Schabbat Schalom und Pessach Sameach

Shavua Tov - Pessach 2016 wiße Tulpen  KopieLeider bin ich gerade auf dieser wichtigen Seite zu spät dran mit dem Bild meiner Überschrift – meine Erkrankung macht mir so manchen  „Strich durch die Rechnung“ – meinen Freunden konnte ich die Grüße jedoch rechtzeitig posten. Auch die Gebete für den SCHABBAT HAGADOL oder wie er auch heißt: SHABBAT SCHABBATON – immer dann wenn der Schabbat in SHABBAT SHALOM  April  23, 2016 and Pessach Sameachunmittelbarer Nähe zu hohen Feiertagen liegt oder direkt mit hohen Feiertagen  zusammen fällt – und für das Pessachfest fanden zeitgerecht statt.

Im Nachtrag die beiden Bilder mit meinen Grüße, – die Pessachwoche ist ja noch nicht zu Ende

Unter den Kategorien „Israels Feste“ und „Heilige Schrift…..“ sind Berichte zum Pessach-Fest enthalten. Einfach ein wenig scrollen      

Erew Jom Kippur – am 22. Oktober 2015

Jom Kippur - Bild aus dem NAI-Jahrbuch 1997 mit den dazugehörigen Bibeltexten

Jom Kippur – Bild aus dem NAI-Jahrbuch 1997 mit den dazugehörigen Bibeltexten

Da ich zu den großen Herbstfesten in den letzten Jahren eher selten in Israel war, freue ich mich jetzt umso mehr hier sein zu können.

Mit herzlichem Schalom allen meinen jüdischen Freuden weltweit und besonders in Israel aus Israel (bis zum 21. Oktober):

Zom Kal – und G’mar Chatima Tova

Leichtes, angenehmes Fasten uns ein gutes Einschreiben für das neue Jahr

Eine Ausarbeitung zum Jom Kippur: 

Jom Kippur

Rosh HaShana – am 14. September 2015

Chag Sameach Shana Tova 5776

Dem Bundesvolk des EWIGEN in der weltweiten Diaspora und in Israel wünsche ich von ganzem Herzen ein gutes Neues Jahr 5776 – geprägt vom allumfassenden Schalom des EWIGEN – mit herzlichem Schalom AhuvaIsrael_____________!

Am ersten Tag des siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten; an diesem Tag dürft ihr keine Arbeit verrichten. Es soll für euch ein Tag sein, an dem mit großem Lärm das Schofar geblasen wird. 4.Mose 29,1

An diesem Tag werden laut mündlicher Überlieferung vom Ewigen drei Bücher geöffnet, und das Volk der Israeliten wird in drei Kategorien eingeteilt.

  1. die vollkommen Gerechten – Zaddikimsie werden sofort ins Buch des Lebenseingeschrieben
  1. die vollkommen Bösen – Rascha’imsie werden vom Buch des Lebens ausgeschlossen und erhalten das Siegel des Todes
  1. die Mittelmäßigen – Benonim ihnen wird innerhalb von 10 Tagen (bis zu Versöhnungstag) eine letzte Chance zur Buße und Umkehr gegeben.

„LeShana Towa – Tikatewu! – (tikatew = zu ihm // tikatewi = zu ihr) = „zu einem guten Jahr möget ihr eingeschrieben werden!“

oder auch:  „g’mar chatima tova“ = fertig zu einer guten Hoffnung/Besiegelung

Das sind Grüße zwischen Rosh HaShana und Jom Kippur

Rosch HaShanaRosh = Haupt / HaShana = das Jahr = Neujahr ) wir lesen darüber in 3. Mose 23, 23-25 und 4. Mose 19, 1-6

– im Jahr 3760 vor Chr. beginnt die Zählung. Es ist das Jahr der Schöpfung der Welt bzw. der Menschheit nach Jüdischer Zeitrechnung und

– am ersten Tag des Monat Tischri wird der 2-tägige Feiertag Rosh HaShana, der Tag des Posaunenschalls, gefeiert;

Rosch Haschana ist das einzige jüdische Fest, dass auf den ersten Tag („Rosch Chodesch“ – Kopf/Erster des Monats) eines Monats fällt. Bereits vor unserer Zeitrechnung (im 5. Jahrhundert) wurden dem Fest 2 Tage zugeordnet, obwohl es so in der Tora nicht vorgeschrieben ist. Der 2. Tag wurde für die in der Diaspora (Galut) lebenden Israeliten/Juden eingerichtet, ein: „jomtow scheni schel galujot“ – „der zweite Tag Jomtow (guter Tag) der Diaspora“. Nur für solche, die in der Diaspora lebten wurde dieser zweite Tag bindend.

