10. Mai 2011 – Yom HaAtzmaut – Gilad Shalit 1780 Tage

Am späten Nachmittag beendete ich meinen Spaziergang durch Yerushalayim am Jom HaAtzmaut mit dem Besuch des Zeltes der Familie von Gilad Shalit  – am Beginn der Aza Street (von der Altstadt aus gesehen)! Sie hat ihren Namen von ihrem Verlauf her, der zwar nicht sehr lang ist aber in der Verlängerung ihrer beider Enden von der Jerusalemer Altstadt in leichtem Bogen nach Gaza (Aza) verläuft.

Vom Besuch des Kreuz-Klosters her, war ich auf dem Rückweg zur Altstadt am Zelt vorbeigekommen – und hatte den Gedanken: „geh und hole Deinen Camcorder“ – und so geschah es dann auch! Ich erinnere mich, dass ich zwischendurch dachte, dass ich die Strecke noch einmal zurück nicht schaffen würde, denn ich hatte ja bereits „etliche Strecken“ hinter mir! Jedoch es ging alles gut voran – und so ist dann der kleine Film entstanden. Während ich „drehte“ kam ein Sicherheitsbeamter auf mich zu und sagte sehr bestimmt – ich dürfte in diesem Bereich (in der Nähe ist der Regierungssitz) nicht filmen! Also, brav wie man eben so ist – brach ich ab – und während der eine ging kam jemand vom Zelt zu mir und fragte mich, ob mir das Filmen untersagt worden sei. Als ich bejahte erhielt ich die Antwort, ich solle mich nicht verunsichern lassen – hier gäbe es weder Foto- noch Filmverbot – es sei einfach so, dass es nicht gerne gesehen wird! Nun, ich hatte ein paar filmische Eindrücke von der „Zeltstatt“ der Familie Shalit auf der Card – genug um diesen so wichtigen Ort meinen Freunden in Deutschland auch per kleinem Film vorstellen zu können.

Hierher zukommen ist jedes Mal ein besonderer, berührender Moment. Die Mutter Gilad’s sitzt mit Familienangehörigen und FreundenInnen im Zelt – nein davon gibt es keine Bild! Allerdings konnte ich ihr meine volle Anteilnahme und die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr ihres Sohnes Gilad aussprechen! Gilad’s Vater, Noam Shalit stand vor dem Zelt an der Straße mit einem Schild – leider bin ich noch immer nicht in der Lage es voll zu übersetzen. Zwei „Gilad T-shirts“ habe ich mitgenommen – und ein „gelbes Band“ beschriftet – mit ein paar jungen Leuten – aus einer Gruppe aus den USA – gesprochen  über diese Tragödie einer Familie – einer von den vielen, unzähligen hier in Israel! Es war gut, hier noch einmal zurückgekommen zu sein an diesem frühen Abend an diesen Ort!

Gedenken an Gilad Shalit – seit vier Jahren in Geiselhaft!

Verschiedene Beiträge über die seit vier Jahren anhaltende Geiselhaft von Gilad Shalit gibt es unter dem Link: AhuvaIsrael-Regenbogen I

Ein Lied von Aviv Geffen für Gilad hier:

Aviv Geffen – Lied für Gilad Shalit – Unser aller Kind (dt. Untertitel)

Wir weinen gemeinsam, wir beten gemeinsam und wir hoffen gemeinsam auf das große Erbarmen des Heiligen Israels zur  Befreiung Gilad’s und die Beendigung dieses furchtbaren Martyriums für die gesamte Familie Shalit!

Siehe auch Link: Denn deine Söhne sollen wieder in die Heimat kommen

Und dennoch: Schabbat SchalomAhuvaIsrael

„Er (Gilad) lebt“ – ein Video, das Israel erschüttert

(Den nachfolgenden Bericht habe ich für die Israelseite des November-Gemeindebrief meiner Gemeinde geschrieben. Das Bild ist eine Collage – ich habe die Aufnahmen von meinem TV-Bildschirm abfotografiert)

Am Vormittag des Vorabends zum Laubhüttenfest (Freitag, 2. Oktober 2009), erhält die Regierung Israels von der Hamas ein Video des entführten Gilad Shalit. Völlig unerwartet für die israelische Bevölkerung flimmert über alle Kanäle des nationalen Fernsehens die Videoaufzeichnung , in dem der seit drei Jahren entführte und in den Händen der Hamas als Geisel festgehaltene junge israelische Soldat Gilad Shalit eine Stellungnahme abgibt.  Völlig abgemagert, mit auffallend tiefen Schatten unter den Augen – körperliche Verletzungen sind Gilad-Videoihm nicht anzusehen – Gesicht und Haare erscheinen „gepflegt – wird er von der Hamas in Szene gesetzt. irgendwie sieht, man ihm sein Martyrium an – er lächelt als er den Text vorliest, die Augen sind daran jedoch nicht beteiligt. Am Vorabend zum Laubhüttenfest ist Gilad seit 1200 Tagen in Geiselhaft der Hamas, und die möchte nun endlich einen politischen Handel perfekt machen und zwar schnell.

