihren Glauben befragt. Wie alle anderen israelischen Rekruten werden sie eingezogen und gemäß ihrer potentiellen Eignung eingeschätzt.

Aber wenn messianische Juden nach Israel einwandern möchten. können sie wegen ihres Glaubens Schwierigkeiten bekommen. Erwähnenswert ist das Ergebnis einer in der Jerusalern Post veröffentlichten Umfrage aus dem Jahr 1988, als die messianischen Soldaten noch für Chancengleichheit kämpften. Damals schon waren 78% der Israelis dafür, dass messianische Juden nach dem Rückkehrgesetz nach Israel einwandern, solange sie ihre jüdische Abstammung nachweisen können – und bereit sind, in der IDF zu dienen.

Über drei Jahrzehnte lang haben die messianischen Israelis bewiesen, dass sie ihrem Land dienen können und tatsächlich dienen, und zwar nicht trotz, sondern wegen ihres Glaubens an Jeschua. Das führte sowohl zu mehr Offenheit, unseren Dienst zu akzeptieren, als auch zu einer größeren Bereitschaft, unser Zeugnis über den Messias Israels zu hören.

Kehila News Israel (KNI) bietet Ihnen die erste online veröffentlichte Umfrage über messianische Juden, die in der IDF (Israelische Verteidigungs-Streitkräfte) dienen. KNI hat die Umfrage in Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Diensten durchgeführt, die an den Wochenenden Konferenzen und Bibelstudien für hunderte von messianischen Soldaten organisieren, die in der IDF dienen. Aus einer Gesamtzahl vn einigen hundert messianischen Soldaten     nahmen bei dieser Umfrage 69 Befragte teil, die zurzeit als IDF-Soldaten im aktiven Dienst sind. Weitere Berichte aus Israel finden Sie auf http://www.kehilanews.com

Klänge der Altstadt

Anmerkung AhuvaIsrael: wie gerne wäre ich zu diesem Zeitpunkt in Yerushalayim gewesen 🙂 – ein Blick in den gesamten Link ist sehr eindrucksvoll!

abseits vom mainstream - heplev

The Real Jerusalem Streets, 30. März 2016

Die Klänge der Altstadt
ist ein jährliches Musikfest,
das am Abend in Jerusalem (Israel) stattfindet.
Dieses Jahr war das Wetter kalt und winterlich,

aber zumindest hörte der Regen am Eröffnungsabend auf.
Auf dem Weg zum Anfangspunkt am Jaffa-Tor

war die Mamilla-Fußgängerzone nicht so geschäftig wie sonst.

Für das Fest spielten Musiker

auf einer großen Bühne auf dem Platz des Jaffa-Tors

und innerhalb an der Mauer des David-Turms.

Es gab neu große Bühnen mit verschiedenen Auftritten.

Traverna war im David-Turm – im Burggraben.

Die Musikstile und -Instrumente waren bunt gemischt,
von Klezmer über religiöse Musik bis zu DJs und Popsongs.

Entlang der Route durch die Altstadt

spielten einzelne Musiker alleine

oder als Gruppen.

Das Fest gratis und offen für die Öffentlichkeit,

aber dieser Harfist erwartete Spenden.

Wie jedes Jahr

fand einer der beliebtesten Auftrittsorten ist der Cardo.

Yitzhak Meir sang

vor einer enthusiastischen Menge.

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Foto des Tages: Die Wüste in Israel

Anmerkung AhuvaIsrael: Der EWIGE ist treu – ER hält sein Wort – wir sehen vor unseren Augen, was geschrieben steht – Halleluja, AMEN!

abseits vom mainstream - heplev

gefunden auf Facebook:

Wüste-blüht

Wer hätte sich vorstellen können, dass die Wüste Negev eines Tages so aussehen würde?
Es ist der Segen Gottes, dass nach zweitausend Jahren Wüstenland Israel heute ein Staat ist, der wie die Erde gesegnet ist, Gott sei Dank.
Mag jemand Blumen haben?