Der Beginn des Feiertages wurde dem Volk durch das Anzünden großer Feuer auf Bergkuppen angekündigt. Bis nach Babylon verbreitete sich die wichtige Nachricht auf diese Weise durch Weitergabe des Signals und blieb so auch in den angrenzenden Ländern nicht unbemerkt.

Der gesamte Beitrag hier: Jüd. Herbstfeste-Rosch HaSchana

Ein Gruß zum Wochen-Fest – Shavuot am 24./25. Mai 2015

Shavuot Sameach 6.:7. Ijar 5775Zum Shavuot-Fest, immer! am 5. und 6. Siwan, das in diesem Jahr exakt mit dem christlichen Pfingstfest  zusammenfällt wünsche ich dem Bundesvolk des Ewigen weltweit – besonders jedoch in Israel ein fröhliches Fest der ersten Ernte und der Übergabe des Ewigen der Tora an SEIN Bundesvolk am Sinai.

Der EWIGE  segne SEIN Bundesvolk und schenke ihm ein friedvolles und fröhliches Wochenfest – Shavuot!

 

Mehr darüber habe ich bereits in einem Beitrag im Mai 2009 geschrieben – hier: Schawuot – Wochenfest 2009 – ein Nachtrag

Ein zweiter Beitrag wurde  im Mai 2012 hinzugefügt, hier: Gedanken zum “Shavuot-Wochenfest” und dem “christlichen” Pfingsten

 

 

 

Pessach Sameach – dem Bundesvolk des EWIGEN eine gesegnete Pessachwoche

2. Mose 12 - PessachPessach Samech and Shabbat Shalom April 4, 2015Ein frohes und koscheres Pessach Fest allen meinen lieben Freunden weltweit und besonders in Israel. Euch allen wünsche ich von ganzem Herzen einen wunderschönen, gesegneten und friedvollen Seder-Abend und eine gesegnete und friedvolle Pessach-Woche

Aus meinen Aufzeichnungen zum Thema “Jüdische Biblische Feste” habe ich eine Kurzfassung über das Pessachfest zusammengestellt – hier als pdf.Datei: Das Pessach-Fest – Kurzfassung

Eine zusätzliche, sehr besondere Pessach Haggadah habe ich heute von “United with Israel” erhalten – eine Spende, die ich für Soldaten der IDF zum Pessach-Fest gegeben habe hat mir dieses Geschenk eingebracht: UWI_IDF_Passover_Haggadah_sm

Dass ich zum Seder-Abend nicht alleine sein muss ist ein Geschenk des EWIGEN – ich darf mit lieben Freunden heute Abend einen “Seder”-Abend haben. Normalerweise bin ich zum Pessach-Fest immer in Israel! In diesem Jahr musste ich jedoch ein Entscheidung treffen: “Pessach in Israel” – oder die Betreuung einer wichtige Ausstellung zum 70. Jahrestag der Auflösung des Kozentrationslagers Natzweiler rechts und links des Rheins an deren Vorbereitung ich ein klein wenig beteiligt war und bei der es auch um die KZ’s rchts des Rheins geht, zu dem unser KZ am Rande der Westseite der Schwäbischen Alb gehörte. Meine Entscheidung fiel auf Lezteres – die Arbeit “Gegen das Vergessen” darf nicht vernachlässigt werden.