Die Video-Aufzeichnung von Gilad kostet Israel vorab mal gleich die Freilassung von 20 palästinensischen Frauen aus israelischen Gefängnissen – ihre Ankunft in Gaza ruft riesige Siegesfeiern hervor. Über die Freilassung von 450 und 1000 weiteren inhaftierten Palästinensern, die zum großen Teil viel israelisches Blut an den Händen haben, wird verhandelt. Zurück zum Video: „Ich lese Zeitungen, um etwas über mich darin zu lesen. Ich hoffe, Informationen zu finden, die darauf schließen lassen, dass meine Freilassung und meine Rückkehr nach Hause bald bevorstehen. Ich warte und hoffe schon so lange auf den Tag, an dem ich freikommen werde.“

Gilad wurde am 25. Juni 2009 auf israelischem Staatsgebiet von Angehörigen der Terrororganisation  Hamas durch einen Tunnel unter der Grenze entführt und in den Gazastreifen verschlappt. Die jetzige Video-Aufzeichnung kam durch deutsche Vermittlung mit entsprechender Freilassung s.o.) zustande. Die Hamas hat sich mit dem „Lebens“-Video von Gilad Shalt insofern selbst übertroffen, in dem sie Gilad selbst hat sprechen und herumgehen lassen. Zu dem war die Aufzeichnung mit der Dauer von 2:40Minuten länger als angekündigt.

Die Familie Shalit lebt seit mehr als drei Jahren in einem unvorstellbaren Martyrium. So bleibt auch jetzt der Vater Gilad’s, Noam Shalit, eher pessimistisch was eine schnelle Freilassung seines Sohnes betrifft. Und dennoch: „Ich hoffe, dass die derzeitige Regierung, die von Benjamin Netanjahu geführt wird, diese Gelegenheit, einen Handel zu erreichen, nicht verstreichen lässt. Und dass als Ergebnis mein Traum Wirklichkeit werden wird – und ich freigelassen werde – mit diesen Worten Gilad’s endet sein Lebenszeichen an die Welt.

Unser Dank gilt dem Ewigen für Seine Treue zu Seinem Bundesvolk, unsere Fürbitte und Segen gilt Israel und der Familie Shalit und ihrem Sohn Gilad –  im Namen Jeschuas. (Ende)

Heute, am 07.November 2009, ist Gilad seit 1231 Tagen in den Händen seiner Entführer, der Terrororganisation Hamas

Gilad Shalit an seinem 23. Geburtstag (13.08.2009) seit 1145 Tagen als Geisel in den Händen der Terrororganisation Hamas

Gilad_Shalit2PALESTINIANS-ISRAEL/Bilder gegoogelt am 23.08.2009

Schalit: Vierter Geburtstag in Geiselhaft
Von: E. Hausen
JERUSALEM – Israelnetz, 13. August 2009 – Mehrere Hundert Israelis haben am Mittwochabend an der Klagemauer den 23. Geburtstag des entführten Soldaten Gilad Schalit begangen. Die Jugendbewegung „Habonim Dror“ forderte Juden in aller Welt auf, für die Geisel zu beten.

Wie die „Jerusalem Post“ berichtet, las der Tel Aviver Rabbi Israel Meir Lau vor der Westmauer des antiken jüdischen Tempels in Jerusalem Psalmen für Schalit. Er sprach auch ein besonderes Gebet, in dem es unter anderem heißt: „Möge derjenige, der unsere Vorfahren, Abraham, Isaak und Jakob, Josef, Mose und Aaron, David und Salomo gesegnet hat, Gilad, den Sohn von Aviva und Noam Schalit, segnen und beschützen.“ Gott wurde auch gebeten, den Soldaten „aus seiner Gefangenschaft zu befreien und ihn in der unmittelbaren Zukunft zurückzubringen“.