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SIONA verschenkt 800 Schulranzen an Schülern in NAHARIYA


Nahariyya -

Nahariyya – „Auf dem HaGa’ton“

Anmerkung AhuvaIsrael: da ich mich mit Nahariyya durch die Nähe zu Shavei Zion sehr verbunden fühle, Nahariyya ist eine wunderschöne Stadt sehr nahe zur Grenze zum Libanon, ist klar, dass der nachfolgende Beitrag mein Interesse geweckt hat. Ein liebe Freundin hat ihn mir ins Deutsche übersetzt, wofür ich Dir sehr danke, liebe Nicole____________________!

LINK mit Bildern: SIONA OFFRE 800 CARTABLES AUX ELEVES DES ECOLES DE NAHARIYA

Veröffentlich Mittwoch 19.08.2015

Eine Delegation aus SIONA , mit Claude und Michèle Benichou Co-Generalsekretär von SIONA, Meyer DADI, Vize-Präsident, André und Aline DAHAN, Präsident der Sektion SIONA Nizza Côte d’Azur und Hugues Boubil, hat sich am Donnerstag, 13.8.2015 auf dem Weg nach NAHARIYA gemacht, um dort den Bürgermeister der Stadt, Jacky SEBAG, zu treffen, und um, wie in den letzten Jahren, 800 Schulranzen an junge Schüler aus besonders mittellosen Familien in verschiedenen Schulen der Stadt zu verteilen.

„Vor der Verteilung der Schulranzen hat Bürgermeister Jacky SEBAG kurz seine Anerkennung und seine tiefe Dankbarkeit an Roger PINTO, Präsident der Bewegung SIONA und an seine Stifter, ohne deren Hilfe die Operation nicht hätte stattfinden können, ausgesprochen. Er hat unter anderem das dauerhafte Band unterstrichen, das er seit fast 10 Jahren mit SIONA unterhielt, und erinnerte an die verschiedenen Solidaritätsaktionen und an die materielle Hilfe, die NAHARIYA von der Bewegung SIONA erhielt, insbesondere die Operation Sandwich, die es erlaubt hat, 1120 Schüler für einen halben Tag, das ganze letzte Schuljahr lang in vielen verschiedenen Schulen der Stadt, zu ernähren, an die Bar-Mitzvah und die Bat-Mitzwah jedes Jahr für einige hundert Kinder, sowie andere Aktionen, wie das Verteilen von Päckchen vor den Feierlichkeiten von Rosch HaSchana und Pessach an besonders bedürftige Familien.


Claude Bénichou, Vize-Sekretär von SIONA, hat, nachdem er seine Grußworte an Jacky SEBAG und Roger PINTO geüberbracht hatte, den Kindern ein fruchtbares Schuljahr 2015/2016, Erfolg und Ausdauer gewünscht, er betonte besonders die Tatsache, dass sie dank ihrer Bemühungen und Eifer zum Aufbau der Zukunft des jüdischen Volkes und des Staates Israel beitragen würden.

Beim Entgegennehmen ihrer Schulranzen und sonstigem Schulbedarf, strahlten die Kindergesichter vor Glück wie auch die Ihrer Eltern und der anwesenden Lehrer, gerührt von dieser großzügigen und solidarischen Tat.“

Gush Katif, Vergangenheit und Zukunft von Michael Freund

000-Sand from Rafia Yam -2Als mich gestern Abend um 22.20Uhr (22. Januar 2014) eine Mail mit dem Newsletter von Michael Freund erreichte und ihn gelesen hatte, hatte ich ein derartiges „deja vu“, dass ich erst einmal tif Luft holen musste. Erinnerungen an meine beiden Besuche in Gush Katif liefen vor meinen geschlossenen Augen ab – und es war klar, ich musste heute Nacht unbedingt den Artíkel noch übersetzen – um ihn hier einzubringen. Erst beim Blick auf das Datum erkannte ich, dass zur Zeit die Zahlen der Tage im Monat Januar und Tewt beinahe identisch sind. Jetzt in der Nacht des 23. Januars hat schon der 22. des Montas Tewet begonnen.