Ich erfahre auch in dieser Situation wieder den Segen des EWIGEN – wie geschrieben steht in 1. Mose 12, 3: “Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen”Dank und Lobpreis dem EWIGEN

Pessach Sameach – ein gesegnetes Pessach-Fest dem Bundesvolk des EWIGEN

2. Mose 12 - PessachPessach Samech and Shabbat Shalom April 4, 2015Ein frohes und koscheres Pessach Fest allen meinen lieben Freunden weltweit und besonders in Israel. Euch allen wünsche ich von ganzem Herzen einen wunderschönen, gesegneten und friedvollen Seder-Abend und eine gesegnete und friedvolle Pessach-Woche

Aus meinen Aufzeichnungen zum Thema “Jüdische Biblische Feste” habe ich eine Kurzfassung über das Pessachfest zusammengestellt – hier als pdf.Datei: Das Pessach-Fest – Kurzfassung

Eine zusätzliche, sehr besondere Pessach Haggadah habe ich heute von “United with Israel” erhalten – eine Spende, die ich für Soldaten der IDF zum Pessach-Fest gegeben habe hat mir dieses Geschenk eingebracht: UWI_IDF_Passover_Haggadah_sm

Dass ich zum Seder-Abend nicht alleine sein muss ist ein Geschenk des EWIGEN – ich darf mit lieben Freunden heute Abend einen “Seder”-Abend haben. Normalerweise bin ich zum Pessach-Fest immer in Israel! In diesem Jahr musste ich jedoch ein Entscheidung treffen: “Pessach in Israel” – oder die Betreuung einer wichtige Ausstellung zum 70. Jahrestag der Auflösung des Kozentrationslagers Natzweiler rechts und links des Rheins an deren Vorbereitung ich ein klein wenig beteiligt war und bei der es auch um die KZ’s rchts des Rheins geht, zu dem unser KZ am Rande der Westseite der Schwäbischen Alb gehörte. Meine Entscheidung fiel auf Lezteres – die Arbeit “Gegen das Vergessen” darf nicht vernachlässigt werden.

Ich erfahre auch in dieser Situation wieder den Segen des EWIGEN – wie geschrieben steht in 1. Mose 12, 3: “Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen”Dank und Lobpreis dem EWIGEN

Zum Chanukkah-Fest vom 16. – 24. Dezember 2014

Chag Chanukkah Sameach 2014Chanukka  article - coverChanukkah article  images 1 + 2Chanukka Chanukkah article image  3Chanukka article images 4 -6Link zu meinem Chanukkah-Beitrag pdf. Datei   Über das Chanukkah-Fest

Anmerkung AhuvaIsrael zum Chanukka-Fest 2014: möge der EWIGE SEINEN BUNDESVOLK in seiner große Barmherzigleit friedvolle, fröhliche und gesegnete Chanukka Tage und Abende in Erinnerung an das „Nes Gadol Po“ (Ein großes Wunder geschah hier) schenken.

Über das Chanukka-Fest – am 25. des Monats Kislew

Das „Chanukka-Fest“ – Fest der Weihe, auch „Chag Orim“ – Lichterfest, hat für das jüdische Volk bis auf den heutigen Tag einen festen Bestand innerhalb der jüdischen Feste – auch wenn es nicht ein „Biblisches Fest“ mit ewiger Ordnung ist, wie es Pessach, Shawuot, Rosch HaSchana, Jom Kippur und Laubhüttenfest. Im 1. Buch der Makkabäer, das zu den Apokryphen zählt lesen wir in Kapitel 4, 52-59:

„Am 25. des neunten Monats (Monat Kislew) brachten sie die Brandopfer dar, so wie es das Gesetz vorschreibt. Zur gleichen Zeit und am selben Tag, an dem die fremden Völker den Tempel entweiht hatten, wurde der Tempel neu geweiht. Jahr für Jahr soll man zur selben Zeit mit festlichem Jubel die Tage der Altarweihe (Chanukka) begehen, und zwar acht Tage lang.“