Die Jugendbewegung schloss sich der Zeremonie an der Klagemauer an: „Wir rufen alle Juden auf – ein Volk, ein Herz -, für das Wohlbefinden und die sichere Rückkehr unseres Bruders Gilad zu beten.“

Kommandeur: „Gebete werden beantwortet“
Der jetzige Kommandeur von Schalits Panzereinheit, Idan Hamo, nahm mit seinen Untergebenen an der Gedenkstunde teil: „Es bedeutet viel für mich und meine Soldaten, dass so eine Veranstaltung hier abgehalten wird.“ Auf die Frage, ob die Gebete seiner Meinung nach helfen würden, Schalit zu befreien, antwortete der 26-Jährige: „Gebete werden immer beantwortet, vor allem hier.“

Es war der vierte Geburtstag, den der Soldat seit seiner Entführung am 25. Juni 2006 in Gefangenschaft verbrachte. Er wurde nach dem jüdischen Kalender begangen.

„Amnesty International“ fordert Besuchserlaubnis
Anlässlich des Geburtstages forderte „Amnesty International“ die Hamas im Gazastreifen auf, Vertretern des Roten Kreuzes und Angehörigen einen Besuch bei Schalit zu erlauben. „Ich bin hoffnungsvoll, dass Schalit seinen Geburtstag zum letzten Mal in Gefangenschaft feiert“, sagte der Generaldirektor der Menschenrechtsorganisation in Israel, Itay Epstein, laut der Zeitung „Jediot Aharonot“. „Bis zu seiner Freilassung ersuche ich die Hamas, Schalit auf humanitäre Weise zu behandeln und ihm den Zugang zu den Rechten zu gewähren, die ihm zustehen.“

Vor zwei Monaten hatte das Komitee des Internationalen Roten Kreuzes die Hamas aufgerufen, Schalit regelmäßigen Kontakt mit seiner Familie zu ermöglichen. Das Komitee habe mehrmals darum gebeten, den Israeli besuchen zu können, um sich von den Bedingungen seiner Gefangenschaft ein Bild machen zu können. Alle Anfragen seien jedoch zurückgewiesen worden, hieß es. Die einzigen Lebenszeichen bislang waren zwei Briefe von Gilad an seine Familie und eine am ersten Jahrestag der Entführung veröffentlichte Tonaufnahme.

Öffentliche Lesungen: „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“ von Gilad Shalit

images-6Heute, am Donnerstag, den 25. Juni 2009 ist Gilad Shalit seit 3 Jahren in den Händen der Terrororganisation Hamas. Welch ein Martyrium müssen Gilad und seine Familie durchleben!!! So ist es ein bedeutendes Zeichen der Solidarität mit der Familie Shalit, dass in vielen Ländern viele Menschen auf öffentlichen Plätzen Gilads Fabel: „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“ , lesen werden.

Gilad erzählt im Alter von 11 Jahren eine Geschichte von „Erzfeinden“ (dem Hai und einem Fisch) die zu Freunden werden und künftig in Frieden mit ihren Familien miteinander leben. Es ist eine kleine Geschichte, die im Blick auf die Realität des Nahost-Konflikts und Gilads Martyrium eine ganz besondere Tiefe und erhält.

Heute veröffentlichte u.a. die „bz-Berlin“ die Geschichte von Gilad unter http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/die-geschichte-von-gilad-article498741.html

Auch im hier im Link: – HaGalil gibt es Berichte

Im heutigen Newsletter der Botschaft des Staates Israel fand ich sie neben einigen Links – die kleine Filme von den Lesungen zeigen. Da ich es noch immer nicht herausgefunden habe, wie ich Links direkt hier aus dem Text „aktivieren“ kann, die Adresse einfach raus kopieren und in leeres Fenster eingeben. Das klappt gut.

Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel am 24. Juni 2009
Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen

Die Geschichte „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“ schrieb Gilad Shalit, als er 11 Jahre alt war.

Anlässlich des dritten Jahrestages seiner Entführung am 25. Juni 2009 lesen Menschen weltweit diese Geschichte in ihren Sprachen, so haben dies in Berlin auch Charlyn, Leeor und Renate getan. Die drei Clips finden Sie auf unserer Facebook-Seite:
http://www.facebook.com/pages/Berlin-Germany/Botschaft-des-Staates-Israel-BERLIN/74753602376

Diese drei sowie weitere Clips aus anderen Ländern sind auch hier zu finden: http://www.youtube.com/user/3gilad

160721Die Geschichte „Als der Hai und der Fisch sich zum ersten Mal trafen“
Geschrieben von: Gilad Shalit, Klasse 5b, Ma“alei Hagalil Schule

Inmitten des Stillen Ozeans schwamm ein kleiner, zahmer Fisch. Plötzlich sah der Fisch einen Hai, der ihn verschlingen wollte. Da begann er schnell zu schwimmen, so auch der Hai.
Plötzlich hielt der Fisch an und rief dem Hai zu: „Warum willst Du mich auffressen? Wir könnten doch auch zusammen spielen!“
Da dachte der Hai nach, dachte und dachte und sagte dann: „Ok, gut, lass uns Verstecken spielen“.
Der Hai und der Fisch spielten den ganzen Tag zusammen bis die Sonne unterging. Am Abend kehrte der Hai nach Hause zurück.