Gush Synagogue in Neve Dekalim -2Gush Neve Dekalim Syna -3Im Sommer 2001 und 2004 besuchte ich mit einer „Seminar“-Gruppe, die im Hotel Eshel Hashomron in Ari’el stationiert war Gush Katif, und  wenn ich daran zurück denke muss ich weinen. Die jüdischen Bewohner hatten ein kleines Paradies aufgebaut – mit wunderschönen kleinen Gärten und riesigen Gewächszentren für alle Sorten von Blumen und Gemüse. Die wunderschöne Syngoge in Neve Dekalim war an ihrer nach Osten gekehrten „Stirnseite“  ein riesengroßer Magen David, dessen Struktur auch noch im Inneren des Hauses erkennbar war. Der Sand an den Stränden war ungemein hell und fein wie Staub – darauf barfuß zu laufen war ein einziges, großes Vergnügen! (Die Bilder der Synoge h#ngen an meiner Schrankwand!)

Leider sind mir ein großer Teil meiner Bilder von den Besuchen verloren gegangen – jedoch kann ich ein paar wenige Eindrücke hier nch mit einbringen – und jetzt soll Michael Freund mit seinem so berührenden Beitrag zu Wort kommen! – der Link zum Original befindet sich am Ende des Beitrags!____________________________________________________ENDE

Gush Katif, Vergangenheit und Zukunft  von Michael Freund                         Jerusalem Post – 23. Januar 2014 – Übersetzung ins Deutsche AhuvaIsrael

Heute vor siebenunddreißig Jahren auf dem hebräischen Kalender am 22. Tewet, nahm ein israelischer Ministerpräsident an einer wichtigen Zeremonie inmitten der Sanddünen von Gaza teil.

Es war an diesem Tag, dass Nezer Hazani das erste jüdisches Dorf in der Neuzeit in Gaza, offiziell gegründet wurde, als ein militärischer Außenposten in eine zivile Gemeinschaft verwandelt wurde.

„Dies ist ein großer Tag für den Staat Israel und jüdische Siedlung“, sagte der Ministerpräsident und fügte hinzu, „Es ist ein Tag, der die Befestigung unserer Präsenz in diesem Bereich symbolisiert, die seit dem Sechs -Tage-Krieg zu einem integralen Bestandteil des Staates und seiner Sicherheit geworden ist.“

Auf dem Höhepunkt der Feier nahm der Ministerpräsident selbst eine Mesusa und brachte sie persönlich auf den Türpfosten eines der Häuser an, und unterstrich Israels Engagement für die Wiederherstellung des alten jüdischen Lebens in Gaza.

Ob Sie es glauben oder nicht, aber, der Premier war kein anderer als Yitzhak Rabin, der ermordete Heilige der israelischen Friedensbewegung.

Und nicht weniger ironisch, es war der Falke Ariel Sharon, der die Planierung von Nezer Hazani während des „Rückzug“ im August 2005 von Gush Katif nur 28 Jahre später beaufsichtigte.

Die Erinnerung an den Rückzug, und die Schmerzen, die sie Tausenden von Juden, die aus ihren Häusern vertrieben wurden gebracht, ist immer noch sehr real, so real wie der hohen Preis, den Israel weiterhin für den Verzicht auf den Gazastreifen an unsere Feinde zahlt.

Glücklicherweise wird an diese kritischen Ereignisse in der Geschichte des modernen Staates Israel heute in Hunderten von Schulen im ganzen Land heute in einer bemerkenswerten Gush Katif Tag – Initiative gedacht werden.

Vom Gush Katif Ausschusses und dem Gush Katif und Nord Samaria Heritage Center 2007 ins Leben gerufen, zielt die Initiative darauf ab, dieses wichtige Ereignis „die Studierende an die letzten 35 Jahre der Existenz Gush Katifs zu erinnern und nicht nur auf seine Zerstörung zu konzentrieren.“ Es ist ein freiwilliges Programm, das die Genehmigung des israelischen Bildungsministeriums hat, um die beiden weltlichen und religiösen Institutionen einzuschließen.

Das sagt viel darüber, wie bemerkenswert die Juden, die früher in Gush Katif lebten, sind. Trotz der bitteren Erfahrung, obwohl sie von ihren jüdischen Mitbürgern aus ihren Häusern herausgerissen wurden, sind sie bereit weder im Zorn noch in Rachsucht zu reagieren.