Zur Geschichte: 167 v.u.Z.: die Seleukiden-Dynastie (eine makedonische Dynastie in Syrien) mit dem damals herrschenden König Antiochos IV. Epiphanes. Dieser hatte die Zusagen, die sein Vater Antiochos III. den Juden gegeben hatte, verworfen, beraubte die Juden ihrer religiösen Autonomie und schändete das jüdische Heiligtum, den Tempel, in dem er diesen den griechischen Göttern Zeus und Dionysus weihte. Es wurden Schweine geopfert und zudem auch alle Tempellichter zerstört. Die Juden durften fortan nicht weiter ihren religiösen Pflichten nachgehen, sie wurden gezwungen den fremden Göttern zu opfern. Der Aufstand der Makkabäer gegen dieses Regime fand seinen Beginn in Mode’in, einem Verwaltungsbereich der nicht zu Judäa gehörte. Der Anführer des Aufstandes war Matatias, ein Priester der Hasmonäer-Dynastie. Er und sein Sohn Judas Makkabäus flüchteten mit einer kleinen Gruppe in die Berge, um Lydda, die Bezirksstadt, zu schützen. Mit Hilfe von frommen Juden, Chadissim, verübte die Gruppe immer wieder Angriffe auf die Altäre fremder Götter und wiegelten auch die Bewohner jüdischer Ortschaften zum Widerstand gegen die Sympathisanten der Griechen, die sich unter dem Schutz der seleukidischen Armee in Jerusalem verschanzten. Nach dem Tod von Matatias übernahm sein Sohn die Führung der Aufständischen und ihm gelang es dann 165 v.u.Z. die hellenistischen Truppen geschlagen, der Tempelberg wurde durch die aufständischen Juden unter Judas Makkabäus erobert. Mit der Reinigung des Tempels von aller „Fremd-Götterei“ konnte der jüdische Tempeldienst wieder aufgenommen und die politische Unabhängigkeit des Landes wiederhergestellt werden (Anmerkung: dieser Aufstand war ungleich komplexer als er hier wiedergegeben ist!)

Am 25. Kislew 165 v.u.Z. konnte der Tempel auf Grund eines großen Wunders neu geweiht werden. Dazu mehr auf der nächsten Seite. Das Wunder des kleinen Öllämpchens

Nachdem der Tempel von Juda Makkabäus und seiner Truppe erobert und von allen Greuelbildern befreit und gereinigt war war es doch nicht möglich den Tempel neu zu weihen ohne dass das Licht des Heilige Leuchters, der Menora, entzündet werden konnte. Nach 3 ½ Jahren der Verunreinigung des Heiligtums war kein gereinigtes, geheiligtes Öl vorhanden. Und nun beginnt das Wunder von „Chanukka“ – verborgen in einer Nische wurde eine kleines Olkännchen gefunden, dessen unversehrter, nicht entheiligter Inhalt (das Siegel des Hohenpriesters war unversehrt) zur Weihe sicher ausreichte. Aus diesem ersten Wunder entwickelte sich das zweite Wunder, denn das Licht, gespeist aus der kleinen Öllampe (der Inhalt eines Ölkännchens reihte normalerweise gerade dazu, dass die Menora einen Tag brenne konnte), brannte acht volle Tage und Nächte.

Dieser Zeitraum reichte aus, um aus Oliven neue Öl für den Leuchter aus Oliven zu gewinnen, es zu reinigen und zu heiligen und so brauchbar für den Dienst im Heiligtum zu machen.

Die Chanukkiah, der Leuchter selbst, ist achtarmig mit einer zusätzlichen Vorrichtung für das „schamasch-Licht“ – das ist die neunte Kerze, die als Diener zum anzünden der Kerzen (oder auch einem Docht, der in Öl schwimmt) benötigt und den neunten Platz dazugestellt wird.

Acht Tage lang wird jeden Abend eine weiter Kerze angezündet, in einem „Chanukka“-Kerzen-Karton befinden sich somit 44 Kerzen

Es ist üblich, dass jedes Familienmitglied seine eigene Chanukkiah besitzt und damit auch die am Haus vorüber Gehenden an das Chanukka-Wunder erinnert werden, werden die Leuchter ins Fenster gestellt.

Die Leuchter selbst sind in der Ausführung sehr unterschiedlich und für jeden Geschmack und Größe des persönlichen Geldbeutels zu erhalten. Die Anfertigungen können sehr einfach und dennoch „gediegen“ sein, jedoch ist immer ein jeder für sich genommen stets ein Kleinod, dem man die Liebe zum Detail ansieht.