Seine Mutter fragte ihn: „Wie war es heute, lieber Hai? Wie viele Tiere hast Du heute verschlungen?“
Der Hai antwortete: „Heute habe ich keine Tiere verschlungen, ich habe mit einem Tier names Fisch gespielt.“ „Fisch ist ein Tier, das wir essen. Spiel nicht mit ihm!“ sagte die Mutter zum Hai. Im Haus des Fisches passierte genau das Gleiche. „Wie geht es dir, kleiner Fisch, wie war es heute im Meer?“, fragte die Mutter den Fisch.

Der Fisch antwortete: „Heute habe ich mit einem Tier names Hai gespielt.“
„Hai ist das Tier, welches Deinen Vater und Deinen Bruder getötet hat, spiel nicht mit diesem Tier!“, antwortete die Mutter.

Am nächsten Tag waren weder der Hai noch der Fisch im Ozean. Viele Tage trafen sie sich nicht, Wochen und Monate vergingen. Dann, eines Tages, trafen sie sich wieder. Schnell flüchtete ein jeder zurück zu seiner Mutter. Und so trafen sie sich wieder tagelang nicht, Wochen und Monate vergingen.

Nach einem ganzen Jahr zog der Hai zu einem gemütlichen Bad hinaus, so auch der Fisch. Sie trafen sich zum dritten Mal und dann sagte der Hai: „Du bist mein Feind, aber vielleicht können wir Frieden schließen?“ Der Fisch sagte: „In Ordnung.“ Heimlich spielten sie tagelang, Wochen und Monate bis eines Tages der Hai und der Fisch zur Mutter des Fisches kamen und zusammen mit ihr sprachen. So taten sie es auch mit der Mutter des Hais. Und seit diesem Tag leben Haie und Fische in Frieden.

„Denn deine Söhne sollen wieder in ihre Heimat kommen“ – Jeremia 31,1 7unter diesem Link hier ist viel über Gilad Shalit – den Tag seiner Entführung – und vieles andere mehr nachzulesen. Klickt man die deutsche Version an fehlen allerdings die Bilder. Es gibt auch eine Petition zur Freilassung von Gilad.

Soviel für heute – ein Text als Gebet ist der Psalm 83 – dieser Psalm Asafs ist so aktuell wie vorweit mehr als 2000 JahrenAhuvaIsrael

Gilad Shalit – zwei Beiträge aus der Jerusalem Post vom 23. Juni 2009

images-3images-4Beide Beiträge habe ich heute MOrgen übersetzt. Am 25. Juni 2009 ist Gilad seit 3 Jahren in den Händen der Terrororganisation Hamas. Die kommende Zeit soll an dieser Stelle seinem Gedenken gewidmet sein.

Forderung nach besseren Bedingungen für Shalit, Demonstranten blockierten Gaza-Übergänge by JPOST.COM STAFF 23. Juni 2009 9:43

Dutzende von Aktivisten der Bewegung Freiheit für Gilad Shalit und der Kibbutz-Bewegung blockierten am Dienstagmorgen die Kreuzungen zum  Gaza-Streifen und forderten die Freilassung des entführten Soldaten, der seit den vergangenen drei Jahren von der Hamas festgehalten wird.

Die Aktivisten, bekleidet mit T-shirts auf den zu lesen war:  „Ich melde mich freiwillig für Gilad“, blockierten den Transport von Waren  durch die Lagerhalle und  ein Traktor  verhinderte so den Lastwagen die Durchfahrt.

Die Demonstranten verlangen, dass Hamas Shalits Bedingungen erleichtert und dem Roten Kreuz erlaubt, ihn zu besuchen. Sie drohten den Zutritt zu Hamas-Gefangenen in israelischen Gefängnissen zu verweigern, wenn ihren Forderungen nicht nachgekommen wird.

Die israelische Behörde für  Straßengüterverkehr bat die Fahrunternehmen am Dienstag jegliche Auslieferung in den Gaza-Streifen unterlassen um Solidarität mit der Kampagne „Freiheit für Shalit“ zu zeigen.