Stattdessen werden sie sich auf die Verbreitung einer positiven Bildungs –Nachricht ausrichten, eine, die “ religiösen Glauben, den Zionismus, Siedlungen und den israelischen Staat feiert.“

Dies ist ein Tag, an dem das Heldentum der jüdischen Pioniere, die die Wüste von Gaza sowohl landwirtschaftlich als auch geistig zum blühen brachten zu reflektieren.

Und es ist auch an der Zeit, sich Gazas reicher und lebendiger jüdischen Geschichte, die sich zurück zu den Anfängen unseres Volkes erstreckt zu erinnern.

In der Tat, zwei der Gründerväter Israels, Abraham und Isaak, hielten sich in Gaza auf. Im Buch Genesis (20:1), sagt die Torah, dass Abraham „in Gerar lebte“, eine Stadt im Gazastreifen lokalisiert.

Später, als es eine Hungersnot im Land gab und Isaak dachte nach Ägypten zu ziehen, hielt Gott ihn in Gerar fest, und sagte ihm ausdrücklich: „Wohne in diesem Lande, und ich will mit dir sein, und ich werde dich segnen, denn dir und deinem Samen will ich alle diese Länder geben“ ( Genesis 26:3 ) .

Isaac blieb in Gaza, und es ist genau dort – in Gaza, von allen Orten! – dass Gott sein Versprechen in Bezug auf das Recht des jüdischen Volkes auf das gesamte Land Israel noch einmal bekräftigte 

Nach dem Auszug aus Ägypten, als die Juden das gelobte Land erreicht hatten, wurde Gaza dem Stamm Juda (siehe Josua 15.47 ) als Anteil des ewigen Erbe nach dem Buch der Richter ( 1,18) gegeben, und, „Juda nahm Gaza und seine Grenze ein.“

Während der talmudischen Zeit, war Gaza Heimat einer großen jüdischen Bevölkerung. Im vierten Jahrhundert CE, rund 1.600 Jahre vor der Gründung der PLO, diente Gaza als primärer Handelshafen für die Juden im Heiligen Land.

Später, im Mittelalter war Gaza Heimat berühmter Rabbiner, einschließlich Rabbi Yisrael Najara, Autor der beliebten Sabbath -Hymne „Kah Ribon Olam“, und des große Kabbalisten Rabbi Avraham Azoulai.

Tatsächlich entschied Rabbi Yaakov Emden, dass „Gaza und seine Umgebung ohne Zweifel absolut als Teil des Landes Israel zu sehen ist.“

„Es gibt keinen Zweifel“, fügte er hinzu, „dass es eine Mizwa ist, dort zu leben, wie in jedem Teil des Landes Israel. „

Auch wenn Juden aus Gaza sieben Mal in den letzten 2.000 Jahre vertrieben wurden, kamen sie dennoch zurück, um es mit erhöhter Kraft und Vitalität besiedeln. In 61 CE, vertrieben die Römer die Juden aus dem Gazastreifen, wie auch die Kreuzfahrer, Napoleon, die osmanischen Türken, die britische Armee im Jahr 1929 und die Ägypter im Jahr 1948.

Und dann, im Jahr 2005, trat Israels eigene Regierung der schmachvollen Liste derer bei, die ein Ende der jüdischen Präsenz in Gaza begehrten.

Aber dieser kurze geschichtliche Abriss verdeutlicht, die Idee der Juden in Gaza ist nichts Neues, und sie reicht zurück in den frühesten Teil unserer Geschichte als Volk. Daher ist es nur natürlich, dass Juden auch weiterhin davon träumen, dort zu leben, selbst jetzt, aber phantasievoll oder weit hergeholt, wie es einigen scheinen mag.

In Sehnsucht nach Gaza zurückkehren, werden die Juden nicht durch Träume des Militarismus oder Kriegslust getrieben, sondern von dem natürlichen und gesunden Ehrgeiz, den jede sich selbst achtende Nation hat, die ihre Wurzeln in dem gleichen Boden, in dem ihre Vorfahren seit Jahrtausenden lebten.