Das Anzünden der Kerzen geschieht sowie es draußen dunkel geworden ist (am Schabbat vor dem Anzünden der Schabbat-Kerzen, und nach der Hafdala zum Schabbatausgang!). Bevor mit dem „Schamasch-Licht die Kerzen angezündet werden wird folgender Segen gesprochen:

„Gelobt seist Du, Ewiger, unser GOTT, König der Welt, der uns durch Seine Gebote geheiligt und uns befohlen hat, das Chanukka-Licht anzuzünden.“

„Gelobt seist Du, Ewiger, unser GOTT, König der Welt, der unseren Vätern Wunder getan hat in jenen Tagen, zu dieser Zeit.“

Der Segensspruch, der am ersten Abend noch hinzugefügt wird, das „Schehechejanu“ wird bei allen jüdischen Festen:

„Gelobt seist Du, Ewiger, unser GOTT, König der Welt, der Du uns hast Leben und Erhaltung gegeben und uns hast diese Zeit erreichen lassen.“

Das „Maos Zur“ („mächtiger Felsen“) ist das bekannteste Chanukka-Lied und wird sofort nach dem anzünden der Kerzen gesungen. Darin wird neben der Größe GOTTES, GOTT als Befreier Israels besungen.

Das „Chanukka-Licht“ war ein Wunder und auch eine Gnade GOTTES an Seine Auserwählten. GOTTES Ehre konnte nicht ausgelöscht werden, Er selbst trug dafür Sorge – gleich welche Mittel der Gegner auch ins Feld geführt hatte – und so gibt es wiederum ein weiteres exzellentes Beispiel, daß GOTT in allem und über allem immer der Sieger bleibt.

CHAG ORIM SAMEACH

Alle acht Kerzen werden in der Regel von rechts nach links in den Leuchter gesetzt und von links nach rechts angezündet. Es wird jedoch recht unterschiedlich gehandhabt.

Kartoffel-Latkes und Sufganiot (Kartoffelpuffer und Krapfen, beide in Öl gebraten bzw. gebacken) sind die bevorzugte Speise zu diesem Fest – das Öl symbolisiert das Wunder des Ölkännchens, dessen Inhalt anstatt für einen Tag für acht Tage reichte. Aber auch süße Milchspeisen und Quarkpfannkuchen stehen in diesen Tagen auf dem Speiseplan.

Auf dem „Dreidel“, dem Sewiwon, ein kleiner Kreisel (der auch zum Pessach-Fest „gedreht“ wird) befinden sich die Buchstaben nun (Zahl 50), gimel (Zahlenwert 3), he (5) und schin (300). Die Buchstaben ergeben den Satz:

ness gadol haja scham = ein großes Wunder war dort“.

Nach der Staatsgründung des Staates Israel wurde das „schin“ durch ein „pe“ (Zahlenwert 80) ersetzt mit der Wortbedeutung:

ness gadol haja po = ein großes Wunder geschah hier“.

Beim Spiel wird der Kreisel gedreht und der Zahlenwert des Buchstaben der oben liegt notiert.

Die acht Chanukka-Tage sind ganz normale Arbeitstage, es werden jedoch den täglichen Gebeten und dem Tischgebet ein spezielles Lobpreis-Gebet und Dank-Gebet für den Sieg und das Wunder, die GOTT geschenkt hat, hinzugefügt.

Geschenke zum Chanukka-Fest gab es ursprünglich nicht. Erst in späterer Zeit wurde der Brauch des Schenkens von den Christen, die ihre Kinder zu Weihnachten beschenkten, übernommen. Dabei steht bis heute das Schenken von Süßigkeiten im Vordergrund – aber auch die enorme Hilfsbereitschaft, den Armen, den seelisch und physisch traumatisierten Terror- und Kriegsopfern sowie den Soldaten Gaben der Liebe besonders in diesen Tagen zukommen zu lassen.

Zusammenstellung / Layout / Fotos: AhuvaIsrael im Dezember 2007