Report: Ägyptischer General in Israel, die Freilassung Shalits zu diskutieren.
By JPOST.COM STAFF – Jun 23, 2009 14:11

Ein dienstälterer ägyptischer General ist unerwartet in Tel Aviv eingetroffen im Auftrag, eine Reihe von Themen, einschließlich der Verhandlungen über die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit,  entsprechend palästinensischer Quellen, zu diskutieren. Eie palästinensische Web-Seite meldete, dass auch General Muhammad Ibrahim erwartet würde über die Gaza-Blockade und die Übergänge zum Gaza-Streifen zu beraten.

Laut palästinensischen Quellen überbrachte Israel eine Nachricht an die Hamas durch den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter, in welcher Jerusalem den Willen ausdrückt, die meisten der Gefangenen freizulassen, deren Freilassung die Hamas im Austausch für Shalit fordert.

„Israel ist in Erwartung einer Antwort von Gilad Shalit auf den an ihn übergebenen Brief von seinen Eltern Noam und Aviva mit dem Auftrag zu bestätigen, dass er noch am Leben ist“, sagten palästinensische Quellen.  „Danach wir Israel einverstanden sein, die Verhandlungen  zur Freilassung Shalits voranzubringen und die Angelegenheit zu beenden.

Die Quellen behaupteten, dass die israelische Regierung ungeduldig auf die Rückkehr Shalits wartet und daher einverstanden wäre, viele der Gefangenen auf der Liste, einschließlich  ranghoher Hamas-Mitglieder, frei zu lassen.

Schüler bekunden Solidarität mit Schalit – am 17. Juni 2009 = 1088 Tage !

1088 TageMITZPEH HILAIsraelnetz 17. Juni 2009 – Zahlreiche Schüler haben am Dienstag an den vor knapp drei Jahren entführten Soldaten Gilad Schalit erinnert. Die Kundgebung fand im Wohnort der Familie Schalit, Mitzpeh Hila, statt.

Viele Teilnehmer besuchen die Oberschule, an der einst auch der verschleppte Israeli gelernt hat. Der Elftklässler Carmel Schaked brachte den Demonstranten in Erinnerung, dass die Schule kürzlich einen Tag der Menschenrechte begangen hatte: „Das Thema war Gefangenschaft und die Auslösung von Geiseln. Die Veranstaltung weckte in uns Fragen nach den Erwägungen Israels bezüglich der Befreiung von Geiseln.“

An der Kundgebung nahmen auch die Mutter Aviva Schalit und Aktivisten der Gruppe „Freunde von Gilad Schalit“ teil. Sie endete mit einer Menschenkette als Zeichen der Solidarität mit dem Entführten, wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet.

Schalit war am 25. Juni 2006 bei einem palästinensischen Überfall auf einen Militärposten verschleppt worden. Damals war der Soldat 19 Jahre alt.

Nachtrag AhuvaIsrael: Jimmy Carter, früherer US-Präsident und Friedensnobelpreis-Träger über gab am vergangenen Dienstag bei einem Treffen mit hochrangigen Hamas-Vertretern im Gazastreifen einen Brief für Gilad Shalit von dessen Eltern. Bei einem späteren Treffen mit Galids Vater, Noam Shalit, war Carter jedoch nicht sicher, ob der Brief seinen Adressaten erreichen würde. Über den Zustand Gilad Shalits sei ihm nichts bekannt –  allerdings habe er „den Eindruck, dass Gilad Schalit am Leben ist und es ihm gut geht“(siehe unten Kommentar).        Foto oben: AhuvaIsrael: April 2009

Wie „Israelnetz“ auch noch berichtet, sei Carter tief bewegt gewesen und den Tränen nahe über die Zerstörung einer US-amerikanischen Schule dort und:  „Tragischerweise ignoriert die internationale Gemeinschaft weitestgehend die Hilferufe, während die Einwohner von Gaza eher wie Tiere und nicht wie Menschen behandelt werden, so Carter laut der Tageszeitung „Ha´aretz“.

Kommentar AhuvaIsrael: für einen Mann, wie Mister Jimmy Carter, der für seine Arbeit als Menschrechtler 2002 den Friedensnobelpreis erhielt, sind die Aussagen Noam Shalit gegenüber, der mit seinem Sohn und der gesamten Familie heute, am 17. Juni 2009, seit  1088 Tagen durch ein Martyrium geht,, ist mehr als nur ein großes Armutszeugnis! ! !

Zum Thema ein pdf. Beitrag den ich soeben per Newsletter von Arutz Sheva erhielt, hier: Carter in Gaza Leider ist es mir aus Zeitgründen nicht möglich ihn gleich in Deutsche zu übersetzten , will es aber so bald als möglich nachholen – einfach nächste Woche noch einmal auf diesen Eintrag schauen.