Es ist der Geist, der Gush Katif einmal verkörperte, ein Geist, der die jüdische Geschichte veranschaulicht und das ist so wichtig für die Erfüllung unseres gemeinsamen Schicksals.

Also an diesem Tag, wenn Ihre Kinder nichts über das jüdische Gaza in ihren Schulen lernen, tun Sie etwas dagegen. Rufen Sie Ihren Schuldirektor an, und bitten Sie, dass der Gush Katif Education Day jährlich im Schulkalender markiert wird.

Noch wichtiger ist, nehmen Sie Ihre Kinder zur Seite und setzen sie hin, und erzählen Sie ihnen alles über das, was einmal war. 

Und was hoffentlich wieder einmal sein wird.________________________ENDE

Gush Katif – Past and Future

JerusalemPost – Gush Katif – Past and Future

Gush Katif -1 Gush Katif -2Gush Katif -3IMAGE~56 am Strand IMAGE3~5Gush - TurmGush - Gewächshaus -1 Gush - Gewächshaus -4 Gush Gewächhaus -2 Gush Gewächshaus -3Einige der wenigen Bilder, die ich noch habe – aber ich werde noch einmal auf die Suche gehen 

Mein Brief an PM Ari’el Sharon vom November 2004 Zun Theam: Rückzug aus Gaza (englisch): Letter to PM Ari’el Sharon concerning the disengagment 2005 – 11:2004

Ich zierte damals auch schon Verse aus dem „Alten Bund“ – wie Michael Freund!

Ein besonderer, herzlicher Gruß an G’TTES Bundesvolk in Israel für 2014

For AM ISRAEL 2014Zum „gregorianischen“ Jahreswechsel  möchte ich dem Bundevolk des EWIGEN  ein kleines Zeugnis einer großartigen Erfahrung in Israel geben. Ich hatte es vor 18 Jahren, und wenn ich zurück denke, ist es als wäre es gestern gewesen.

Es möge alle jüdische Bürger in Israel ermutigen und vertrauensvoll in das neue – auch für Israel – Geschäfts-Jahr 2014 eintreten lassen in der Gewissheit:

הנה לא ינום ולא ישן שומר ישראל

„Hine lo janum we lo jischan Shomer Isreal“ –

Siehe der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht“ –

 Psalm 121, 4

Im August 1996 war ich Teilnehmerin einer Reisegruppe von Ludwig Schneider, Jerusalem,  „Kronenreise 3000 Jahre Jerusalem“! Wie waren 320 christliche Israelfreunde aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Holland. Bei einem Besuch der IDF-Militär-Basis bei Beer Sheva hielt Ilan Brunner (ehemaliger Pressesprecher und Fotograf des IDF-Ministeriums für Verteidigung – 40 Jahre lang) einen Vortrag über die politische Situation in Israel. Am Ende seiner Vortrags fragte ihn ein Teilnehmer unserer Gruppe: „wie könnt Ihr nur unter diesen Umständen leben?“

und Brunner sagte: „ich will Euch antworten mit dem Refrain eines Liedes, dass Ihr alle kennt – nur so können wir weiter machen und leben: Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was  Kommen mag – G’tt ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss  an jedem neuen Tag“und gemeinsam sangen wir das Lied – alle Strophen!!!

Ich, AhuvaIsrael,  werde diesen Tag dort nie vergessen – mir laufen auch jetzt die Tränen, wenn ich an diesen Tag denke! Auch heute Abend zum Jahresabschluss-Gottesdienst in meiner Gemeinde gesungen – ich hatte auch heute wieder dieses „deja vu“ – und die Tränen liefen mir herunter!

Von guten Mächten wunderbar geborgen – Text: Friedrich Bonhoeffer – Melodie: Siegfried Fietz

1    Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Refrain:  Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag – G’tt ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

2      Noch will das Alte unsre Herzen quälen, noch dünkt uns böser Tage schwere Last; ach Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen das Heil, für das du uns bereitet hast. Refrain: Von guten Mächten……..

3      Und reichst du uns den schweren Kelch , den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne zittern aus deiner guten und geliebten Hand. Refrain: Von guten Mächten……..

4       Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann woll’n wir des vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz.  Refrain: Von guten Mächten………

5       Lass warm und still die Kerzen heute flammen, die du in unsere Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.  Refrain: Von guten Mächten……..

6       Wenn sich die Stille tief nun um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Refrain: Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag –  G’tt ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag._______________________

Das Gedicht „Von guten Mächten“ ist von dem Berliner Pfarrer Dietrich Bonhoeffer. 1906 wurde er in Berlin geboren und war 1933 Mitbegründer der „Bekennenden Kirche“, die unter Hitler illegal und verboten war. Bonhoeffer schloss sich auch der politischen Widerstandsbewegung gegen das Dritte Reich an.

1940 erhielt er Rede- und Schreibverbot

1943 wurde er verhaftet, verurteilt und in ein Konzentrationslager gebracht.

Am 09.April 1945 wurde er hingerichtet – am 08.Mai 1945 war der 2.Weltkrieg beendet

Das Gedicht schrieb Bonhoeffer – den Tod vor Augen – in der Sylvesternacht 1944 auf 1945. Das Erstaunliche an dem Gedicht ist, dass kein Hass, keine Furcht vor dem bevorstehenden Tod, sondern Hoffnung und Zuversicht für das kommende Jahr ausgedrückt war.

Zum PURIM-Fest „Hamantaschen“ – hmmmmmmmmm!!!

Am Sonntag, 04. März 2012, darf ich im Gottesdienst unsere Kinder in die Kinderstunde verabschieden. Sie werden über das PURIM-Fest hören und sehen, die „Hamanrassel“ wird mal kurz in Betrieb gesetzt – aber wirklich nur kurz wegen des unangenehmen Lärms. Als Überraschung für die Kinder habe ich heute „Hamantaschen“ und hoffe natürlich sehr, dass sie ihnen so gut schmecken wie mir selbst 🙂

Es gibt ja ein große Anzahl von Varianten dieses so typischen „Purim-Gebäcks“ – ich habe mich für das hier nachfolgende Rezept entschieden! Noch ein Tip: die Ecken fest zusammen drücken, damit sie möglichst nur wenig „aufplatzen“!

Apropos backen: unter dem Link: AhuvaIsrael – Regenbogen I ist ein Bericht über die Back-WM in Rimini die Ende Januar 2012 die israelischen Bäcker gewonnen haben!!! 🙂

AhuvaIsrael wünscht gutes Gelingen und guten Appetit 🙂

Milchige Hamantaschen aus Mürbeteig

Teig

500g Mehl

½ Pä#ckchen Backpulver

150g Puderzucker

1 Pr. Salz

250g weiche Butter

2 Eier, geschlagen

1 Becher Quark

Puderzucker zum Bestäuben

Trockene Zutaten zusammensieben, nacheiander die feuchten Zutaten hinzu geben. Fertigen Teig etwa 3 Stunden kühl stellen

Und nun, wie AhuvaIsrael weitergearbeitet hat: Teig etwa 3 mm ausrollen,  mit einem Glas,  5 cm Durchmesser,  ausstechen,  1TL fertige Füllmasse darauf geben und zu kleinen Dreiecken fest zusammen kleben  (mit den Fingern!).

Backofen (Unter- Oberhitze) auf 170 Grad vorheizen und auf mittlere Schien 12 -20 min goldbraun ausbacken.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker betreuen.

Füllung:

250g Mohn, gemahlen

4 El Honig

100g Zucker (nach Belieben auch mehr)

1 Becher Rahm

1 Handvoll Rosinen, klein hacken

7 Datteln (ich habe kleine Datteln genommen), klein hacken

! Apfel, geschält und klein geschnitten

1 Handvoll Nüsse (ich habe Mandeln genommen).

Alle Zutaten mischen. Langsam unter ständigem Rühren 10 min zu einer dicken, homogen Masse einkochen lassen. Abkühlen lassen.

Ich habe das Rezept mit kleinen Varianten hier entnommen: „Kulinarische Reise durch das Jüdische Jahr“ – Chabad Lubawitsch/Schweiz.

Guten Appetit 🙂